Von WOLFGANG HÜBNER | In immer fernerer Vergangenheit waren Wahltage die wichtigsten Festtage der parlamentarischen Demokratie. Oft standen Schlangen von Bürgern vor den Wahllokalen, den wartenden Menschen wurde bewusst, wer der Souverän ist. Und Briefwahl war nur denen möglich, die erkrankt oder verreist waren.
Doch je mehr es mit der Demokratie hierzulande bergab geht, umso mehr Wähler, die keineswegs krank oder verreist sind, meiden die Wahllokale entweder ganz oder haben ihre Entscheidung schon Wochen vorher getroffen. Briefwahl ist für diese, wie für immer mehr Zeitgenossen, längst Normalwahl.
Wie lässt sich diese Entwicklung werten? Ich meine so: Briefwähler, ob bewusst oder meist unbewusst, zeigen in viel höherem Maße Distanz zum wichtigsten demokratischen Recht als am Wahltag entscheidende Bürger. Für sie ist auch das Ritual des Wahlkampfs überflüssig, der in Deutschland ohnehin längst nur noch ein fader Abklatsch früherer Auseinandersetzungen ist.
Briefwähler wählen, wie sie meist schon immer gewählt haben oder wie die Systemmedien, denen sie vertrauen, ihnen das nahegelegt haben. Deshalb sind sie sozusagen die Wunderwaffe des Parteienstaats und Stützen des Brandmauersystems.
Das hat sich am Sonntag in Sachsen wieder einmal gezeigt. Der sehr knapp unterlegene Kandidat der „Freien Sachsen“ hat in den Wahllokalen von Aue-Bad Schlema die Bürgermeisterwahl klar gewonnen. Doch sein CDU-Konkurrent als Kandidat des gesamten UnsereDemokratie™-Parteienblocks konnte ihn mit den Briefwählervoten überflügeln. Also mit den Stimmen derer, denen der Aufwand zu groß war, den Wahltag zum Festtag zu machen.
Das Milieu dieser Menschen beschreibt ein aufmerksamer Beobachter wohl nicht zu Unrecht: „Das sind nämlich nicht in erster Linie die Alten und Kranken, sondern die bürgerlich-akademischen Super-Demokraten, die Viel-in-Urlaub-Fahrer, die grundsätzlich Mobilen und Sportler und Wochenend-Familienausflügler“.
Viele von ihnen haben eine Konsumentenmentalität, die sich auch beim Wahlakt dokumentiert. Genauer gesagt: Sie sind nicht nur die fauleren, sondern auch die schlechteren Demokraten, die gar kein Souverän sein wollen. Also der ideale Untertan im Brandmauerstaat.
Aufmerksame Leser meines Kommentars werden feststellen, dass ich das brisante Kapitel „Briefwahl als ideale Fälschungsmöglichkeit“ nicht erörtere. Der Grund dafür ist nicht naive Vertrauensseligkeit. Wie sollte ich die noch besitzen? Doch dieses durchaus nicht verschwörungstheoretische Thema würde davon ablenken, dass allein die inzwischen massenhaft praktizierte, von den herrschenden Kräften geförderte Briefwahl den erbärmlichen Zustand der Demokratie in Deutschland sehr gut dokumentiert.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.



ZITAT:
„… Briefwahl den erbärmlichen Zustand der Demokratie in Deutschland sehr gut dokumentiert….“
ZITAT ENDE
Das halte ich für nicht sachlich begründet. Die Briefwahl ist u. a. ein wichtiges Element, um eine hohe Wahlbeteiligung zu sichern. Eine korrekte Auszählung muss allerdings gewährleistet sein – wie bei der Stimmabgabe im Wahllokal auch.
Ich stimme Herrn Hübner zu. Bei Briefwahlen kann man gut mogeln, deshalb soll sie nur für kranke oder verhinderte Bürger zugelassen werden.
