„Weltwoche Daily Deutschland“ – Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami. Von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr mit der Daily-Show von Köppel und pointierten Kommentaren von Top-Journalisten. Die Themen in dieser Ausgabe:
Putin unter Druck? Eindrücke aus Moskau
Aus Moskau grüßt eine Stadt, die ruhiger wirkt, als westliche Medien uns glauben machen wollen. Im fünften Kriegsjahr stockt der Konflikt. Keine Panik, keine Verzweiflung Putins – eher geduldige Entschlossenheit. Konferenzteilnehmer wirken entspannt. Man hat sich eingerichtet. In russischen Zeitschriften tobt jedoch ein Richtungsstreit: Falken wie Sergej Karaganow fordern Eskalation und taktische Nuklearoptionen, Gemäßigte drängen auf Frieden nach den Anchorage-Abmachungen. Putin selbst gilt hier nicht als Kriegstreiber, sondern als Getriebener westlicher NATO-Politik.
Tabuthema ukrainische Kriegsverbrechen
Während Butscha endlos thematisiert wird, bleiben ukrainische Angriffe auf Zivilisten ausgeblendet. Letzte Woche zerstörte ein Drohnenangriff ein Studentenwohnheim in Starobilsk: 21 Tote, 35 Verletzte, junge Menschen zwischen 18 und 19. Russische Zivilopfer, brennende Autos, hingerichtete Zivilisten im Donbass – bei uns Schweigen. Maria Sacharowa wies Butscha entschieden zurück. Ob Wahrheit oder Propaganda: Im Krieg muss man beide Seiten hören. Der Westen tut es nicht.
EU gegen China
Brüssel will mit Zöllen und Kontingenten gegen China vorgehen. Gleichzeitig macht man die eigene Industrie durch hohe Energiepreise und Bürokratie kaputt. Das Ergebnis: Isolation statt Stärke. Eine Festung ohne Rohstoffe und Wachstum. Die Realität setzt sich durch – auch gegen den Herdentrieb der westlichen Narrative.
Schweizer Ausgabe:
Nachhaltigkeit ist heilig, nur nicht bei der Zuwanderung in die Schweiz
Während die Schweiz jahrzehntelang auf dem Altar der Nachhaltigkeit geopfert hat – Abfall trennen, Energie sparen, Flugscham predigen –, wird genau dieses Prinzip bei der Massenzuwanderung mit Füßen getreten. Die Hohepriester der Öko-Agenda kämpfen mit Schaum vor dem Mund gegen die „10-Millionen-Schweiz“-Initiative. Plötzlich zählt der ökologische Fußabdruck nicht mehr.
Medienkampagne für offene Grenzen
Die Medien, allen voran CH Media und NZZ, fahren eine regelrechte Kampagne für offene Grenzen. Schengen wird beschworen, Brexit-Vergleiche werden bemüht, als stünde die Schweiz vor dem EU-Austritt. Dabei hat die Personenfreizügigkeit mit Schengen nichts zu tun – wer das Gegenteil behauptet, lügt schlicht.
Schweiz: Das beste Land der Welt laut US-Umfrage
Die Schweiz ist laut US-News-and-World-Report das beste Land der Welt – vor Dänemark und Schweden. Lebensqualität, Wirtschaftskraft, Sicherheit: All das verdankt die Schweiz nicht der EU und nicht der Massenzuwanderung, sondern der direkten Demokratie und begrenzten Fläche. Am 14. Juni entscheiden die Stimmbürger. Wer diese einzigartige Schweiz erhalten will, muss Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative sagen.



EU gegen China
Brüssel will Zoelle gegen China, China soll aber das VW-Werk in Zwickau mit 40.000 Arbeitsplaetzen retten.
Schizophren, Paranoid.
Hat man sich in Brüssel überlegt, was los ist, wenn es keine Seltenen Erden mehr gibt?
Präsident Putin hat am 9. Mai erklärt, dass Russland den Krieg gewinnen wird.
Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass dem nicht so ist.
Wie das die psychotischen Realitätsverweigerer in Brüssel und Berlin sehen, ist mir schon klar.
Die EU reitet ein totes Pferd und wir werden unser Lebtag die Ukraine oder was davon übrig bleibt, alimentieren müssen.
Tatsächlich steht Moskau unter Druck, der aufgrund der vom Westen übereigneten Eskalationsmöglichkeiten des Gegners entstanden, aber auch dem immer lauteren Säbelrasseln aus Polen und dem Baltikum geschuldet sein dürfte. Gerade die Ölproduktion infolge zahlreicher Drohnenangriffe dürfte in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Aber auch zahllose zivile Ziele sind angegriffen worden. Der Krieg ist wie von Berlin geplant – es gab dazu zahlreiche Verlautbarungen der Kriegstreiber – auf russisches Kernland getragen worden und droht dabei, über das Baltikum auch auf EU-Territorium hinüberzuschwappen.
Die nach vier Jahren immer gleiche Medizin hat exakt dazu geführt, was ich immer wieder vorhergesagt habe: Der Krieg ist nicht beendet, sondern immer weiter eskaliert worden. Die Russen werden nicht aufgeben, bis ihre Sicherheitsfragen nicht in ihrem Sinne geklärt sind. Alles andere können sie sich in Berlin von der Backe putzen. Das kann man gut oder schlecht nennen, aber es ist nun mal so. „Wünsch Dir was“ gibt es auch hier nicht.
Man wird natürlich fortfahren damit, immer dasselbe Rezept anzuwenden, frei nach „ein bißchen mehr von dem, was bisher nicht funktioniert hat, wird irgendwann doch funktionieren“. Schließlich will man den Leuten verkaufen, den Krieg beenden zu wollen. Genau das aber nehme ich denen, die es bis zur Stunde nicht für nötig gehalten haben, diplomatisch zu verkehren, d. h. mit Moskau zu reden, wie man das unter Menschen halt so macht, nicht ab. Was sie wollen, ist der Friedhof (von dem Merz behauptet hatte, nur dort gäbe es Frieden) zu ihren Bedingungen.