Vom 3. bis 6. Juni findet in St. Petersburg das 29. Internationale Wirtschaftsforum (SPIEF) unter dem Motto „Pragmatischer Dialog der Weg in eine stabile Zukunft“ statt. Drei AfD-Abgeordnete sind vor Ort und machen genau das, was die deutsche Regierung seit Jahren verweigert: Sie stellen deutsche Wirtschaftsinteressen über ideologische Konfrontation.
Petr Bystron (MdEP), Steffen Kotré (MdB, energiepolitischer Sprecher) und Jörg Urban (MdL, AfD-Landeschef Sachsen) nutzten das Forum, um Signale zu setzen. Bystron machte im Interview mit PI-NEWS klar: „Als Abgeordneter aus München möchte ich, dass Siemens und BMW wieder im vollen Umfang in Russland tätig sein können. Deutschland braucht normale Wirtschaftsbeziehungen mit Russland.“ Er betonte die Notwendigkeit preiswerter und sicherer Lieferungen – etwas, das jahrzehntelang funktionierte, bis die Sanktionspolitik alles zerstörte. „Es ist absolute Dummheit, was wir in Deutschland machen“, sagte er unverblümt. Deutschland könne wirtschaftlich nicht mithalten, wenn es Russland den Rücken kehre.
Jörg Urban berichtete von zahlreichen sächsischen Unternehmen, die früher hervorragend nach Russland exportierten und diesen Markt schmerzlich vermissen. Besonders in Ostsachsen gebe es starken Druck aus der Wirtschaft, wieder Öl und Gas aus Russland zu beziehen. „Das ist kein Ersatzmarkt, den man einfach woanders findet“, so Urban.
Steffen Kotré hob gegenüber PI-NEWS hervor, dass nicht Russland die Lieferungen eingestellt habe, sondern der Westen. Die Russen seien bereit, erneut zu liefern – vorausgesetzt, es entstehe wieder Vertrauen. „Man sprengt keine Pipelines in die Luft und wundert sich dann, dass der Partner vorsichtig wird.“ Interessant: Es gibt offenbar bereits Gespräche zwischen den USA und Russland über Nord Stream – während Deutschland zuschaut und weitere Energieinfrastruktur verliert.
Die drei AfD-Abgeordneten erleben ein Forum, auf dem über 140 Staaten vertreten sind, darunter China, Indien, die USA und Frankreich. Die Mär vom „isolierten Russland“ entpuppt sich als Wunschdenken der Berliner Blase. Während die halbe Welt Geschäfte macht, boykottiert die deutsche Politik aus ideologischen Gründen einen der wichtigsten Rohstoff- und Absatzmärkte.
Die Folge: Chinesen erobern Marktanteile, deutsche Firmen ziehen sich zurück, die Industrie verliert Boden. Bystron, Kotré und Urban haben gezeigt, was echte Opposition bedeutet: Sie übernehmen Verantwortung, wo Kanzler, Wirtschafts- und Außenminister versagen. Sie bauen Brücken, wo die Regierung Gräben zieht. Deutschland braucht wieder eine Politik der eigenen Interessen – souverän, pragmatisch und ohne Selbstzerstörung. Die AfD hat in St. Petersburg einmal mehr bewiesen, dass sie dazu bereit ist.



Am 5. Juni findet die Plenarsitzung des Forums, sein Hauptereignis, statt, an der Wladimir Putin, der Präsident der Republik Usbekistan, Schawkat Mirsijojew, die Präsidentin der Republik Tansania, Samia Suluhu Hassan, der Vizepräsident der Volksrepublik China, Han Zheng, und der Energieminister des Königreichs Saudi-Arabien, Abdulaziz bin Salman Al Saud, teilnehmen werden.
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