Die Kommunen, Städte und Gemeinden sind pleite. Das wird teuer für uns Bürger werden, wenn wir uns nicht wehren. Die illiegale Migration ist schuld an den vielen Kosten, deshalb muss sie unbedingt beendet werden. Auch die ganzen linksradikalen NGO`s gehören zugesperrt.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a2668e0de941cb7ad3cb24b/rekorddefizite-und-keine-aussicht-dass-es-besser-wird-landkreistag-beklagt-dramatische-finanzlage-in-kommunen.html
In den USA wird mit der Briefwahl von den Demokraten der ganz große Betrug praktiziert, jetzt wieder in Kalifornien. Ich möchte nicht wissen, wie viele Briefwahlstimmen aus Sachsens Altersheimen kommen, ausgefüllt mit Hilfe und/oder anstatt vom Pflegepersonal.
Donald Trump ist dabei, eine Mehrheit fürs Verbot der Briefwahl – bis auf genau bestimmte Ausnahmen -durchzusetzen, den Save America Act.
https://www.whitehouse.gov/saveamerica/
Donald J. Trump, Truth Social, June 8, 2026
@realDonaldTrump
Hat irgendjemand die manipulierte Wahl in Kalifornien mitverfolgt? Zwei großartige republikanische Kandidaten werden betrogen, und ganz Amerika wird betrogen. Sollten die Demokraten ihr Ziel erreichen, wird das großes Unheil und Bestürzung nach sich ziehen. Beobachten Sie diese „Wahl“ genau! Präsident DJT
https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116712260792747726
Es ist doch mittlerweile alles so einfach geworden.
Ob Bargeldzahlungsabschaffung,Wahlen,E-Autofahren mit Kontrolle darüber,ob man korrekt fährt,Personalausweis mit Ortung…
Das erinnert mich an die „Matrix“Dystopie wo alle Menschen in einer Badewanne leben und durch Insekten ernährt werden.
Um 12:00 Uhr ist der Dieselpreis an den Tankstellen um 28 Cent nach oben gesprungen.
Das ist erst der Anfang.
Die Lage im Land wird immer dramatischer, da hilft auch keine Briefwahl mehr.
Den Spassbuergern, den Wochenendausflueglern, den Kurzreisenden wird der Spritpreis bald im Halse stecken bleiben.
Konsumentenmentalität der Wähler …..
Ja, jeder wählt nur die Partei die ihm an meisten verspricht oder wenigstens nichts kürzt.
In diesem Punkt muss die AFD viel besser werden, sie muss für diese Leute ein Angebot machen, dass die Altparteien alt aussehen lässt.
Halten muss sie dieses Angebot/Versprechen natürlich nicht.
Was hindert die AFD an folgendem Angebot:
Wir streichen alle NGO-Gelder, streichen die EU- und UN-Zahlungen, hören auf die Ukraine zu finanzieren, wir hören mit dem Verschleudern von Steuergeld in der ganzen Welt auf usw.
Dadurch sparen wir 100 Milliarden.
Jeder Deutsche über 18 bekommt daher z.b. 5000 Euro Einmalzahlung, 100 Tage nach unserer Regierungsuebernahme.
Was hindert die AFD an so einem Angebot?
Meine Mutter war 3 Jahre lang schwer dement, lebte in einem Altersheim und verstarb im Februar.
Sie bekam immer Briefwahlunterlagen, die ich hätte ausfüllen und abschicken können.
Also ist das Wahlgeheimnis ganz klar nicht gegeben!
ZU:
pro afd fan 8. Juni 2026 Beim 11:34
———————-
ZITAT:
„Bei Briefwahlen kann man gut mogel“
ZITAT ENDE
Ja, aber Wahlbetrug ist ebenso bei den Stimmabgaben/Auszählungen im Wahllokal möglich.
Das Auszählverfahren in den jeweiligen Wahlvorständen
>> ist bei beiden Arten der Stimmabgabe gleich!!
Wenn sich die beiden Zähler einig sind, dann kann >> in jedem Wahlvorstand betrogen werden.
