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Experten warnen vor Innovationsstillstand in Deutschland

Das Jahresgutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) für 2025 zeichnet ein alarmierendes Bild der technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands. Während international Patentanmeldungen und Innovationsdynamik steigen, verliert Deutschland den Anschluss. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Dr. Christoph Birghan sieht darin ein deutliches Warnsignal an die neue Bundesregierung und fordert einen grundlegenden Wandel der Wirtschaftspolitik.

Das EFI-Jahresgutachten analysiert auf rund 160 Seiten den Zustand von Forschung, Innovation und technologischer Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland. Die Experten zeichnen ein kritisches Bild: Deutschland stagniert, wichtige Wachstumsimpulse bleiben aus, und im internationalen Vergleich verliert der Standort an Dynamik.

Besonders bei Patentanmeldungen, einem zentralen Indikator für Innovationskraft, zeigt sich laut Gutachten ein deutlicher Rückstand. Zwischen 2018 und 2021 verzeichnete Deutschland ein Minus von 1,3 Prozent, während Länder wie China (plus 4,9 Prozent) oder Südkorea (plus 3,5 Prozent) ihre Innovationsaktivitäten deutlich steigern konnten. Parallel dazu nimmt die Zahl der Unternehmensschließungen in forschungsintensiven Branchen zu, und die Innovatorenquote sinkt kontinuierlich.

Als Ursachen nennen die Experten hohe Energiekosten, zunehmende Bürokratie, eine überalterte Infrastruktur sowie sinkende Standortattraktivität für Fachkräfte und Wissenschaftler. Gleichzeitig werde der Fokus politischer Maßnahmen stark auf Dekarbonisierung gelegt, während Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz oder Quantentechnologie nicht ausreichend gefördert würden.

Dr. Christoph Birghan.
Dr. Christoph Birghan.

Birghan, Mitglied im Bundestagsausschuss für Forschung, Technologie, Raumfahrt und Technikfolgenabschätzung, bewertet das Gutachten als deutliches Signal an die neue Bundesregierung: „Das EFI-Gutachten ist ein Menetekel für die kommende politische Ära. Schwarz auf Weiß steht dort, dass Deutschland bei Innovationskraft und technologischer Entwicklung zurückfällt. Das ist kein politischer Angriff, sondern ein nüchterner Befund der Experten.“

Er betont zudem, dass die Herausforderungen seit Jahren bekannt seien. „Unsere Regierungen zeigen nur noch bei Ankündigungen Kreativität. In der Realität scheitern viele Vorhaben an Bürokratie, Steuerlast und fehlender Infrastruktur. Wer Innovation will, muss Rahmenbedingungen schaffen, die Leistungsträger im Land halten und nicht vertreiben“, so Birghan weiter.

Die AfD-Bundestagsfraktion sieht sich durch das Gutachten in ihrer bisherigen Kritik bestätigt und fordert einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel. Ziel müsse ein „schlanker Staat“ sein, der Innovation ermögliche statt sie zu behindern.

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6 Kommentare

  1. Das regierungshörige GEZ-TV meldete noch vor wenigen Tagen voller Begeisterung im Teletext , daß Migranten eine hohe Anzahl an neuen Patenten angemeldet hätten. Bei genauem Hinsehen waren es indische IT-Studenten, also keine „richtigen“ Migranten wie man sie kennt. Framing pur.
    Diese Computer-Inder warten wohl auf eine Fortsetzung des Studium in „ihrem“ England. Solche IT-Inder hatten wir früher auch mal in der Firma, die hauten nach kurzer Zeit alle wieder ab. Dann wurden die Aufträge direkt nach Indien vergeben. Das lief erheblich besser.

    Der damalige Spruch „Kinder statt Inder“ war falsch. Die Deutschen sind noch dümmer und studieren lieber Theater-, Gender- und Sozial“wissenschaften“. Alles wo man grün sein muß und gut labern kann.
    Würde man echte Wissenschaftler wirklich fördern wollen, dann vergibt man an diese bevorzugt eine günstige Wohnung im Studentenheim. Will man aber nicht.

  2. Dazu braucht man kein Experte zu sein!

    Linksgrüne haben Deutschland kaputt gemacht!

    Mit ihrer dusseligen ideologischen Energiepolitik, Massenzuwanderung mit dämlichen Sozialkuffnucken und mit der Bildungsreform incl. Schrottabitur und in der Folge mit 3. Klassigen Universitäten.

    Vorwärts zum Wohle des Dozialismus!

    Armut für alle!

    Deshalb Sozen, Grüne und Altparteien wählen!

  3. Bei jeder Innovationen kommen laufend Bedenkenträger und Gruppen, die dagegen sind. Nach langen Versuchen und Streit wird daraus nichts. So läuft es doch immer.

  4. Sozialismus, Multikulti durch offene Grenzen, Altparteienkartell ruinieren jede Volkswirtschaft und Gesellschaft, da deren Idiologie der Klimarettung, Kapitulation statt Konsiquenz vor der Muslemlawine, die Deutschland ruiniert hat, Bürgergeld, alles entschuldigen und akzeptieren, was von den radikalen li-grü Nichtsnutzen ausgekocht wird, Verlust der Freiheit des Denkens und Ausprecchens lähmen alles, was ein Land braucht um modern, leistungsfähig, innovative zu sein.
    Deshalb ist unsere Zukunft weggebrochen, kann sich unter dieser Regierungszusammensetzung und EU Hörigkeit nie wieder erholen, bes. wenn die Gelder die Milliarden des „ückshlagenSondervermögends“ hauptsächlich ins Ausland überwiesen werden, was Ukrainekrieg anbelangt werden diese gigantischen Finanz, Waffen und Muni, taktische Unterstützung in Form von russischen Raketen zurückschlagen, die D wahrscheinlich in WW 3 – selbstverursacht – ziehen.

  5. „Ziel müsse ein „schlanker Staat“ sein…“

    Ein hehres und richtiges Ziel, ohne Zweifel!

    Allerdings sitzen im „fetten Staat“ sehr viele abhängige Erfüllungsgehilfen, auf deren Unterstützung das linke Parteienspektrum auf gar keinen Fall verzichten kann.

    Deshalb ist alleine schon die Vorstellung, dass durch Digitalisierung die Verwaltung personalmäßig zu verschlanken wäre, höchstwahrscheinlich reines Wunschdenken.

    Nein, Sozialismus kennt keine Innovation, sondern nur das Festhalten am Stillstand!

    Ein nicht auflösbares Dilemma . . .

  6. Die Experten haben einen vielleicht wesentlichen Punkt bei der Ursachenanalyse vergessen:
    Die politische Ablehnung des Wettbewerbsgedankens. Generation Alleinerbe frisst ohne Geschwister am Küchentisch.

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