Jurastudenten fordern heute deutlich längere und härtere Strafen als noch vor 25 Jahren – obwohl sie sich subjektiv sicherer fühlen. Rund ein Drittel sieht die lebenslange Freiheitsstrafe nicht als ausreichend an, über die Hälfte würde unter bestimmten Bedingung auch Folter befürworten. Das geht aus einer Studie des Erlanger Strafrechtsprofessors Franz Streng hervor. (Dies berichtet die Legal Tribune! Die Studie scheint einigermaßen seriös zu sein, die Gründe für den Sinneswandel, die der Professor vermutet, sind dagegen zweifelhaft.)

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50 KOMMENTARE

  1. Das erinnert mich an die Diskussion um Magnus Gäfgen. Dem wurde von Polizei-Ermittlern mit Folter gedroht, damit er das Versteck seines Entführungsopfers preisgeben sollte. Die zivilisatorische Tünche ist anscheinend sehr dünn, wie man hier sehen kann. Und Jura-Studenten gehören auch nicht zur intellektuellen Elite. Wie man ebenfalls sehen kann.

  2. Immerhin beteiligten sich über 3`000 Studenten an der Umfrage.

    Mich treibt aber vielmehr die Frage um, ob diejenigen, die die Wiedereinführung der Todesstrafe ablehnen, diese ablehnen weil sie die Todesstrafe nicht möchten oder weil sie dem Staat nicht vertrauen und diesem nicht das Werkzeug in die Hand drücken möchten, sich seiner politischen Feinde leichthin entledigen zu können (s. China).

  3. Psst! Streng geheim!

    Die Forderung nach der Wiedereinführung der Todesstrafe und Folter steigt parallel zur Zahl der Studentinnen.

  4. Ein zweischneidiges Schwert …

    Einerseits ist die Todesstrafe das sicherste Mittel, dass Schwerverbrecher keine weiteren Taten mehr begehen können. Es gibt nunmal charakterlich abscheuliche Menschen, für die Gefängnis und irgendwelche Labbertherapien reine Zeit-, Geld- und Energieverschwendung ist.

    Anderseits ist unserem Rechtstaat nicht zu trauen. Wegen Falschanschuldigungen oder falscher Gesinnung wandern Menschen vor Gericht und auch für Jahre in den Knast oder in die forensische Psychiatrie. Zum Beispiel Kachelmann, Mahler oder Mollath.

    Unliebsame Zeitgenossen gehen dann schon mal ohne Fallschirm fallschirmspringen, bringen sich selber mit blutig geprügeltem Gesicht in einer Hotelbadewanne um oder das Auto überschlägt sich mit drei grossen Einschusslöchern. Alles schon mal vorgekommen.

  5. #2 loherian (19. Okt 2014 07:53)

    Aber vielleicht wollen auch die Befürworter als potentielle Richter und Staatsanwälte „ein Werkzeug in die Hand haben, sich seiner politischen Feinde leichthin entledigen zu können.“

    Der Richter auf Probe, der am Amtsgericht Lichtenfels jüngst „enttarnt“ wurde, dürfte nur die Spitze eines Eisbergs sein. Hitlers SS war auch durchsetzt von Juristen und anderen Akademikern. Ohne die Akademiker in der SS wäre der Laden niemals so gelaufen wie er lief, mit absolut tödlicher Präzision. Die Juristen bestimmen in den Parlamenten und Verwaltungen den Gang des Staatsapparates. Sie sind wesentlich der Staatsapparat.
    Heute sind an den Universitäten die Enkel der 68er mit einer ganz anderen Grundhaltung als die Eltern oder gar Großeltern.

  6. Interessant zu wissen wäre, ob ausschließlich männliche „Jurastudenten“ befragt wurden und wie viele davon mit Migrationshintergrund.

  7. Zitiere einfach den 5en Kommentar dort.
    Der sagt genau das was ich und wir alle hier sehen.

    14.10.2014 18:33
    Also ich habe mein Studium dieses Jahr erfolgreich beendet und habe den Schwerpunktbereich Strafrecht mit knapp über 12 Pkt. abgeschlossen.

    Ich kann die Studenten gut verstehen. Die sind jung, gehen insb. noch feiern und erleben „die Straße“ noch etwas näher. Einige wurden selbst – so wie ich – schon Opfer von Gewaltdelikten oder haben Opfer in ihrem Freundeskreis.

