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Dienstag, April 28, 2026
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Die Lehren Karls des Großen

Von RAINER K. KÄMPF | So um das Jahr 782 ging es richtig los mit der Zwangschristianisierung der Sachsen. Karl der Große war bis zur Anspannung genervt von deren Widerspenstigkeit, ließ das Blutgericht von Verden stattfinden und schlachtete sie zu Tausenden ab. Schließlich wurden sie in Karls Reich einverleibt und schworen ihrem bisherigen Glauben ab. Die meisten von ihnen empfanden das als dezidiert unangenehm, fragten sich aber gleichermaßen, ob das Ergebnis die vielen Opfer wert war.

Heute nun glaubt man sich zivilisierter, ist ausdrücklich stolz auf einen eklatanten Mangel an Widerstandsfähigkeit und erspart somit gezwungenermaßen, daß sich das traurige Schicksal der alten Sachsen in seiner Vehemenz wiederholt.

Freundlich, höflich und zuvorkommend schaffen die Bürger der Moderne Möglichkeiten zur Konversion, dank derer diese weit weniger brachial verlaufen wird. Immerhin.

Zuerst ersparen wir uns den Unbill des kriegerischen Einfalls. Das Zauberwort heißt Einladung und zielgerichtet geförderte Ansiedlung. Durch großzügige und nicht ganz selbstlose Subventionen werden Konversionsbetreiber soweit milde gestimmt, lediglich unterschwelligen Zwang auszuüben. Wir machen es ihnen insofern leicht, die Kinder freizugeben, um sie fitmachen zu lassen für deren Zukunft.

Ein bißchen Mobbing müssen sie halt abkönnen. Das macht sie hart und resilient in der bald durch und durch konvertierten Gesellschaft und zum wertvollen Teil eben jener.

Alles deutet auf einen wohldurchdachten und prophetischen Weitblick hin. Sozusagen eine Win-win-Situation: Wir Alten werden uns weitgehend ungestraft und nicht vorzeitig ausgerottet im dahinsiechenden christlich geprägten Abendland auf den letzten Ritt in die Sonne vorbereiten können. Den folgenden Generationen wird dabei erspart, radikale Umbrüche durchstehen zu müssen.

Man könnte glatt vor Rührung zergehen: Der friedliche Übergang in die Neue Welt. Dem Weitblick und der praktizierten politischen Verantwortung aller deutschen Regierungen der Bunten Republik wird unser Dank ewig nachschleichen.


PI-NEWS-Autor Rainer K. Kämpf hat Kriminalistik, Rechtswissenschaft und BWL studiert. Er war tätig in einer Anwaltskanzlei, Geschäftsführer einer GmbH, freier Gutachter und Sachverständiger. Politisch aktiv ist Kämpf seit 1986. Als Kommissar in spezieller Stellung im Berliner Polizeipräsidium hatte er Kontakte zum damaligen „Neuen Forum“ in den Anfängen. Er verzichtete darauf, seinem Diensteid zu folgen und folgte lieber seinem Gewissen. Bis 2019 war er Referent einer AfD-Landtagsabgeordneten in Brandenburg. Aus gesundheitlichen Gründen beendete er diese Tätigkeit und befindet sich seither im unruhigen Ruhestand.

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6 Kommentare

  1. Tja, der Monotheismus kennt keinen Spaß. Egal, in welcher Ausformung davon. Ich persönlich mag sie nicht, die Monotheisten, egal, welche Art davon. Urbild der Diktatur.

  2. Geplant ist hier gar nichts (mehr)!
    Da wurde ein Buffett der Globalisten aufgemacht und mittlerweile sucht sich „jede Gruppe“ das heraus was ihr zusagt.

    So als wenn einer entrümpelt und irgendjemandem die Kleider geben will.
    Da kommt doch nicht einer der alles mitnimmt.
    Da kommen tausend Leute und jeder wühlt darin herum, sucht sich das aus was ihm am besten passt.
    Der Müll bleibt liegen.

    So wird das hier auch werden!

    Vielleicht war das alles auch nur ein dekadentes Spiel:
    „Mal sehen was passiert wenn wir alle Grenzen öffnen?“
    Dann wurden vielleicht noch Wetten abgeschlossen?

    Das kann doch keiner mehr ernst nehmen, am Ende noch irgendeinem eine durchdachte Absicht zu unterstellen.

    Einfach nur alles um ein langfristiges CHAOS zu kreieren, in dem dann die Veranstalter selbst mit unter gehen, das kann man nicht mal den „Organisatoren“ zutrauen.

    Alles läuft hier ab wie beim ZAUBERLEHRLING!
    Der Geist wurde aus der Flasche gelassen.
    Jetzt ist guter Rat teuer!

  3. Korruption läuft so:

    Es sitzen einige an der Macht (Regierung)
    und andere wollen von denen einen „Gefallen“ haben!

    Zuletzt gibt es so viele Gefallen und jeder schuldet etlichen anderen irgendwelche Gefallen!

    So wie bei jedem Schneeballsystem. Die Oberen werden dabei immer reicher, und die Unteren schaffen deren Reichtum für die da oben herbei.

    Das Land, die Welt ist nicht gespalten in zwei oder drei Gruppen, sondern in Millionen von Splittergruppen, die allen ihren Reibach machen wollen und ihre Unwesen treiben!

    Ein kleiner (nationaler) Laden lässt sich noch kontrollieren, ein großer (globaler) Laden nicht. Auch nicht von einer EU oder einer WHO oder UNO, NATO, MAFIA von keinem…… Da muss die EU nicht träumen!

  4. Das Fazit von Karl dem Großen ist ganz einfach. Man kann jeden bekehren, auch Mohammedaner. Allerdings muss man dann auch bereit sein, ein paar tausend Unbelehrbare aufzuknüpfen.

  5. Was Karl d. Gr. tat, war unsäglich schlimm;
    Jesus hat nie Zwangschristianisierung befohlen.
    Karl zwangschristianisierte die Sachsen; sie alleine
    sind aber nicht unsere deutschen Vorfahren,
    es gab noch zig andere große u. kleine
    Germanenstämme.

    Doch ich bin schon froh, daß dieser
    Christenhaßartikel nicht an Ostern,
    Pfingsten od. Weihnachten erschienen ist.

    Im übrigen waren große Teile Germaniens
    damals schon mehr oder weniger
    christianisiert durch die von
    Römern verfolgten Christen im Süden
    https://de.wikipedia.org/wiki/Florian_von_Lorch
    u. von Norden her von den Iro- & Schottland-Kelten
    https://de.wikipedia.org/wiki/Iroschottische_Kirche

    sowie u.a. Bonifatius aus England u. zwar auf
    friedlichem Wege. Die Legende von der
    gefällten Eiche, die den Germanen Heiligtum
    war, halte ich für Wichtigtuerei.

    Ab dem 4. Jahrhundert wurden die Goten
    christlich-arianisch. Schon damals gab es zwei
    große Gruppen: die Ostgoten und die Westgoten.

    Anfänglich betrieben die Germanen Synkretismus.
    Ich müßte nachlesen, für wieviele Jahrhunderte.
    Auch die Kath. Kirche hat heidnische Elemente in
    ihre Tradition u. Feiertage eingeflochten – immerhin.
    Gerade im christl. Volksglauben noch zu finden.

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