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Sonntag, Mai 31, 2026
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StartDeutschland"Winters Woche": Nicht-Migrant - die neue Minderheit?

„Winters Woche“: Nicht-Migrant – die neue Minderheit?

Ein Migrant zu sein gilt längst als das höchste Gut in diesem Land. Wer kommt, wird gefeiert, wer schon immer hier war, muss sich erklären. Deshalb hat die Tagesschau vorausschauend den Begriff „Nicht-Migrant“ erfunden. Klingt wie „Ungeimpft“ früher – nur dass man diesmal nicht mit einer Spritze, sondern mit der eigenen Herkunft zum Problem wird.

Die Logik ist bestechend: Je mehr Migranten ins Land strömen, desto dringender braucht es eine neue Minderheit, die man benennen und irgendwann verwalten kann. Die echten Deutschen, also jene, deren Vorfahren schon vor dem Krieg hier gelebt haben, sind plötzlich das Exotische. Ein Konglomerat aus „länger hier Lebenden“, wie es so schön heißt. Und weil selbst das noch zu viele sind, wird fleißig eingebürgert – 300.000 allein im letzten Jahr. Viele davon bekommen den Pass, verlieren aber angeblich den „Migrationshintergrund“. Zauberei der Behörden. Plötzlich sind sie keine Migranten mehr, sondern willkommene neue Nicht-Migranten mit richtigem Stimmzettel.

Besonders praktisch für die SPD: Die echten Nicht-Migranten haben nämlich gemerkt, dass ihnen die schwarz-rote Regierung an den Kragen will. Deshalb wird das Bildungssystem systematisch runtergefahren. Analphabeten wählen bekanntlich zuverlässiger die Altparteien. Wer nicht versteht, wie das Steuersystem funktioniert, lässt sich leichter erzählen, dass offene Grenzen und hohe Energiepreise „Fortschritt“ bedeutet.

Auf der Straße spürt man die Veränderung. Immer mehr Passanten zucken nicht mehr zusammen, wenn die AfD erwähnt wird. Der Schockreflex lässt nach. Zu viel Realität. Zu viele Parallelgesellschaften, zu hohe Kosten, zu offensichtliche Lügerei. Selbst die Tagesschau-Zuschauer von gestern fragen sich langsam, warum diejenigen, die ihre eigenen Länder nicht großartig gemacht haben, ausgerechnet Deutschland dazu befähigen sollen.

Die Nicht-Migranten zahlen derweil weiter brav die Zeche. Sie arbeiten, sie schweigen meist noch, sie finanzieren das ganze Experiment. Doch die Zahl derer, die das nicht mehr lustig finden, wächst. Vorzugsweise bevor die Minderheit der Nicht-Migranten endgültig zur Folklore verkommt.

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