Von MANFRED ROUHS | BMW, Mercedes und Audi verlagern Arbeitsplätze von Deutschland nach Ungarn. Das berichtet der „Business Insider“. Sie könnten mit diesem Schritt Wirtschaftsanalysten widerlegen, die behaupten, die europäische Automobilindustrie sei tot und werde bald von den Chinesen übernommen.
Fünf Faktoren haben den Wirtschaftsstandort Ungarn gegenüber Deutschland attraktiver werden lassen:
Die Arbeitskosten sind in Ungarn deutlich günstiger als in Deutschland. Sie lagen im vergangenen Jahr durchschnittlich bei nur 14,10 Euro pro Arbeitsstunde, während in Deutschland stolze 43,40 Euro pro Stunde den Standort nach unten ziehen. Lange schon rechtfertigt keine drastisch bessere Qualität der deutschen Arbeitskraft die etwa um das Dreifache höheren Kosten.
Insbesondere hat Ungarn in den letzten 15 Jahren beim Bildungsstand seiner Bevölkerung deutlich aufgeholt. Er setzt eine wichtige Rahmenbedingung für die Qualität des Arbeitsmarktes eines Landes. So betrug die Quote der funktionalen Analphabeten in Ungarn 2010 noch rund 25 Prozent, während sie mittlerweile erheblich niedriger liegt. In Deutschland können 6,2 Millionen Menschen nur unzureichend lesen und schreiben, was einer Analphabeten-Quote von 12,1 Prozent in der erwachsenen Bevölkerung entspricht.
Groß ist die Diskrepanz zwischen den Ländern bei den Energiekosten. Eine Kilowattstunde Strom kostete in Ungarn Ende vergangenen Jahres 10,3 Cent. In Deutschland war es mit 39,4 Cent fast viermal so viel. Der Strom ist aber in Deutschland nicht viermal besser als in Ungarn.
Ein weiterer Pluspunkt für den Standort Ungarn ist die enge wirtschaftliche Zusammenarbeit der Regierung Orban mit China. In der Automobilindustrie spielt sie insbesondere für den Zugang zu günstigen Batterien eine wichtige Rolle. Die Bundesregierung dagegen fremdelt mit den Chinesen und räumt politischen Abgrenzungs-Strategien Priorität ein vor den wirtschaftlichen Interessen der deutschen Industrie.
Auch der letzte Faktor ist ein originär politischer: Während Deutschland von einem Abbau bürokratischer Hürden für die wirtschaftliche Entwicklung weit entfernt ist, werden in Ungarn Straßen dort gebaut, wo Unternehmen, die Arbeitsplätze ins Land bringen, sie benötigen. Budapest gibt grünes Licht für in- und ausländische Investoren, während sich der deutsche Politikbetrieb mit der Rezession als Dauerzustand abgefunden zu haben scheint.
Noch ist der Unterschied in der Industrieproduktion zwischen Deutschland und Ungarn gewaltig, aber deutsche und ungarische Politiker geben sich große Mühe, ihn schrumpfen zulassen.
PI-NEWS-Autor Manfred Rouhs, Jahrgang 1965, ist Vorsitzender des Vereins Signal für Deutschland e.V., der die Opfer politisch motivierter Straftaten entschädigt, vierteljährlich die Zeitschrift SIGNAL herausgibt und täglich im Internet publiziert. Bitte folgen Sie ihm hier bei X! Manfred Rouhs ist als Unternehmer in Berlin tätig.



Und die Realitätsverleugner der Staatsmedien schweigen selbstverständlich dazu…
Wann kommt der Zeitpunkt ab wann die Journalie samt deren Expertenheer..“überrascht“,“entsetzt“ verstört und mitfühlend ist?
Dabei sei die Frage gestellt.
Hat man nicht zahllose Experten finanziert,damit man nicht überrascht wird? ??
Obwohl im Absurdistan ist längst alles möglich…
Ein Punkt ist noch ausgeblieben.