    Ich selbst habe viele Freunde die schon Opfer wurden, eigentlich fast jeder.

    Letzten Monat war ich noch mit einem Freund bei der Polizei um eine Anzeige zu erstatten. Der Polizist sagte meinem Freund das, was ich ihm auch schon aufgrund eigener Erfahrung gesagt habe.

    Er sagte ihm, dass der Täter schon öfter aufgefallen sein, mit einer Verurteilung aber wohl nicht zu rechnen sei, weil man nur noch schweren Delikten hinterher gehen könnte – mangels Personal.

    Ich selbst wurde beim Public-Viewing in Mitten von mehreren hundert Menschen von einem Menschen mit Migrationshintergund bewusstlos geschlagen.

    Der Täter wurde wegen schwerer Körperverletzung angezeigt.

    Das Verfahren wurde mangels Zeugen eingestellt, obwohl es eine Person gab, die den Täter identifiziert hat. Ich konnte mich leider nicht erinnern, weil ich durch die KV meine Erinnerungen an den Tag verloren habe und dem Staat fehlten anscheinend die Mittel weitere Zeugen zu finden, dabei muss es etliche gegeben haben.

    Solche Erfahrungen sind leider allgegenwärtig. Die meisten KV-Delikte werden doch gar nicht mehr angezeigt, weil man sowieso keine Hoffnung in das Verfahren setzt.

    Gerade die Kuscheljustiz ist doch der Grund für solche Ergebnisse, weil man den Eindruck hat, die Täter können sich hier alles erlauben und sollte es dann tatsächlich mal zu einer Verurteilung kommen, dann dreht es sich um den armen Täter und seine Resozialisierung.

    Mich wundert das Ergebnis nicht.

    Die Jungs und Mädels haben verstanden. Ich sehe Licht am Ende des Tunnels beim Nachwuchs. Die kann man doch nicht alle Gehirnwaschen

  8. Sechs meiner Verwandten kämpften im 1.Weltkrieg. Einer ist seit 1914 in Flandern bei Bixschote vermisst. Der ostpreußische Teil meiner Familie floh schon 1914 vor den brandschatzenden und plündernden Kosaken um später auf ihr maurisches Gut zurückzukehren und um 30 Jahre später alles dort zu verlieren. Die Hälfte verlor dann auch das eigene Leben. Alle anderen Verwandten wurden in ihren Heimstätten ausgebombt. Acht Familienmitglieder kämpften auch im 2. Weltkrieg im Glauben an die Zukunft ihres deutschen Vaterlandes in Frankreich, Afrika, Russland, der Normandie, in Kurland, den Ardennen und in Ostpreußen. Sie kämpften als Infanteristen, Panzersoldaten, Artillerie- und Stabsoffiziere für Ihre deutsche Heimat. Einer von ihnen wurde in der Normandie schwer verwundet und bei der Gefangennahme von Amerikanern erschossen. Der mit ihm zurückgebliebene Sanitäter seiner Einheit überlebte die Gefangennahme. Onkel Rolf hatte das Pech Offizier und Ritterkreuzträger der Waffen SS zu sein. Das war sein Todesurteil. Mein Vater, der als 13jähriger 1944 von Tieffliegern beschossen wurde und nach Weihnachten seinen besten Schulfreund (einen Vierteljuden, nach dem ich meinen Vornamen habe ) nach einem Bombenangiff begrub, ist der einzig noch lebende aus dieser Zeit. Alle anderen sind entweder für Ihr Vaterland gefallen, ermordet worden oder so verstorben.
    Jeder von Euch kennt solche Oder ähnliche Schicksale aus der eigenen Familie und ihr fragt Euch sicher, warum ich Euch das hier und jetzt erzähle. Ich frage Euch, was Eure Verwandten aus diesen Zeiten sagen würden, wenn sie das heutige Deutschland sehen könnten. Ich weiß, dass sich die meinen im Grabe umdrehen würden, wenn sie sehen könnten, für welches Deutschland sie ihr Leben riskierten oder hergaben und welche Opfer sie dafür brachten und das unendliche Leid was sie für ihren Eisatz zu tragen hätten.

