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AfD-Fraktion will nationalen Bildungsgipfel einberufen

Deutschland steckt nicht nur in einer Bildungs-Misere; Deutschlands Bildung steckt in einer tiefen Krise. Dies thematisierte auch die AfD-Bundestagsfraktion in der vergangenen Sitzungswoche und brachte einen entsprechenden Antrag mit dem Titel „Einberufung eines nationalen Bildungsgipfels – Konsequenzen aus aktuellen Erkenntnissen ziehen“ ein.

Der Familienpolitische Sprecher der AfD, Martin Reichardt, machte bereits in den ersten Sätzen seiner Rede klar: Deutschland steckt in der tiefsten Bildungskrise seiner jüngeren Geschichte. Rund 40 Prozent der 15-jährigen Schüler erreiche nicht mal mehr die Mindestkompetenz beim Lesen und in der Mathematik. Eine Zahl, die sämtliche Volksvertreter aufhorchen lassen und zum Handeln bewegen müsste. Aber die Stille bei diesem Thema ist mal wieder ohrenbetäubend laut.

„Die Ursachen dieser Krise, sie sind vielfältig, haben aber alle eines gemeinsam – sie sind das Ergebnis schwerer Fehler der Politik von CDU/CSU, Sozialdemokraten, Linken und Grünen“, führte Reichardt in seiner Rede aus. Für das bildungspolitische Versagen der Altparteien können allerhand Beispiele genannt werden. Eines davon ist das kaum noch existierende dreigliedrige Schulsystem. Was uns früher als Haupt-, Realschule und Gymnasium gut bekannt war, wird heute durch Gesamt-, Gemeinschafts-, Sekundarschule oder ähnliches ersetzt und zusammengewürfelt.

Neutralität in Schulen nicht mehr vorhanden

Dies hat zur Folge, dass Leistungsorientierung zunehmend abgebaut wird. Dadurch ist ein Großteil der Abiturienten nicht mehr studierfähig und eine Vielzahl von Schülern wird in die Berufswelt entlassen, die die Mindestanforderung für die berufliche Ausbildung nicht mehr besitzen. Ein bewehrtes und erfolgreiches Schulsystem, das Wissen und Kompetenzen vermittelt, wurde durch eine links-ideologische Gesinnungsindoktrination ersetzt.

Und dass in einigen Schulen linke Ideologie Vorrang vor notwendiger Wissensvermittlung hat, belegte der AfD-Mann anhand folgenden Beispiels: Anstatt wochenlang ausgefallenen Deutschunterricht adäquat nachzuholen, wird die erste wieder stattfindende Deutschstunde für Gesinnungsgespräche über die von Links erfundene Begrifflichkeit des sogenannten „Alltagsrassismus“ geopfert. Kritische Nachfragen von Schülern werden abgebügelt mit dem Vorwurf, dass diese Schüler auf Grund ihrer nachfragenden Haltung Rassismus fördern würden.

Beispiele wie dieses zeigen deutlich, dass unsere Kinder in Schulen nicht nur mit ausfallenden Unterrichtsstunden, maroden Schulgebäuden, Mobbing, Ausgrenzung und Gewalt zu kämpfen haben – auch die Neutralität von Schulen oder zumindest einiger Pädagogen ist nicht nur in Frage zu stellen, sie ist schlichtweg nicht vorhanden.

Folgen der ungehinderten Massenmigration

Die Folgen der ungehinderten Massenmigration und die Beschulung von Schülern mit unzureichenden – quasi nicht vorhandenen – Deutschkenntnissen in Regelklassen ist ein weiteres großes Problem, das ohne Umweg und Zeitverschwendung behoben werden muss. Die Gewaltproblematik dieser Personengruppen kommt bei dieser ganzen Katastrophe noch hinzu.

Reichardt sprach den bestehenden Lehrermangel in Deutschland an und der wahnsinnigen Idee, 35.000 fehlenden Fachkräften mit “SOL – selbstorientiertes Lernen“ entgegenzuwirken. Das sind keine Lösungen – das sind unausgereifte Geistesblitze ohne praktischen Nutzen, so Reichardt.

