Von MARKUS WIENER | Tausende Gegendemonstranten, begeisterte Anhänger und denkwürdige Reden: Der Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzende Björn Höcke sorgte auf seiner NRW-Tour für Furore. Sei es am Sonntag im Dortmunder Rathaus, in das sich die gastgebende AfD-Fraktion erst noch vor Gericht einklagen musste (PI-NEWS berichtete), oder am Montag Abend in der Düsseldorfer 32-Prozent-AfD-Hochburg Garath, wohin die Antifa tausende Störer mobilisierte und sogar Anti-AfD-Karnevalswagen in Stellung gebracht wurden. Von wegen Aschermittwoch ist alles vorbei!
Man könnte meinen, der Belzebub persönlich wäre an Rhein und Ruhr erschienen. Politisch kam das für viele der fanatisierten linken Gegendemonstranten wohl ungefähr so hin. Wobei Höcke selbst in seiner Rede recht milde von den “geistig entwurzelten Opfern des deutschen Bildungssystems” sprach. Auch hier verblieb der Geschichtslehrer Höcke nicht an der Oberfläche, sondern schürfte tiefer. So wie seine gesamte Rede im städtischen Kulturhaus vor rund 400 Zuhörern nicht nur die politischen Symptome der deutschen Misere beschrieb und kritisierte.
Vielmehr begeisterte Höcke auf Einladung des AfD-Kreisverbands Düsseldorf das Publikum mit seinen fundierten Überlegungen und Forderungen zu Demokratie und Meinungsfreiheit in Deutschland. Er sei 2013 in die AfD eingetreten, “um die steinerne Grabplatte der politischen Korrektheit, die auf unserem Volk liegt, wegzusprengen”. Deutschland stehe an einem echten Scheidepunkt, an dem die Bürger nur mehr die Wahl hätten zwischen den Kartellparteien und dem sicheren “Finis Germaniae” – oder der AfD und einer grundlegenden Kurskorrektur auf allen Gebieten.
Neben diesen 75 Minuten frei vorgetragenen politisch-geschichtlichen Betrachtungen stellte Höcke auch seine Qualitäten als Volkstribun unter Beweis. Der eloquente Oberstudienrat vermag eben nicht nur ein akademisches Publikum zu erreichen, sondern auch die zahlreich anwesenden AfD-Anhänger aus einem städtischen Brennpunktviertel wie Düsseldorf-Garath zu adressieren.
Ein Grund dafür: Man kauft diesem Mann tatsächlich ab, sein “Herz am rechten Fleck” zu haben. Eine idealistische Grundhaltung – verbunden mit persönlicher Opferbereitschaft, echten Überzeugungen und weltanschaulicher Bildung. Ein politisches Ethos, bei dem der DIENST am Volk im Vordergrund steht – statt der VERDIENST an Steuergeldern.

Ein Thema, das ja leider auch inzwischen die AfD beschäftigt. Nicht nur, aber auch in NRW. Glücksritter, politische Opportunisten und ideologische Flachwurzler drängen an vielen Orten mit teils sogar krimineller Energie an die Fleischtöpfe des Parteienstaats. Wobei politische Überzeugungen zur Nebensache werden und an die Bürger gerichtete Arbeit als Ressourcenverschwendung belächelt wird.
Kritikpunkte, die selbst die schärfsten Gegner Höckes dem Mann aus Thüringen nicht vorwerfen. Im Gegenteil: Höcke gilt schon seit seiner Dresdner Rede als glaubwürdiger Mahner gegen innerparteiliche Pfründe- und Vetternwirtschaft. Um so aufschlussreicher also, welche Stationen er mit wem bei seiner Rundreise kurz vor dem wichtigen NRW-Landesparteitag am 7. und 8. März in Marl mit Neuwahl des Vorstandes absolvierte.