    UND DARUM IST ES UNSERE HEILIGE PFLICHT ZUM ERHALT DER GEISTIGEN UND KULTURELLEN WERTE UNSERER VORVÄTER UND FÜR DEN ERHALT UNSERER HEIMAT UND UNSERES GELIEBTEN DEUTSCHEN VATERLANDES AM 26.10. NACH KÖLN ZUR HOGESA DEMO ZU KOMMEN, DAMIT WIR DAS KULTURELLE ERBE UNSERER VORFAHREN AN UNSERE KINDER WEITERREICHEN KÖNNEN.
    ES LEBE UNSER DEUTSCHES VATERLAND MIT SEINER EINZIGARTIGEN KULTUR, SEINEN SCHÖNEN WÄLDERN, DEN BERGEN UND FUNKELNDEN SEEN UND DEN MEERUMSPÜLTEN KÜSTEN SEINER EINZIGARTIGEN SPRACHE DIE SO VIELE VERSCHIEDENE DEUTSCHE STÄMME VEREINT. AUF NACH KÖLN AM 26.10 UM 1500 UHR AUF DEM VORPLATZ DES HAUPTBAHNHOFES!!!
    WENN NICHT JETZT,WANN DANN?

  9. Todesurteile haben den Vorteil, dass es keine Rückfälligen gibt.
    Vielleicht wollen die künftigen Justizleute sich später einmal viel Arbeit ersparen! 😉

  10. …über die Hälfte würde unter bestimmten Bedingung auch Folter befürworten.

    Und genau die, würden auch als Strafe Enthauptung, Säure in die Augen, Hand abhacken also kurz, die Scharia befürworten.

  11. Wenn der eine oder andere linksgrüne Kinderfreund weiss dass er einen Termin beim Henker bekommt wenn er sein Opfer aus reinem Lustgewinn missbraucht und danach tötet, könnte ich mir vorstellen dass er es sich doch noch mal überlegt.

    Ich denke für ganz brutale, scheußliche Verbrechen ist die Todesstrafe gerechtfertigt.
    Aber das unter Nr. 2 – Loherian vorgebrachte Argument ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

    Durchaus möglich dass es Linke und Grüne gibt die das Problem Sarrazin, Pirincci oder PI per Genickschuss erledigt sehen wollen.

  12. #1 Fat_Man

    Interessanterweise sähen dieselben Rechtstheoretiker, die Ohrfeigen zur Rettung eines Kindes ablehnen, kein Problem, wenn sie bei einem Banküberfall selbst die Geisel wären und das SEK daraufhin dem Geiselnehmer was ins Großhirn schösse, um sie zu retten.

    Bei manchen ist halt nicht nur die zivilisatorische Tünche dünn, sondern gleichermaßen auch die moralische und die intellektuelle.

  13. Würde das Parlament dem HEUTIGEN Staat und seiner Justiz das Recht zu Verhängung dieser Strafe übertragen, ich würde SOFORT das Land verlassen. Egal, unter welchen Bedingungen ich woanders leben müßte.

  14. Da sind bestimmt eine Menge „kulturell bereicherte“ befragte bei, die natürlich auf Rache aus sind.Aber Todesstrafe hin oder her, der Deutsche unverbesserliche für immer in den Knast,den Nicht-Deutschen konsequent dahin zurück schicken wo er herkam…..dann erledigt sich das von selbst

  15. Das Grundgesetz und unsere Gesetze waren geeignet, in der Gesellschaft nach dem 2. Weltkrieg für Sicherheit und Ordnung zu sorgen. Diese Gesellschaft ist allerdings dabei, von Menschen überrannt zu werden, die sich einen Dreck um Demokratie und Menschenrechte kümmern. Unsere strafrechtlichen Waffen gegen die Kriminellen von heute sind stumpf und wertlos. Daher werden wir auf Dauer scheitern.

  16. Rund ein Drittel sieht die lebenslange Freiheitsstrafe nicht als ausreichend an

    Tja liebe Jungjuristen, wenn eure Kollegen, die in Amt und Würden sind dafür sorgen würden, dass „lebenslänglich“ auch tatsächlich lebenslänglich bedeutet (d.h., dass man nur im Sarg das Gefängnis verlassen kann), dann bräuchte man wirklich keine Todestrafe. Aber OK, ich gebe zu, dafür ist auch der Gestzgeber verantwortlich, aber das Strafmaß regelmäßig bis zur Obergrenze auszureizen sollte wohl drin sein.