„Es reicht nicht, einfach mehr Geld ins Bildungssystem zu pumpen und die Zahl der Schulsozialarbeiter immer weiter zu erhöhen. Deren Zahl ist von 3000 im Jahr 2010 auf mittlerweile 20.000 angestiegen und hat offensichtlich die katastrophale Entwicklung im deutschen Bildungssystem in keiner Weise verhindert“, resümierte der familienpolitische Sprecher weiter.

Linke Politik schafft keine Lösungen

„Die Tatsache, dass Bildungserfolg in Deutschland stark vom Elternhaus abhängt, ist durch Sie als Altparteien verursacht. Es ist nämlich erkennbar, dass in einem desolaten links-ideologisch geprägten Bildungssystem oft nur noch solche Kinder leidlich erfolgreich sein können, deren Eltern die Möglichkeit haben, zu Hause zu helfen und Nachhilfeunterricht zu bezahlen und somit die katastrophalen Fehler ihrer Politik privat auszugleichen.“

Es ist eine Tatsache: linke Politik schafft keine Lösungen, sie bringt Probleme. Und genau deshalb braucht es einen nationalen Bildungsgipfel. Die AfD-Bundestagsfraktion fordert daher in ihrem Antrag: Rückkehr zum Leistungsprinzip, Realienbildung (auch Reale Bildung) statt linker Indoktrination und keine Regelbeschulung ohne hinreichende Deutschkenntnisse. Und so schloss Reichardt auch mit den Worten: „Tun sie Buße und retten sie unsere Kinder!“

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5 Kommentare

  1. Die Bildungskatastrophe beruht nicht auf irgendwelchen Versäumnissen, sondern auf Vorsatz.
    Denn ein dummes Volk ist Ziel linker Politik.

  2. 40% der heutigen Schulabgänger können nicht richtig lesen und schreiben.
    Dazu möchte ich anmerken, dass das Niveau in den letzten 30 Jahre eh schon um 50% gesenkt wurde.
    Hätten wir noch die Bildungshöhe wie In den 1970/80er Jahre, hätten wir heute Durchfallquoten von 75%.
    Dieses Land wird nie mehr auf die Beine kommen, denn jeder Chinese ist heute doppelt so gebildet wie die Deutschen.
    Alleine in diesem Bereich umzusteuern wird 25 Jahre dauern.
    Mir sagte mal ein Prof. an der FH München:
    „Früher hatten wir erwachsene Persönlichkeiten als Studenten, heute haben wir unreife Kinder die noch nicht mal die Grundrechenarten beherrschen.“

  3. Stellt einfach jedem Kind mit der Geburtsurkunde ein 1er-Abitur aus, dann sparen wir uns die Schule.
    Wert haben die Zeugnisse eh keinen mehr.

  4. https://www.youtube.com/shorts/XSdil_IiHjI
    Die Aussage stammt von der Grünen-Politikerin Dr. Franziska Brantner:
    sie reagierte damit im Bundestag auf einen Zwischenruf eines AfD-Abgeordneten, der ihre eigene Lesefähigkeit infrage gestellt hatte. Ihr vollständiger Satz lautete: „Man muss weder lesen können, noch über einen Bildungsabschluss verfügen, um im Deutschen Bundestag zu sitzen, denn die Voraussetzung ist, dass man vom Volk gewählt wurde.“
    Ja, LEIDER!

  5. Selbstorganisiertes Lernen (SOL) ist ein Unterrichtskonzept, bei dem Schüler aktiv die Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess übernehmen.
    Sie bestimmen weitgehend selbstständig, was, wann, wie und mit wem sie lernen. Die Lehrkraft fungiert dabei nicht mehr als reine Informationsquelle, sondern als individueller Lernbegleiter.
    Jahrgangsmischung: Häufig werden die Stufen 1–3 oder 4–6 zusammengelegt, um das voneinander Lernen zu fördern….

    Reflexion: In Lerntagebüchern oder Logbüchern halten die Kinder ihre Lernfortschritte selbst fest
    https://bildungsportal-niedersachsen.de/freiraeume/unterricht-gestalten/selbstgesteuertes-lernen
    Mit anderen Worten, die Kinder können machen was sie gerade lustig sind.

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