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Mittwoch, April 15, 2026
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StartDeutschland300 Teilnehmer beim Vortrag von Weltwoche-Chef Roger Köppel in Leverkusen

300 Teilnehmer beim Vortrag von Weltwoche-Chef Roger Köppel in Leverkusen

Rund 300 Teilnehmer waren am Montagabend beim Vortrag des Weltwoche-Chefredakteurs und ehemaligen Nationalrats Roger Köppel in Leverkusen-Opladen. Ein deutliches Signal dafür, wie groß das Bedürfnis nach klaren Worten und echter Debatte inzwischen ist, jenseits der vorgegebenen Meinungen.

Köppel spannte eine breite Themenpalette auf: die immer weiter voranschreitende Einschränkung der Meinungsfreiheit, ein Parteienstaat in tiefer Vertrauenskrise und die Frage, wie man die Macht der ausgelaugten Altparteien endlich begrenzen kann. Sein Punkt war klar: Deutschland braucht dringend mehr direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild, wo die Bürger nicht nur alle vier Jahre ein Kreuzchen setzen, sondern tatsächlich mitentscheiden können. Dieses Thema hat auch immer wieder der Verein „Aufbruch Leverkusen“ in die Kommunalpolitik eingebracht.

Auch zum Russland-Ukraine-Konflikt fand Köppel deutliche Worte und kritisierte die jahrelange NATO-Politik, die aus seiner Sicht zur Eskalation beigetragen habe. Das Publikum nahm es mit spürbarer Zustimmung auf. Die Stimmung war ausgezeichnet und man merkte schnell: Selbst im bürgerlichen Lager punkten die verbrauchten Altparteien längst nicht mehr.

Natürlich durften auch diesmal die unvermeidbaren „Omas gegen Rechts“ nicht fehlen. Mit denselben abgenutzten Parolen wie immer. Wirkliche Großmütter würden für den Frieden demonstrieren, schon im Interesse ihrer Enkel, die in einer sicheren Zukunft aufwachsen sollen.

Der Abend im Scala-Club Opladen war insgesamt ein voller Erfolg. Umso bemerkenswerter, dass die regionale Pinocchiopresse bereits im Vorfeld Stimmung gegen die Veranstaltung machte. Bei allem, was nicht in das gewünschte Narrativ passt, geraten unsere Schmierblätter geradezu in Panik. Unsere selbsternannten Tugendwächter haben mit echter Demokratie offenbar weiterhin ihre Schwierigkeiten.

Denn „demokratisch“ ist für sie nur, was woke, russophob, klimahysterisch und strikt entlang der Staatsräson marschiert. Alles andere wird diffamiert. Doch Veranstaltungen wie diese zeigen: Immer mehr Bürger haben genug davon und sind bereit, sich ihre eigene Meinung zu bilden, unabhängig vom vorgegebenen Meinungskorridor. Auch der „Aufbruch Leverkusen“ wird sich weiter für diese Thematik engagieren.

(Im Original erschienen bei aufbruchleverkusen.com)

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2 Kommentare

  1. Diese boshaften dummen alten OMAS sind nur neidisch und eifersüchtig auf diesen hübschen jungen Kerl / Schwiegermutterlieblingstyp.
    https://www.radioleverkusen.de/artikel/leverkusens-omas-gegen-rechts-protestieren-2497531.html

    Ich wäre gerne bei dem Köppel Vortrag dabei gewesen.

    Sponsor EVL spricht von einem Fehler
    Zu den Sponsoren des Scala, deren Logo auch die Veranstaltung mit Köppel, dem früheren Nationalrat der rechten Schweizerischen Volkspartei, ziert, gehören die Energieversorgung Leverkusen und der Sportpark, also öffentliche Unternehmen. Stefan Kreidewolf, Sprecher der EVL, bezeichnete den Köppel-Auftritt in Opladen auf Anfrage als „Fehler“, der dem Scala-Lenker Stiens unterlaufen sein soll.
    https://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/opladen-umstrittener-schweizer-verleger-tritt-im-scala-auf-1149574

    Wesentlich zurückhaltender in der Sache äußerte sich auf Anfrage Erik Butterbrodt, Sprecher der Stadt und damit auch der Muttergesellschaft des Sportpark Leverkusen. Die Verantwortung bei der Verpflichtung und Überprüfung auftretender Personen oder liege „beim Veranstalter. Insofern äußern wir uns nicht zum dortigen Programm. Das Scala Opladen ist darüber hinaus kein städtischer Veranstaltungsort.“

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