    Aber ich gehe davon aus, dass die Studenten, die jetzt für harte Strafen sind später, wenn sie im Berufsleben stehen, ebenfalls Kuschelurteile sprechen werden. Man will ja schließlich seine Karriere nicht gefährden.

  17. Typisches Votum für eine Hedonisten-Generation, die Gewalt und Krieg nur noch von den Erzählungen der Großeltern und aus den Medien kennt. Aber sie können dann auch selber Opfer dieser zivilisatorischen Rückschritte werden, die sie da so großmäulig fordern. Und zukünftig wird es immer weniger eine rechtsstaatlich abgesicherte Organisation sein, die diese Gewaltmethoden anwendet. Empfehle diesen Jugendlichen dringend nochmal ein paar Jahre Schulbildung anzuschließen und erst mal richtig lesen und schreiben zu lernen, was in unserer BRDDR zugegebenermaßen immer schwieriger wird.
    Merke: Wenn man Probleme tanzen kann, hat man sie noch nicht gelöst!

  18. Na ja, dann gibt es auch noch den wirtschaftlichen Aspekt.
    1 x Hinrichtung und Beerdigung ist viel kostengünstiger, als jahrzehntelanger Gefängnisaufenthalt!

  19. Wie jetzt? Die jahrzehntelange Fokussierung auf Resozialisierung der „armen“ Täter, die Kuscheljustiz, milde Richter mit ganz dolle viel Verständnis, Migrantenbonus und Kultursensibilität, Täter- statt Opferschutz, lächerliche Strafen, duckmäuserische Justiz- all diese linken Ideen weichen langsam wieder gesundem Menschenverstand?

    Die Diskussion um die Todesstrafe mal außer Acht lassend ist der Tenor dieser Meldung ein rundum erfreulicher. Offenbar ziehen kranke, linke Gesellschaftsphantasmen nicht mehr so wie bisher; es scheint ein positiver Denkprozess in Gange gekommen zu sein.
    Auf jeden Fall aber ist es ein kleiner Lichtblick für die Zukunft.

  20. #20 eule54
    Nope, der enorme Prozessaufwand, die vielen Berufungsprozesse, die sich gewöhnlich durch alle Instanzen ziehen, und die jahrelange Verwahrung im Todestrakt, würden den Steuerzahler genau so viel wenn nicht mehr kosten.

    Schon ein einziger unschuldig hingerichteter ist Grund genug, die Todesstrafe aufs schärfste abzulehnen. Zumal sie nachweislich auch keine größeres Abschreckungspotenzial besitzt als mehrjährige Haftstrafen.

  21. ….das zeigt nur, dass einige immer noch nicht (trotz Abitur!!)die Werte des GG und die Lehren aus der Geschichte nicht verstanden haben. Gerade Juristen dürfen sich nicht von Emotionen a la Boulevard leiten lassen!

    Zudem zeigt ein Blick auf die USA, dass die Todesstrafe keinerlei abschreckende Wirkung entfaltet und immer die Gefahr besteht, dass unschuldige getötet werden. Ein demokratischer Staat darf nicht morden, einer der sich auf christliche und/oder aufklärerische Werte bezieht, erst recht nicht! Ich bin froh und dankbar, dass die Todesstrafe in Europa verboten ist!

    Gleiches gilt für die Folter….seit der frühen Neuzeit ist eigentlich bekannt, dass Geständnisse unter Folter keinerlei Wert haben (können)!

    Wer Folter plus Todesstrafe fordert, macht sich mit Fundamentalisten gemein, die gerade international bekämpft werden!

    #22 Beteigeuze (19. Okt 2014 11:21)

    Wie jetzt? Die jahrzehntelange Fokussierung auf Resozialisierung der “armen” Täter, die Kuscheljustiz, milde Richter mit ganz dolle viel Verständnis, Migrantenbonus und Kultursensibilität, Täter- statt Opferschutz, lächerliche Strafen, duckmäuserische Justiz- all diese linken Ideen weichen langsam wieder gesundem Menschenverstand?

    Dann glauben Sie, dass kein einziger Täter resozialisierbar ist? Dass das Recht keine erzieherische Funktion hat (gerade bei jungen Menschen)? Was wäre dann die Folge? Übervolle, unzählige Gefängnisse mit Menschen, die dort 60-80 Jahre leben und von der Gesellschaft „versorgt“ werden? Denken Sie mal über die praktischen Konsequenzen Ihres Kommentars nach! Jeder Fall, jeder Mensch, ist anders….viele sind resozialisierbar, einige wenige sind es nicht.

