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Sonntag, Mai 31, 2026
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Kontrafunk „Sonntagsrunde“: Parteien in Panik

In der Sonntagsrunde des Kontrafunks zerlegen Eva Schütz (exxpress.at), Markus Somm (Nebelspalter) und Jan A. Karon unter Moderator Burkhard Müller-Ullrich schonungslos die politische Realität. Thema: der islamische Messermann von Winterthur, der dringend notwendige Migrationsstopp und die barocke Selbstbedienung in Brüssel und beim ORF.

Der Messerangriff eines eingebürgerten Türken in Winterthur (PI-NEWS berichtete) hat die Schweiz aufgeschreckt. Plötzlich wird sichtbar, was Deutschland und Österreich seit Jahren ertragen: importierte Gewalt, die man nicht mehr „Einzelfall“ nennen kann. Während Behörden erst von einem „Schweizer“ sprachen, zeigte das Foto die Wahrheit. Solche Vorfälle treiben die SVP-Initiative „10 Millionen Schweiz sind genug“ an. Markus Somm macht klar: Die Personenfreizügigkeit mit der EU hat die Schweiz um 23 Prozent wachsen lassen – bei Deutschland waren es nur ein Prozent. Und die Wirtschaft fordert trotzdem weiter Fachkräfte. Ein perfekter Zirkel: Mehr Zuwanderung schafft mehr Bedarf an Zuwanderung.

Eva Schütz beschreibt die österreichische Parallelwelt. Die FPÖ liegt bei 38 bis 40 Prozent, die Regierung aus ÖVP, SPÖ und Neos dümpelt bei 35 Prozent. Trotzdem macht die ÖVP linke Politik. Ergebnis: Null Glaubwürdigkeit. Ähnlich die CDU, die AfD-Abgeordneten Austrittsformulare schickt – ein Akt der Verzweiflung, während Umfragen die Union abstürzen lassen. Jan Karon nennt es beim Namen: Angeblich konservative Parteien betreiben linksliberale Politik, verlieren ihre Wähler und reagieren mit Panik statt mit Kurswechsel.

Das Kernproblem Europas bleibt die EU. Wuchernde Bürokratie, Lohntransparenz-Richtlinien, Digital Services Act und Hassrede-Gesetze gefährden Freiheit und Wettbewerbsfähigkeit. Während Nationalstaaten geschwächt werden, pendeln Kommissionsbeamte mit E-Autos und fordern mehr Geld – fast eine Verdoppelung des Haushalts. Public Value und Medienregulierung sollen kritische Stimmen unsichtbar machen. Eva Schütz kennt das aus eigener Erfahrung: Konservative Meinungen werden sofort als „rechtsradikal“ gebrandmarkt, während reale Probleme in Wiener Schulen verschwiegen werden.

Besonders grotesk wirken die Machtspiele um den ORF-Generaldirektor. Politische Absprachen, Klagen nach EU-Recht und linke Aufschreie, sobald sich eine kritische Stimme wie Schütz bewirbt, zeigen: Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk geht es nicht um Qualität, sondern um Machtsicherung.

Die Runde macht deutlich: Die große konservative Erzählung – Nationalstaat, begrenzte Migration, wirtschaftliche Vernunft, Meinungsfreiheit – wird nicht mehr von den alten „bürgerlichen“ Parteien vertreten, sondern von FPÖ, AfD und SVP. Die Etablierten klammern sich an Brüssel und linke Narrative, während die Realität ihre Wähler längst wachgerüttelt hat.

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