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COMPACT-TV: Gibt es wegen BSW bald Neuwahlen in Thüringen?

Das wird extrem spannend: Nach dem knappen Scheitern bei der Bundestagswahl startet BSW-Chefin Sahra Wagenknecht einen offenen Machtkampf in ihrer eigenen Partei. Im Fadenkreuz ihres Unmuts steht die bisherige Landeschefin Katja Wolf und deren Co-Vorsitzender Steffen Schütz. Sie sei „erstaunt über die erneute Kandidatur“ der beiden für den Landesvorsitz, sagte Wagenknecht dem STERN. „Ich war davon ausgegangen, dass es in Thüringen längst Konsens war, Partei- und Regierungsamt zu trennen, was ja auch sinnvoll ist.“ Könnte der Streit innerhalb des BSW zum Bruch der Koalition und Neuwahlen in Thüringen führen? Dominik Reichert und Paul Klemm spielen in der Sendung „COMPACT.DerTag“ ein mögliches Szenario durch.

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15 Kommentare

  1. Höcke wird doch noch MP. Hat er verdient. Eigentlich sollte es schon sein. Nur hatten sich die Wahlverlierer zu einer Koalition geeinigt.

  2. Die Thüringer Landesregierung ist im Wesentlichen durch Wählerbetrug zustande gekommen, bei der das BSW als Mehrheitsbeschaffer die zentrale Rolle gespielt und damit den Wähler „hinter die Fichte“ geführt hat, statt die Kräfte der Opposition zu bündeln, was für viele nahe gelegen hatte. Hinzu kommen strukturelle Probleme einer stramm zentralistischen Führung, wie sie vordem nur in der SED zu DDR-Zeiten Usus gewesen sind. Die Folge war eine instabile Koalition aus lauter Wahlverlierern, geführt von einem Mann, dessen Plagiatoren-Vergangenheit noch immer nicht aufgeklärt worden ist, und begünstigt durch Seilschaften bis in die Gerichtsbarkeit hinein, die man nur noch mit „Filz“ erklären kann.

    Im Grunde mußte Höcke nur abwarten und das Geschehen kommentieren, was er auch fleißig gemacht hat. Ich halte Neuwahlen für durchaus möglich. Die Chancen für Björn Höcke mit seiner Landes-AfD stehen heute noch besser da als noch zu der Zeit, daß die oben genannten sich gegenseitig die Macht zugeteilt haben.

  3. Der größte Betrug am Wählerwillen in Thüringen.
    Stillstand u. Lähmung in der deutschen Bevölkerung.
    Björn Höcke – “ Unser Ministerpräsident in Thüringen “

    Dagegen wünscht der Westen ein „Immer weiter so“. CDU u. SPD sind die beliebtesten Parteien in den satten West-Hochburgen. Nun kramen sogar die Bäckersleute ihre alten Backformen und Schablonen von vor 1945 aus ihren Regalen. Kriegsbesoffenheit an Ostern in Tübingen:
    https://anti-spiegel.ru/2025/wie-deutsche-medien-die-verherrlichung-der-wehrmacht-wieder-salonfaehig-machen/

  4. Verrat ist weit verbreitet!

    Gestern, am Gründonnerstag – vor über 2000 Jahren – verriet Judas seinen Meister mit einem Kuss und heute, an Karfreitag, wurde Jesus ans Kreuz genagelt.

    Der Lohn des Judas, 30 Silberlinge, wollten selbst die Hohepriester als Blutgeld nicht zurückhaben und der Teufel holte sich die Seele des Verräters.

    Ob sich der Teufel derzeit wieder auf einige Seelen vorfreuen kann – wer weiß.

    Zumindest wird innerhalb des Parteienkartells wieder heftig geküsst . . .

  5. @ Bärbel Schulze 18. April 2025 at 10:05

    Der größte Betrug am Wählerwillen in Thüringen. Stillstand u. Lähmung in der deutschen Bevölkerung. Björn Höcke – „Unser Ministerpräsident in Thüringen“

    Dagegen wünscht der Westen ein „Immer weiter so“. CDU u. SPD sind die beliebtesten Parteien in den satten West-Hochburgen.

    „Der Westen“ stellt in den Regierungen bis zur Stunde auch die maßgeblichen Köpfe, die das Sagen haben. Das wird ihm zukünftig wenig nützen, zumal er nicht realisiert hat, daß bis jetzt schon der gesamte „Osten“ auf der Karte „blau“ erscheint, „wahlvolkmäßig“ für ihn also verloren ist. Bereits jetzt schwappt die Welle über die Elbe herüber, gelangt die AfD immer mehr in den zweistelligen Bereich. Das hat Auswirkungen auf die Legitimation der Regierenden selbst, Merz-Kamarilla eingeschlossen, die so tut, als sei sie schon in Amt und (fragwürdigen) Würden.