  22. #21 eule54 (19. Okt 2014 10:57)

    Na ja, dann gibt es auch noch den wirtschaftlichen Aspekt.
    1 x Hinrichtung und Beerdigung ist viel kostengünstiger, als jahrzehntelanger Gefängnisaufenthalt!

    Von dieser Überlegung ist es nur noch ein kurzer Schritt zu „Behinderte Töten ist günstiger als sie lebensland durch die Gesellschaft durchzufüttern“.

    Sorry, das hatten wir schonmal in Deutschland, das brauchen wir nicht.

    Zum Thema.

    Die Todesstrafe kann missbraucht werden (siehe Post 2) wie in China, sie schreckt nachweislich nicht ab (oder warum wird sie selbst in den USA noch so viel verhängt und vollstreckt?), sie birgt das Risiko des unwiederruflichen Justizirrtumes und sie macht irgendein Staatsdiener zum bezahlten Mörder des Staates. Ich bin froh, dass wir sie überwunden haben.

    Nein was wir brauchen ist eine lebenslange Strafe, die auch dem Namen gerecht wird. Lebenslang. Fertig.

  23. #25 Digitaaal (19. Okt 2014 11:48)
    #21 eule54 (19. Okt 2014 10:57)

    Na ja, dann gibt es auch noch den wirtschaftlichen Aspekt.
    1 x Hinrichtung und Beerdigung ist viel kostengünstiger, als jahrzehntelanger Gefängnisaufenthalt!
    —–
    Von dieser Überlegung ist es nur noch ein kurzer Schritt zu “Behinderte Töten ist günstiger als sie lebensland durch die Gesellschaft durchzufüttern”.
    Sorry, das hatten wir schonmal in Deutschland, das brauchen wir nicht.
    ++++
    Quatsch! Schließlich sind Behinderte keine Mörder!
    Mörder haben ihr Leben verwirkt. Entweder im Gefängnis oder durch eine Hinrichtung.
    Ganz nebenbei, wenn jemand meine Frau oder meine Kinder ermorden würde, dann wüßte ich, was ich zu tun hätte!

  24. #23 fliegendeszauberpony (19. Okt 2014 11:38)
    #20 eule54
    Nope, der enorme Prozessaufwand, die vielen Berufungsprozesse, die sich gewöhnlich durch alle Instanzen ziehen, und die jahrelange Verwahrung im Todestrakt, würden den Steuerzahler genau so viel wenn nicht mehr kosten.
    Schon ein einziger unschuldig hingerichteter ist Grund genug, die Todesstrafe aufs schärfste abzulehnen. Zumal sie nachweislich auch keine größeres Abschreckungspotenzial besitzt als mehrjährige Haftstrafen.
    ++++
    Natürlich darf es bei der Todesstrafe keine Justizirtümer geben.
    Dann sind auch keine jahrelangen Verwahrungen im Todestrakt erforderlich!
    Das mit dem geringeren Abschreckungpotential ist Gutmenschen- bzw. Sozen-Scknack!

  25. #1 Fat_Man (19. Okt 2014 07:43)

    Das eigentlich interessante an dem Fall:

    Ein LINKER wie Oskar Lafontaine hat den Polizeipräsidenten VERTEIDIGT.

  26. Im Prinzip ist die Todesstrafe durch die Hintertür wieder eingeführt worden – und zwar durch den Lissabon -Vertrag.

    Wollte hier einen Link einfuegen – klappt aber mit Copy u. Paste nicht.
    Man kann ja googlen.

  27. Es muß einem Punkt geben und wer ihn überschreitet hat nicht mehr das Recht über diese Erde zu wandeln! Langsam wachen ein paar von dehen auf und in mir ist wieder Hoffnung!
    Leider noch zu wenige aber immerhin ein Anfang!

  28. Ja,die Todesstrafe…
    Da würden die grünen Moralapostel sicherlich wieder ihre gesinnungsfaschistische Klugschei**erei loslassen und mit polit-und justiz-Fachchinesisch den Anschein eines gebildeten und seriösen Menschen erwecken,um den Spieß umzudrehen:Kein Vergewaltiger,Serienkiller und andere Psychos bekommen dann die Todesstrafe,denn am Ende heißt es (wie immer) :“Todesstrafe gegen RRRÄÄÄCHTZ“!

