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Steinhöfel bei Ben Berndt: „Ich habe Deutschland 16 Mal verklagt – und gewonnen!“

Im Gespräch mit dem Kölner Youtuber Ben Berndt {ungeskriptet} zeichnet der bekannte Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel das Bild eines Staates, der seine eigenen Gesetze zunehmend als lästige Formalie betrachtet. Steinhöfel vertritt unter anderem die russischen Milliardäre Usmanov und Abramowitsch gegen die EU-Sanktionsliste.

Er verteidigt aber auch Julian Reichelt, dessen Tweet über vermeintliche Entwicklungshilfe für die Taliban bei den Mächtigen sofort Zensurreflexe auslöste. Solche Fälle sind für ihn kein Zufall, sondern Symptom eines tieferen Problems: Der Staat hat gelernt, Meinungsfreiheit nicht direkt zu verbieten, sondern sie durch Umwege einzuschränken.

Besonders brisant ist seine Analyse der Rolle von NGOs. Mit Steuermilliarden finanziert der Staat Organisationen, die genau das tun dürfen, was ihm selbst verboten ist – von der Einflussnahme auf Gerichte über die Beeinflussung der öffentlichen Meinung bis hin zur praktischen Umsetzung von Politik, die vor dem Wähler nicht mehrheitsfähig wäre. „Die Infrastruktur für einen totalitären Zugriff ist bereits vorhanden“, warnt Steinhöfel. „Es fehlt nur noch der Kipppunkt.“

Warum es bei ihm selbst zu einer Hausdurchsuchung kam, erklärt er nüchtern. Wer den Staat wiederholt vor Gericht zerrt und gewinnt, wird offenbar als Störfaktor betrachtet. 16 Klagen in einem Jahr gegen Deutschland, allesamt gewonnen – keine willkürliche Querulanz, sondern gezielte juristische Gegenwehr gegen behördliche Willkür, gegen überzogene Löschungen, gegen Einschüchterungsversuche von kritischen Stimmen.

Steinhöfel sieht ein System, das versucht, die Grenzen der Meinungsfreiheit zu verschieben. Nicht mit offenen Verboten, sondern mit „Bekämpfung von Hass“, mit „Desinformation“-Labels und mit einer Justiz, die zunehmend politisch denkt. Wer meint, das betreffe nur „Rechte“, irrt gewaltig. Die Mechanismen, die heute gegen unliebsame Meinungen aufgebaut werden, können morgen gegen jeden gerichtet werden, der aus dem Mainstream ausschert.

Der Rechtsanwalt bleibt dennoch kämpferisch. Seine Erfolge vor Gericht zeigen, dass der Rechtsstaat noch nicht vollständig erobert ist, solange es noch Richter gibt, die Gesetze über politische Erwünschtheit stellen. Ob dieses Bollwerk hält, wenn der politische Druck weiter wächst, bleibt die entscheidende Frage unserer Zeit.

Wer wissen will, wie weit der Staat bereits gegangen ist und wo die roten Linien verlaufen, sollte das Gespräch bei {ungeskriptet} nicht verpassen. Und wem die fast drei Stunden noch nicht genug sind, findet in seinem neuen Buch „Der Staat gegen Steinhöfel“ alle Details zu den 16 gewonnenen Klagen ausführlich dargelegt.

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9 Kommentare

  1. Ja, Herr Steinhövel hat in allem Recht.
    Wer mal mit Polizei und Justiz zu tun hatte, kann das nur bestätigen.
    Selbst Anwälte, ja besonders Anwälte, schütteln nur noch den Kopf über diesen Staat.
    Ich hatte mal eine Sache wegen Wohneigentumsrecht und ging zum Anwalt.
    Der sagte, ja sie sind zu 100% im Recht, aber am Amtsgericht ….. sind nur Linke/Grüne Richter und die werden die Sache abschmettern. Lassen sie es, es kostet sie nur viel Geld.
    Wir leben schon seit 20 Jahren in keinem Rechtsstaat mehr, sondern in einem Unrechtsstaat, wie Seehofer treffend feststellte.
    Es ist alles vollkommen verloren.