DESHALB müsste in jedem Wahlvorstand die AfD einen Beobachter einsetzen!!
>> Im Übrigen hat der Autor das Thema „Mogeln“ hier gar nicht erörtert, sondern meint in seinem Artikel generell die Briefwahl.
Das Ergebnis schreit direkt nach einer sehr peniblen und äußerst genauen Überprüfung durch Personen, die über jeden, wirklich jeden Verdacht erhaben sind.
Oberfeld 8. Juni 2026 Beim 14:48
Das Ergebnis schreit direkt nach einer sehr peniblen und äußerst genauen Überprüfung durch Personen, die über jeden, wirklich jeden Verdacht erhaben sind.
##########€€€€€€€€€€
Gerüchteweise habe ich gehört, daß mit €’s Personen über jeden Verdacht erhaben gemacht werden [können].
Die Briefwahl wurde in der BRD erst 1957 eingeführt: auf Betreiben des – sagen wir mal Wahlspezialisten und Saarlandfreundes – Adegauner. Und der Trick brachte 5% Stimmenzuwachs, für wen wohl?. Klagen gegen die Briefwahl wurden immer damit abgebügelt, dass „die Gefährdung des Wahlgeheimnisses und die mangelnde Kontrolle durch die Öffentlichkeit durch eine höhere Allgemeinheit der Wahl, also eine möglichst umfassende Wahlbeteiligung, aufgewogen werden.“ Keine weiteren Fragen. Eigentlich könnte man so auch die Urnenwahl ganz abschaffen: die Gefährdung des Wahlgeheimnisses und die fehlende Kontrolle durch die Öffentlichkeit wird durch eine höhere Allgemeinheit der Wahl, also eine möglichst umfassende Wahlbeteiligung, sowie einen einfacheren und kostengünstigeren Wahlablauf mehr als aufgewogen. Oder etwa nicht?
Briefwahl sollte nur in Ausnahmefällen genehmigt werden, also wenn ganz klar nachgewiesen wird, daß man entweder krank und/oder bettlägerig ist oder man z.B. durch den Beruf oder Urlaubsreise verhindert ist. Ansonsten ist Briefwahl als gängige Alternative zum „Kreuz machen am Wahltag im Wahllokal“ abzulehnen. Ist nur meine bescheidene Meinung.
Mich würde interessieren wie es in anderen EU- oder europäischen Ländern aussieht. Weiß jemand, ob da Briefwahlen mittlerweile auch so exzessiv abgehalten werden wie hierzulande?
Die DDR hätte es nicht besser hinbekommen.
„The_Truth 8. Juni 2026 Beim 16:26
Briefwahl…“
Aus gutem Grund ist eine generelle Briefwahlmöglichkeit meines Wissens nur in 7 EU-Ländern vorhanden. (für Wahlberechtigte im Ausland sieht es anders aus): Österreich (legendäre Briefwahl zum Präsidenten…), „BRD“, Polen, Litauen, Slowenien, Irland und Spanien. In 5 Ländern gibt es gar keine Briefwahl: insbesondere bei den Erfindern der Demokratie (in Griechenland) natürlich nicht…
Zu erich-m 12:36
Na das wird aber ein teurer Spaß.
ca. 65 Millionen volljährige Deutsche mal 5.000,– Euro macht immerhin 325 Milliarden Euro.
Wenn es so weiter geht dann werden die Weissen hinter die Brandmauer gesteckt.
ZDF Ein Schwarze Kommissarin, Sonderermittlerin des BKA NEUER KRIMI
So etwas gibt es doch in der Realität gar nicht!!!
Mit so was schütten die einen zu, zur besten Sendezeit.
Es hat auch gar nichts mit bösem Rassismus zu tun, dass sich weder die Weißen für die Lebensgewohnheiten und die dazugehörigen Probleme der Schwarzen noch umgekehrt interessieren.
Teenager wollen auch keine Kindersendungen sehen und umgekehrt!