  29. Da fällt mir etwas ein das mir sehr unter die Haut ging! Vor etwa drei Monaten haben in Deutschland drei „Südländer“ ein sechzehnjähriges Mädchen anal, unter schlimmsten Schmerzen, vergewaltigt sodas das Mädchen in einer Notoperation einen künstlichen Darmausgang verlegt bekam! Was muß das Mädchen geschrien haben? Die Familie ist traumatisiert und alle ein Fall für die Klappse! Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten! Todesstrafe oder Selbstjustiz!

  30. #27 eule54 (19. Okt 2014 12:22)

    Wie wollen Sie Justizirrtümer ausschließen? Und dann auch noch durch kürzere Prozesszeit? In den USA ziehen sich solche Verfahren über mehrere Jahre, gerade weil man sicher gehen will. Und trotzdem werden immer wieder Unschuldige hingerichtet.

    Und das mit der ausbleibenden Mehrabschreckung ist kein Sozen-Geschwafel sondern Realität.

  31. #34 Suicide (19. Okt 2014 14:11)

    In den linksgrün-versifften Kaderschmieden für Volksverblödung und Einschüchterung faseln die doch andauernd:“Solche Verbrecher sind Teil von Deutschland,Migrantengewalt müssen wir aushalten!“

    Ob die Familie dann auch noch als „rassistische Nazis“ oder „rechtsextrem“ denuziert werden,damit die Linken ihr Projekt:“Vernichtung des westlichen Klassenfeinds“ weiter und ungehindert fortführen können,wäre nur logisch im kunterbunten Absurdistan BRDDR…

  32. Todesstrafe, Selbstjustiz? Ist das der Saudi Arabien Blog oder was?
    Die Todesstrafe ist doch all das, gegen was wir sind. Es ist die unmenschliche Prozedur des Tötens eines Staates.
    Ich bin komplett gegen die Todesstrafe. Nachweislich verhindert sie keine Straftaten im Gegenteil, sie kann dazu beitragen, dass sie nach oben gehen.
    Außerdem sollte der Staat nicht zum Mörder werden, denn das macht ihn nicht besser als der Mörder selber.
    Außerdem kann man eine vollzogene Todesstrafe nicht revidieren und somit können und sind durch Justizirrtümer unschuldige Menschen umgebracht werden bzw. umgebracht worden.
    Auch die Kosten einer Todesstrafe sind in etwa gleich, wie eine lebenslange Verwahrung im Gefängnis.

  33. Statt für die Todesstrafe sollten sich die Juristen für ein Aufstocken der Polizei um das Doppelte des derzeitigen Bestandes einsetzen. Außerdem sollten die Richter gezwungen werden, das geltende Recht auch anzuwenden, statt ständig nur Kuschelurteile zu fällen. Mit einer deutlich stärkeren Polizeipräsenz wäre eine effektive Strafverfolgung aller Fälle von Nötigung, Erpressung, natürlich Körperverletzung wieder möglich, die heute praktisch nicht mehr stattfindet.

  34. @#21 eule54 (19. Okt 2014 10:57)

    Damit das hier klar ist: Ich bin ausdrücklich gegen die Todesstrafe!

    Na ja, dann gibt es auch noch den wirtschaftlichen Aspekt.
    1 x Hinrichtung und Beerdigung ist viel kostengünstiger, als jahrzehntelanger Gefängnisaufenthalt!

    Da möchte ich aber leicht widersprechen. Das stimmt natürlich, wenn das Gefängnis einen 5-Sterne Standard haben sollte. Wenn es etwas bescheidener ginge, (http://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Arpaio – Na, so bescheiden aber auch wieder nicht!)könnte es sich durchaus rechnen.

  35. #38 Don Quichote

    Ich habe schon einige Male gelesen, dass in den USA ein Todesurteil nebst Vollstreckung deutlich mehr kostet, als lebenslängliche Haft. Aber ehrlich gesagt, glauben kann ich diese Angaben nicht.

    Aber wie auch immer: Wie schon einige Vorredner schrieben: Die Todesstrafe passt nach Saudi-Arabien oder den Iran, hat in einem zivilisierten Land aber nichts zu suchen.

