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Donnerstag, April 30, 2026
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Ampelregierung: 35 Millionen Steuergelder für nutzlose Smartphones

Während deutsche Bürger unter Rekordsteuern und Abgaben ächzen, warf die frühere Ampelregierung fröhlich Millionen zum Fenster hinaus. Das Bundesfinanzministerium kaufte zwischen 2021 und 2022 für sage und schreibe 35 Millionen Euro angeblich „sichere“ Smartphones, die sich in der Praxis jedoch als totaler Flop erwiesen. Und das, obwohl es auf dem Markt bessere Alternativen für weniger Geld gibt.

Die teuren Handys sollten für die Zollverwaltung verschlüsselte Kommunikation bis zum Geheimhaltungsgrad „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD) ermöglichen, wie es das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vorschreibt. Doch was passiert? Die Geräte wurden in eine IT-Infrastruktur eingebunden, die bis Juni 2025 keine entsprechende Freigabe hatte. Ergebnis: Die Zöllner dürfen die Dinger gar nicht für sensible Daten nutzen und griffen stattdessen weiter auf einfache, ungesicherte Mobiltelefone zurück. Dabei gibt es auf dem Markt Alternativen, die gut funktionieren und bereits für etwa die Hälfte zu haben sind, wie das Up Phone der US-Firma unplugged, gegründet von Erik Prince – einem ehemaligen Navy SEAL. 

Bessere Alternative von US-Special Forces

Prince war der Gründer der berühmten Sicherheitsfirma Blackwater. Seine Sicherheitsleute beschützten die US-Streitkräfte im Irak, Konvois und Einrichtungen in Afghanistan und westliche Diplomaten in den gefährlichsten Regionen der Welt. Sichere Kommunikation sicherte damals das Überleben sowohl der Mitarbeiter von Blackwater, wie auch der Schutzpersonen. Blackwater konnte sich damit rühmen, dass keine geschützte Person unter ihrem Schutz je getötet wurde. Mit dieser Erfahrung gründete Prince später die Firma unplugged, die sich auf sichere Smartphones spezialisiert. Diese sind bereits für 850 Euro zu haben.

Doch das Finanzministerium gab lieber mehr als das Doppelte aus für unnützen Schrott. Die angeblich sicheren Smartphones waren auch technisch ein Desaster. Hoher Stromverbrauch, mickrige Akkulaufzeit, Probleme mit Kalender, E-Mails und Bildübertragungen – die Beamten im Außendienst waren genervt und haben die Geräte links liegen lassen. Der Bundesrechnungshof kritisiert: „35 Mio. Euro fehl investiert: BMF beschafft praxisuntaugliche Smartphones“. Eine fundierte Bedarfsprüfung? Fehlanzeige! Risiken? Nicht erkannt! Und 2024 wurden die meisten Geräte schon wieder ausgetauscht – Steuergeld weg, Nutzen null.

Verschwendungssucht der Regierungen der letzten Jahre

Das Ministerium rechtfertigte sich schwach: Damals habe nur diese Lösung die BSI-Anforderungen erfüllt, und die Mängel seien erst im Betrieb aufgefallen. Während die Bürger für Energiepreise, Inflation und grüne Utopien bluten, versenken die Beamten des Finanzministeriums Millionen Euro in Schrott. Das ist keine Peinlichkeit mehr – das ist ein zum Himmel schreiender Skandal, der exemplarisch für die Verschwendungssucht der Regierungen der letzten Jahre steht.

Die deutschen Steuerzahler finanzieren den Wahnsinn, während Politiker und Bürokraten sorglos verprassen. Zeit, dass Konsequenzen folgen – und das Geld endlich für die eigenen Bürger ausgegeben wird, statt für nutzlosen Elektromüll.

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4 Kommentare

  1. So sehr die Geldverschwendung wurmt. Auf amerikanische Sicherheitstechnik zurückzugreifen erscheint mir so sinnvoll, wie sich auf chinesische oder israelische Technik zu verlassen, gerade wenn sich die Herstellerfirma im Dunstkreis des Pentagon bewegt. Ich denke nur an „Abhören unter Freunden, das geht nun wirklich nicht“. Wenn man es nicht selber hinkriegt, dann kann man das Geld getrost in weitere Radwege „investieren“. Es ist ein offenes Geheimnis, dass US-Großkonzerne sich regelmäßig verpflichten, backdoors für 3-Buchstaben-Agenturen in ihre Software einzubauen, um an lukrative Regierungsaufträge zu gelangen. Man hätte wohl auch ein paar alte Enigmas mit gleichwertigem Ergebnis aus dem Keller kramen können, aber man will dem Steuerknecht ja vorgaukeln, dass „die Digitalisierung“ voran schreitet.

  2. Wo bleibt denn die Stellungnahme von Naomi Seibt,
    zu ihrem Asylantrag in den USA ?
    Etwas interessanteres habe ich in diesen Jahr noch nicht
    gehört !
    Das Staatsverbrechen in Deutschland, ist schon soweit fortgeschritten,
    dass es kaum mehr aufzuhalten ist !

  3. Und über Donald Trump regen sie sich auf, der einen riesigen Ballsaal da irgendwo im oder am Weißen Haus errichten läßt. Der Unterschied zum BMF ist allerdings, daß Donald Trump und Spender das Prachtstück selbst finanzieren, und daß davon auch die Öffentlichkeit profitiert.

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