Denn nicht nur Deutschland steht am Scheideweg, sondern auch die AfD. Weder die politischen Gegner noch die feindlich gesinnte “Zivilgesellschaft”, inklusive angeschlossener Medien, können die Partei noch stoppen. Das könnte sie nur noch selbst – und es bleibt zu hoffen, dass sich überall in der Republik die authentischen Kräfte durchsetzen, die einen grundsätzlichen politischen Wandel anstreben und für persönliche Glaubwürdigkeit stehen.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener ist seit über 20 Jahren als gelernter Journalist und studierter Politikwissenschaftler für patriotische Parteien und Abgeordnete aktiv. Der Familienvater und Buchautor (“Konservative Kommunalpolitik – Ein Ratgeber für die Praxis”) bekleidet aktuell das Amt des Geschäftsführers der AfD-Fraktion im Stadtrat Leverkusen und berät weitere Fraktionen und Abgeordnete der AfD.



Das linksgrüne Mistvolk wehrt sich verzweifelt gegen den Absturz!
„Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“
Zitat: Georg Christoph Lichtenberg
Und natürlich blöken diese Leute dann laut und empört auf, wenn Höcke ihnen den Bart abfackelt. Lassen wir sie blöken.
„Zu den Protesten hatten zahlreiche Bürgerinitiativen sowie Gewerkschaften aufgerufen.“ Wozu hat man sonst auch Gewerkschaften?
https://apollo-news.net/mehrere-verletzte-polizisten-bei-grodemo-gegen-hcke-in-dsseldorf/
https://x.com/CharlotteHinri6/status/2025974975769821469
Nach dieser Rede in Dortmund ist mir der gebürtige Mann aus Lünen sogar noch sympathischer geworden.
Der hat keine Allüren, der hat es nicht nötig, eine Show abzuziehen, obwohl er mehr auf dem Kasten hat, als so mancher eitle Aff an der Macht. Er sprach auch die Überbezahlung von Politikern an, die Macht der Parteien, die Gier nach üppiger staatlicher Versorgung. Welcher Politiker tut das schon? Höcke tut es. 🙂
Auch die AfD ist nicht frei von diesem Pilz der Gier. Möge er nie an die Oberfläche kommen.
Höcke ist wichtiger Teil der Seele der AfD. Als Historiker hat er als einer der ersten Politiker verstanden, dass das deutsche Geschichtsbewußtsein krank ist. Er verherrlicht keinesfalls die „12 Jahre der deutschen Schande“, die er selbst mal ähnlich bezeichnete. Es geht um die Liebe zum Eigenen, ohne die keine gawachsene Nation überleben kann.
Glückwunsch daß Herr Höcke es den staatlich finanzierten Gwerkschaften, „Zivilgesellschaftern“ und „UnserenDemokraten“ (meine sind es nicht) auch tief im Westen mal so richtig gezeigt hat.
FÜR eine innerparteiliche Säuberung des teilweise sich selber aber nicht die Parteilziele verwirklichenden „Parteikörpers“ auf Landesebene hatten Höcke (und Kubitschek) sich ja schon vor Wochen ausgesprochen als die „Affäre“ ans Licht kam.
Sicherlich kann man seinen Schwipp-Schwager in einem anderen Landes-Verband anstellen aber nicht sein geliebtes Weib oder Gspusi. Geld zu verlangen für eine aussichtsreiche Kandidatur im gemütlichen EU-Parlament geht es recht nicht. Hier muß man klare disziplinarische Grenzen ziehen und darauf ist Frau Weidel ja hinaus.
Die Sache muß schnellstens ein Ende finden. Natürlich werden Köpfe rollen aber Politik ist kein Ponyhof und in der AfD erst recht nicht. Wer für die AfD arbeitet weiß was er macht, gewinnt oder riskiert.
Die Wähler vergessen schnell und für Koalitions- und Parteienstreit sind die Systemparteien zuständig und das bekanntlich fast jeden Tag. Außerdem kann die AfD ja auch mal bei denen „graben“ denn es geht bekanntlich immer noch eine Stufe tiefer und im Wahlkampf erst recht.
Schaut wie sich der linke Schreitrottel bei Minute 12:59 im Schlamm auf die Fresse legt!
https://youtu.be/wINIo5_sfnw?si=3kTeHU5n3jJ4yh6q
Wer hat die Trottel angekarrt?
Wo arbeiten solche Typen?
Werden die beurlaubt um an solchen Störungen teilzunehmen?
Höcke for Kanzler