Roger Köppels täglicher Meinungs-Espresso gegen den Mainstream-Tsunami von Montag bis Freitag ab 6:30 Uhr – die Daily-Show mit Köppel und den schärfsten Kommentaren abseits des Mainstream-Konsens. Die Themen heute:
Elektrischer Defekt: Trump-Flugzeug musste umdrehen auf dem Weg nach Davos
Die Air Force One auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum – und plötzlich technischer Defekt. Mainstream frohlockt schon: „Trump sabotiert Davos!“ Realität: Ein uraltes Flugzeug, jahrelang vernachlässigt unter Biden, zeigt Alterserscheinungen. Statt Häme wäre ein Dank an die Crew angebracht, die den Präsidenten sicher zurückbrachte. Aber Neid und Schadenfreude siegen – wie immer.
Geleakte SMS-Chats: Staaten haben keine Freunde, nur Interessen
Die jüngst durchgestochenen diplomatischen Chats bestätigen Bismarcks alten Satz auf schmerzhafte Weise. Berlin kuscht vor Washington, Paris spielt doppeltes Spiel, Brüssel intrigiert gegen alle. Keine Überraschung, nur peinliche Bestätigung: Wer auf „Wertegemeinschaft“ setzt, wird jedes Mal enttäuscht. Interessen zählen. Sonst nichts.
Alex Karp: Palantir-Chef liest Deutschland die Leviten
In ungewohnter Deutlichkeit hat Palantir-CEO Alex Karp Deutschland als „erbärmlich naiv“ in Sicherheitsfragen bezeichnet. Ein Land, das seine Datenhoheit an China und die NSA verschenkt, gleichzeitig aber Palantir verteufelt, habe den Anschluss verloren. Karp hat recht: Deutschland verhält sich wie ein reicher, aber verängstigter Greis, der sein Vermögen lieber Fremden überlässt, als es selbst zu schützen.
Macron, von der Leyen: Trotz und Tragik
Macron trommelt für „strategische Autonomie“, liefert aber weiter US-Waffenrechnungen. Von der Leyen predigt Klimarettung und lässt gleichzeitig die deutsche Industrie verrecken. Beide verkörpern die europäische Tragödie: große Worte, kleine Taten, viel Selbstbetrachtung im Spiegel. Die EU stirbt nicht an äußeren Feinden – sie erstickt an ihrer eigenen Lächerlichkeit.
Weltwoche Daily Schweiz:
Grönland liegt nicht in der Schweiz
Manche Politiker und Kommentatoren scheinen das immer noch nicht verstanden zu haben. Die ewigen Grönland- und Arktis-Debatten in Bern wirken wie ein schlechter Witz: Die Schweiz hat weder Küste noch strategische Interessen dort. Trotzdem wird jede Trump-Äußerung zu Grönland hierzulande wie ein nationaler Angriff behandelt. Zeit, die Landkarte richtig zu lesen.
Internationale Rüpeleien: Parmelin schweigt, Cassis redet
Während Guy Parmelin die Contenance wahrt, poltert Ignazio Cassis in alle Richtungen. Das Resultat: Die Schweiz wirkt einmal mehr wie ein pubertierender Teenager in einer Runde gestandener Mächte. Neutralität heißt nicht Duckmäusertum – aber auch nicht Großmäuligkeit ohne Rückgrat.
Bundesräte, haltet euch fern von Trump. Und der EU
Der beste Rat für 2025/26: Bloß nicht anbiedern. Weder bei Trump mit peinlichen Hofberichten noch bei der EU mit neuen Unterwerfungsverträgen. Distanz wahren, Souveränität schützen, Interessen hart verteidigen. Alles andere ist Selbstaufgabe.
Trump in Davos erwartet
Er kommt – ob mit oder ohne Air-Force-One-Panne. Und er wird wieder aussprechen, was die Eliten am meisten fürchten: dass ihr Modell am Ende ist. Die Empörung wird groß sein. Die Wahrheit auch.