  36. Vor allem müsste man mal die bestehenden Gesetze anwenden!!! „Intensivtäter“, das dürfte es eigentlich gar nicht geben. Nach der ersten Tat, wo ein Mensch zu Schaden kommt, gehört der Täter weggesperrt. Ob er im Knast besser wird, ist völlig egal. Es geht um Sühne und den Schutz der Gesellschaft. Leider ist der Sühnegedanke heute völlig in Vergessenheit geraten.

  37. Ich bin auch gegen die Todesstrafe. Nicht nur wegen der hier bereits genannten Gründe, sondern auch, weil mir diese Strafe im Vergleich zu (echter) lebenslänglicher Haft zu milde ist. Der Täter soll Jahrzehnte lang dafür büßen (freilich nicht in unseren heutigen Fünf-Sterne-Luxus-Knästen mit Swimming-Pool) in dem klaren Wissen, nie wieder herauszukommen.

  38. 14.10.2014 18:33
    Also ich habe mein Studium dieses Jahr erfolgreich beendet und habe den Schwerpunktbereich Strafrecht mit knapp über 12 Pkt. abgeschlossen.

    Ich kann die Studenten gut verstehen. Die sind jung, gehen insb. noch feiern und erleben “die Straße” noch etwas näher. Einige wurden selbst – so wie ich – schon Opfer von Gewaltdelikten oder haben Opfer in ihrem Freundeskreis.

    Ich selbst habe viele Freunde die schon Opfer wurden, eigentlich fast jeder.

    Letzten Monat war ich noch mit einem Freund bei der Polizei um eine Anzeige zu erstatten. Der Polizist sagte meinem Freund das, was ich ihm auch schon aufgrund eigener Erfahrung gesagt habe.

    Er sagte ihm, dass der Täter schon öfter aufgefallen sein, mit einer Verurteilung aber wohl nicht zu rechnen sei, weil man nur noch schweren Delikten hinterher gehen könnte – mangels Personal.

    Ich selbst wurde beim Public-Viewing in Mitten von mehreren hundert Menschen von einem Menschen mit Migrationshintergund bewusstlos geschlagen.

    Der Täter wurde wegen schwerer Körperverletzung angezeigt.

    ——-

    Ja, da erkennt man ja als Laie schon den „Super-Juristen“. Schwere Körperverletzung liegt vor, wenn die Gesundheit dauerhaft geschädigt ist (zum Beispiel: Auge ausgestochen, Finger abgeschnitten). Das hört sich eher nach einer g e f ä h r l i c h e n Körperverletzung an.

  39. Absolut nein zur Todesstrafe. Länder wie China und der Iran, Saudi-Arabien etc. freuen sich, wenn wir ihnen noch eine Vorlage liefern, für ihr Rundherummorden, sei es um den Glauben (Iran, SA) oder aber, weil man Organe zum Transplantieren braucht. Das war Grund Nummer eins. Der zweite ist viel schwerwiegender: Es gab schon dermaßen viele falsche Hinrichtungen, gerade in den USA werden immer mehr Fälle dank neuer Tests aufgedeckt, dass die Todesstrafe für ein zivlisiertes Volk keine Antwort ist. Bei den Kosten kommt man auch auf keinen Grünen Zweig, denn eine Hinrichtung ist genau so teuer, wie 50 Jahre wegsperren, wenigstens in den USA. Und wenn wir uns umgucken, wird die Todesstrafe fast nur noch in Diktaturen vollzogen, Diktaturen oder moslemischen Ländern. Das ist keine gute Fürsprache für die Todesstrafe.

  40. Was ich als Skandal des Jahrhunderts empfinde, ist die juristische Immunität der ESM-Mitglieder. das besonders, weil die ESM-Community sich der juristischen Mittel selbst bedienen darf. Kein Mensch darf der jurikativen Gewalt entzogen werden.

    Dafür hat Herr Schäuble drei Tode verdient; und die MdBs, die dem ESM zugestimmt haben, zwei Tode verdient.

    Und alle, die ein Putschregime unterstützen, einen Tod verdient.

  41. Ich bin für die Todesstrafe.
    Die Todesstrafe sollte für all die jenigen angewendet werden deren Tat zu schwerwiegend ist, als das man noch mit weltlichen Mitteln Genugtuung verschaffen könnte.
    Die hinrichtung sollte so ablaufen das von der hinrichtung bis zum Tod des Verurteilten keine 3 Sekunden dazwischen liegen.