    Ein Fünftel bundesweit bis zu einem Drittel der Wähler in den „neuen“ Ländern läßt sich auch mit Parteiverboten nicht mehr rückgängig machen. Der Geist ist im Grunde schon aus der Flasche, so daß man mit Unruhen zu rechnen haben wird, geht das undemokratische (zumal kriegstreiberische) Getue weiter so wie bisher. Stellt der BlackRock-Mann die Weichen auch hier auf Provokation, Angriff und Krieg? Ich wollte lieber den Frieden bewahren.

    Was Thüringen trifft, rechne ich mir für Björn Höcke größte Chancen aus, zumal Wagenknecht im Land eine Koalition mit der AfD im Sinn haben könnte, wie viele mit Recht vermuten.

  6. Das muss das BSW intern klären. Eine Neuwahl in Thüringen wäre wohl nicht allen willkommen. Die Thüringer und die Republik könnten nur gewinnen.

  7. Die AfD wird weder im Bund noch auf Länderebene solange nicht koalitions-und damit regierungsfähig werden wie sie sich nicht programmatisch von ihren extremen Forderungen verabschiedet. –
    Gedankenspiele in Richtung auf einen Austritt Deutschlands aus der EU sind angesichts unserer wirtschaftspolitischen Bedeutung als Exportnation unsinnig. Verschiedene Wirtschaftsverbände Deutschlands haben dazu eindeutige Stellungnahmen abgeliefert. Noch unsinniger sind Forderungen nach einem Austritt aus der NATO angesichts der Bedrohungslage durch Putins Russland.
    Dass nahezu alle anderen Parteien bis auf eventuell die andere Putin-Partei BSW ihre Schwierigkeiten haben mit der AfD zu kooperieren, ist nur zu verständlich.

  8. @ Alter_Frankfurter 18. April 2025 at 13:57

    Die AfD bekennt sich laut ihrem Programm zur NATO und hat weiterhin nirgends behauptet, sie wolle eine Zusammenarbeit europäischer Staaten aufgeben. Sie will dies nur nicht in Gestalt eines offenbar von Ihnen bevorzugten Brüsseler Zentralstaates, der in Form der „EU“ keinerlei demokratische Legitimation besitzt und mit unsinnigen, unser aller Freiheit (soweit noch vorhanden) knebelnden Forderungen hantiert.

    … Dass nahezu alle anderen Parteien bis auf eventuell die andere Putin-Partei BSW ihre Schwierigkeiten haben mit der AfD zu kooperieren, ist nur zu verständlich.

    Der übliche Unsinn „westlicher“ Propaganda. Die AfD ist keine Putin-Partei, sondern eine Deutschland-Partei. Daß sie mit allen Ländern, also auch der Russischen Föderation, auf Austausch und Ausgleich bedacht ist statt auf haßerfüllter Kriegsrhetorik und einseitigen, geschichtsklitternden Anschuldigungen wie denen aus Brüssel, Berlin, Paris und London, gehört notwendigerweise dazu. Nicht die AfD ist nicht in der Lage zu koalieren, Ihre Unionsparteien sind es, die sich mit ihrer undemokratischen Brandmauer den Linken zum Fraß übergeben haben. Was Frau Wagenknecht betrifft, mag selbige für sich sprechen; soweit aber ist bekannt, daß sie alles andere als eine Putin-Liebhaberin ist, nachdem sie ihn als einen Verbrecher betitelt hat.

    Offensichtlich sind Sie wieder einmal falsch informiert.

    Ihr Herr Putin, den Sie so gerne vorschieben, ist übrigens 75 gewesen und wird daher nicht mehr allzu lange im Amt sein. Bei den potentiellen Nachfolgern wie einem Herrn Medwedew, die erst schießen und dann denken, und das wohl nicht nur auf der rhetorischen Ebene, würde sich mancher von den westlichen Scharfmachern, Kriegstreibern und sonstigen Gratismutigen mit dem lange vor dem russischen Einmarsch schon viel zu großen Maul gerne einen Herrn Putin zurückwünschen, sollten hier die Granaten niedergehen, die sie bis zur Stunde selbst hervorgerufen haben.

  9. Katja Wolff hat ja einen Ehemann.

    Vielleicht ist der der Verbindungsoffizier eines westlichen Geheimdienstes?

  10. Alter_Frankfurter 18. April 2025 at 13:57; Erzähl doch keinen Blödsinn. Wenn Deutschland aus der EU rauswäre, dann wären zwar Lebensmittel aus dem Ausland teurer, die einheimischen Produkte, die die deutliche Überzahl darstellen, wären aber deutlich günstiger, unsere Bauern könnten ohne grossartige Subventionen wieder von ihren produzierten Watren leben. Wenn dann auch noch unsere Wirtschaftsfuzzis so vernünftig wären, mal ihr Hirn statt nur ihre grosse Klappe in Aktion zu verseztzen, dann bestünde die Chance sowohl mit Russland als auch Amerika Friden zu schliessen.

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