Jeder interessiert sich für die eigenen Belange.
Mit anderen Worten mit diesen ZDF Filmen mit aufgedrängtem Rassismus
kann keiner etwas anfangen.
Die sollen endlich damit aufhören, sollen die Atomphysikerin aus unseren einfachen Leben heraushalten!!
Zu A. von Steinberg 11:32
Ich sehe beim Thema Fälschung eigentlich auch keinen Unterschied zwischen Briefwahl und normalem Urnengang.
Bei der Auszählung sitzen doch eh meistens Altparteienhelfer.
Ich habe früher immer Briefwahl gemacht.
Mein Motto war: “ Falls ich bis zur richtigen Wahl sterbe, wird meine Stimme trotzdem mitgezählt. “
Sie rechnen schließlich nicht nachträglich die Verstorbenen heraus.
Jetzt wähle ich am Wahltag, seitdem unsere Stadtpolitiker (Northeim) versuchten uns einen kriminellen Bürgermeister-Kandidat unterzujubeln.
Hier wird laufend der Bürgermeister gemobbt, wenn er nicht von den großen Altparteien gewollt war.
Zumindest von der einen Seite her. Nämlich der Verliererseite.
Dann hatten sich CDU, SPD und Grüne auf einen gemeinsamen Kandidaten (Ex-Landrat aus Hessen) geeinigt.
Den hätte ich sogar gewählt, damit endlich einmal Ruhe einkehrt.
Ich lies es nur deshalb sein, weil die beschissenen Grünen mit von der Partie waren.
Ich wählte einen Außenseiter, der dann nur 3 % erhielt.
Fünf Tage vor der Wahl äußerte dann ein FDP Stadtratsmitglied in der Zeitung, dass dieser Kandidat als Landrat Geld unterschlagen hatte.
Als seine Tat herauskam hat er das Geld dann zurückgegeben und es wurde deshalb auf eine Anzeige verzichtet.
Da war dann die Schreierei groß. Vor allem unsere Grünen Chefin Rechtsanwältin K. Pollok war am toben.
Sie war sauer auf den FDP Mann und sagte, dass der Stadtrat sich doch extra darauf einigte diese Tat dem Bürger zu verheimlichen.
Das muss man sich einmal vorstellen, was für eine Frechheit sie besaß.
Statt das sie verschämt die Schnauze hält, schreit sie auch noch ohne Scham laut herum.
Der Kandidat wurde dann natürlich nicht gewählt und der neu gewählte Bürgermeister hatte in seiner Wahlperiode wieder einmal nichts zu lachen.
Es war wieder einmal ein moppen, schikanieren und anzeigen des noblen Stadtrates gegen den demokratisch gewählten Bürgermeister.
Wären diese Grünen nicht mit von der Partie gewesen, hätte ich mit meiner Briefwahl also eine Person gewählt, den ich mit Wissen seiner Tat nie gewählt hätte.
Gut, dass meine Meinung über die Grünen sich als richtig erwies.
…ist Dir Deine Stimme scheißegal,
mach Briefwahl.
„AUC 8. Juni 2026 Beim 20:42
Zu A. von Steinberg 11:32
Ich sehe beim Thema Fälschung eigentlich auch keinen Unterschied zwischen Briefwahl und normalem Urnengang.
Bei der Auszählung sitzen doch eh meistens Altparteienhelfer.“
Mit Verlaub: waren sie das letzte Jahrzehnt im Auslandsurlaub? Es gab u.a. von Ein Prozent diverse Kampagnen, um möglichst in jedem Wahllokal einen Wahlbeobachter zu haben: da kann jeder zuschauen bei der Auszählung, sie auch. Hingehen und Dabeisein. (Bei der Auszählung der Briefwahlstimmen hingegen ist das schon wesentlich schwieriger: Ort und Zeit ist gewöhnlich nur Eingeweihten bekannt.)
Also kein defätistisches Geraune: Wahlbeobachter werden!