    Ich bin gegen Folter und grausame Hinrichtungen. Der Staat sollte sich hüten sich selbst auf die Stufe mit Barbaren zu stellen. Die Hinrichtung sollte nur dazu dienen den Verurteilten aus der Welt und der geschädigten Gesellschaft zu schaffen- nicht mehr, nicht weniger.

  42. Ich bin für so eine Art Exponentielles Strafrecht damit Mehrfachtäter härter bestraft werden.

    Nach jeder weiteren tat soll sich die Mindest- und auch die Maximalstrafe automatisch um ca. 20% erhöhen.

    d.h. bei der Ersten Straftat kommt die einfache Strafe, bei der zweiten die 1,2 fache, bei der dritten die 1,44 fache usw.

    1,2^1; 1,2^2; 1,2^3; …

    Nach der 10 Straftat sitzt damit der Intensivtäter bereits die 6,19 fache Strafe ab.

    Das hätte den Vorteil das Rehabilitierung bei den rehabilitierbaren Tätern, die nur ein mal was falsches gemacht haben, nicht erschwert wäre.
    Die chronischen Verbrecher würden aber für lange Zeit einfahren.

    Die Bewährung sollte nur beim ersten mal überhaupt möglich sein.

  43. #49 WSD

    Und Mord ist in den 10 Geboten verboten!

    Das ist ein sehr interressanter Diskussionspunkt.
    Ich denke das sich das Gebot auf den Zivilbereich beschränkt.

    Die staatliche Tötung genauso wie die staatliche Anordnung von Kriegen fällt nicht darunter. Todesstrafen gab es schon im antiken Israel darunter u.a. die Steinigung. Kriege hatte das antike Israel auch zu genüge wo getötet werden durfte.

    Hier noch einige Zitate warum Politik und Christentum nicht wirklich zusammengehen.
    Es ist so oder so schon alles vorherbestimmt und verordnet.

    Des Königs Herz ist in der Hand des HERRN wie Wasserbäche, und er neigt es wohin er will. (Sprüche 21:1)

    Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet.
    2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt Gottes Ordnung; die aber widerstreben, werden über sich ein Urteil empfangen.(Römer 13:1-2)

    Darum ist’s not, untertan zu sein, nicht allein um der Strafe willen, sondern auch um des Gewissens willen.
    6 Derhalben müßt ihr auch Schoß (Steuer) geben; denn sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz handhaben.
    7 So gebet nun jedermann, was ihr schuldig seid: Schoß, dem der Schoß gebührt; Zoll, dem der Zoll gebührt; Furcht, dem die Furcht gebührt; Ehre, dem die Ehre gebührt.(Römer 13:5-7)

  44. Wozu denn die Todesstrafe, wenn nicht einmal die vorhandenen Möglichkeiten des Strafrechtes
    ausgeschöpft werden. Da gibt es ja, abhängig allerdings von ethnischer, ideologischer, religiöser Zugehörigkeit, Rabatte, die weit größer sind als bei einem Sommerschlußverkauf.
    Ein schwuler, islamischer Mörder mit Mihigru und Hartz4 würde doch niemals hierzulande die Todesstrafe bekommen. Bei einem konservativen, arbeitenden und steuerzahlenden Einheimischen wäre das auch bei einem weit geringeren Vergehen natürlich ganz was anderes.
    Soviel zu unserer „egalitären“ Justiz.
    Egalitär sollt eigentlich nichts mit sch…egal zu tun haben.

  45. #52 WSD

    Zumal ich das zuvor in Bezug auf Krieg und Frieden unterteilt habe! Irrige Annahme aber im Krieg noch von Zivil zu unterteilen. Dann dürfte es ja nur Krieg zwischen Anti-Zivil und Anti-Zivil geben…

    Ich habe auf das Zitat angespielt:

    Im Frieden müsste die Todesstrafe eigentlich “Staatlich reglementierter und legitimierter Mord” heissen!

    Mord ist immer UNRECHTMÄSSIGES töten.
    Der Staat tötet aber nicht unrechtmässig.
    Seine Tötungen sind legitimiert anscheinend solange sie im Rahmen der Gesetze erfolgen.

    Antike Israel??? Oh mein Gott!!!

    Damit spiele ich auf das religiös regierte Israel und Juda an welches vor der Diaspora religös (auf der Basis der 10 Gebote) regiert wurde. Das moderne Israel welches nach 1945 gegründet wurde wird demokratisch regiert.

    So oder so ungefähr 🙂

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