  2. Man kann aus diesem Unrechtsstaat noch weggehen, Recht gibt es hier nicht mehr.
    Und ab dem „Kipppunkt“ wie Herr Steinhövel es nennt, wird es für jeden nicht nur unangenehm sondern gefährlich, lebensgefährlich.
    Ich sage euch, über jeden von uns gibt es bereits heute einen Akt, in dem von jedem die politische Meinung und unliebsame Ansichten gesammelt und gespeichert werden.

    Und was soll die AFD bei einem Wahlsieg mit dieser ganzen Justiz und Richterschaft machen?
    Es ist alles verloren.

  3. Der sozialistische Mindernickel Karl Lauterbach träumt weiter von totalitärer Allmacht zum durchregieren und will als Werkzeug dazu jetzt den neuen unsichtbaren Popanz aufbauen um den Notstand ausrufen zu können.

    Lauterbach sieht unser aller Leben und Gesundheit bedroht und will zu unser aller Schutz nun den Klimanotstand ausrufen.

    https://youtu.be/lxPEkc_SAnA?si=-taAwggF5Q8cWG8b

    Es wäre schön wenn er sich einfach selbst wegboostern würde.

  4. erich-m 18. Mai 2026 Beim 10:54
    Man kann aus diesem Unrechtsstaat noch weggehen, Recht gibt es hier nicht mehr.
    # # #
    Wo sollen wir dann hingehen? Wer nimmt uns auf?
    Meine Vorfahren sind als Protestanten ab 1786, also vor 240 Jahren, auf Grund religiöser Verfolgung (Augsburger Bekenntnis) von Süddeutschland aus in die Nähe von Lodz (Polen) ausgewandert. Jede Generation hat seit damals voll in die Scheiße gepackt. Das Land war mal polnisch, preußisch, russisch,polnisch zuletzt unter deutscher Besatzung. Jedes Mal mussten meine Vorfahren eine andere Uniform anziehen, weil sie jedes Mal von einem andren „landesfürsten“ zum Kriegsdienst gezwungen wurden. Als die Russen Polen ’45 „befreit“ hatten, bekamen die „Schwaben“ wiederum einen Arschtritt und mussten westwärts fliehen und Ihre Höfe und Landwirtschaften aufgeben. Die „cleveren“ unter ihnen haben nach dem 1.WK den Weg nach Kanada und in die USA gefunden. Meinen Urgroßvater haben damals die freundlichen Neusiedler aus dem Osten Polens auf seinem eignen Grund und Boden zwischen Haus und Scheune im Frühjahr ’45 erschossen, weil er nicht schnell genug sein kleines Köfferchen gepackt hatte um für immer aus Polen zu „verschwinden“! Heimat? Eine relative Zuflucht. Nöö, wir können jetzt nur kämpfen um nicht wieder alles zu verlieren. Wir bleiben! Nebenbei: ein weiters Abenteuer an der Ostfront wird unsererseits nicht gesucht. Napoleons hat’s verkackt, der Kaiser hat’s verkackt, sein Gefreiter im dritten Anlauf ebenfalls. Also warum sollten ausgerechnet wir es ein weiteres Mal versuchen? Irgendwann muss der Lernkurve doch Rechnung getragen werden, oder? Anders gefragt: welcher Anwalt macht sich für uns Deutsche stark und wenn ja, zu welchen Kosten?
    FdM gemäß Art. 5GG im besten Deutschland allah Zeiten.
    H.R

  5. „Der Rechtsanwalt bleibt dennoch kämpferisch. “

    … so, wie seine Radiosendungen vor 40 Jahren im Kieler Regionalsender RSH
    (den Älteren in SH/HH sicher noch ein Begriff für ein studentisches Zubrot))
    „Höfels“ einzigartige Musikmischung, garniert mit seinen pfeffrigen Moderationen,
    machten die Sendung täglich zu einem Highlight“

    „RSH Vorfahrt vom 06.08.1987 mit Joachim Steinhöfel 15:02 Uhr bis 15:55 Uhr“
    https://www.youtube.com/watch?v=CnY7S6vNhQg

  6. Mein erster Kontakt zu Steinhöfel: https://www.youtube.com/watch?v=ZMPucG8NBKw
    Damals ist er noch mit einem blauen Auge davon gekommen!
    Heute find ich den Anwalt echt super! Vor 26 Jahren war der Staat mMn noch nicht sooo übergriffig wie heute!
    FdM gemäß Art. 5 GG im besten Deutschland allah Zeiten.
    H.R

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