Man fängt nicht flächendeckend Streiks an, wenn gerade die Branche ein paar Querschläge einstecken mußte, um die Arbeitsplätze zu vernichten. In Deutschland zerstören systematisch die Gewerkschaften die Arbeitsplätze, weil sie immer nur dann streiken, wenn die Wirtschaft gebeutelt ist. Zwischen 2015 bis 2023 hatten sie kaum zu Generalstreiks aufgerufen, kümmerten sich nur um Arbeiterrechte und Fahrradewege in Südamerika u. ä.
Sie protestierten auch nicht gegen die Flüchtlingspolitik u. Einwanderung, beides darauf ausgerichtet, den einheimischen Arbeitern das Leben schwer zu machen, sondern waren überall dabei, wo die Antifa, Linke u. Grüne ihr Unwesen trieben.
Jetzt, wo dank Habecks Energiepolitik, Russlandsanktionen und anderen unglücklichen Umständen die dt. Wirtschaft am Boden liegt, rufen sie einen Streik nach dem Anderen aus.
Beispiel: die Streiks um die Flughäfen in den letzten 2 Jahren im Hochsaison haben dazu geführt, daß immer mehr Fluggesellschaften sich von den dt. Flughäfen zurückziehen. Prag u. Polen haben nicht gestreikt, und sie werben jetzt um die dt. Fluggäste aus ganz Ostdeutschland. Die dt. Politiker gucken verzweifelt, wie sie die Fluggesellschaften zurückholen sollten. Und die Gewerkschaften u. linksversiffte Medien haben dazu gar nichts zu sagen, die streiken munter weiter gerad in der Autobranche u. Metallindusrie. Das Ergebnis sieht man in diesem Artikel: Arbeitsplätze wandern ab nach Ungarn.
Kennt man im linken Dummland gar nicht mehr die Verbindung zwischen Ursache und Wirkung?
3,3 MIllionen Arbeitslose im August 2025 sprechen für sich. Tendenz stark steigend. Klientel: Überwiegend (auch sprachlich) Minderqualifizierte und Bürgergeldempfänger aller Nationalitäten.
Naja, nicht an allem ist die Regierung schuld, es sind da auch einige Heuschrecken drunter, die von genau derselben Politik lange profitiert haben, nun aber nichts, nada, njente, gegen die Auswüchse dieser Politik sagen und stattdessen das kahlgefressene Feld verlassen, um sich woanders fett zu fessen.
BMW zum Beispiel zahlte in München wegen diverser Deals mit dem Rathaus, ein seit Jahrzehnten übrigens SPD besetztes Rathaus, und mit der Regierung von Oberbayern so gut wie keine Gewerbesteuern.
Ebenso hat BMW in München seit Jahrzehnten vom Ungelerntenimport profitiert.
Jetzt das Abwandern der sich nicht mehr als deutsch, sondern international verstehenden Heuschrecke auf die grünen Wiesen der Ungarn der Politik in die Schuhe zu schieben, greift deutlich zu kurz.
Es liegt schon auch an der fehlenden Verbundenheit mit den Arbeitern und der Heimat und am völlig dem Rotstift zum Opfer gefallenen Verantwortungsgefühl für Arbeiter und Heimat.
DUX 17. September 2025 Beim 18:25
Ja, richtig.
Nur erklärt das nicht, dass zum Beispiel die Familie Quandt sich nicht wie Gloria von Thurn und Taxis öffentlich gegen die suizidale Politik äussert, die einen angeblich dazu zwingt, Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern, obwohl man als Konzern diese Verlagerung angeblich garnicht möchte.
Die kompetenten deutschen Fachleute können gleich mitgehen und auch ihre Eltern mitnehmen. Die Deutsche Wirtchaftskraft kann auch durch Bürgergeldmpfänger getragen werden. Sie wohnen wo, was von den Vermietern Steuern bringt. Sie essen und trinken und lassen sich die Haare schneiden -Steuereinnahmen. Und irgendwann macht dann der letzte das Licht aus.
@ nicht die mama 17. September 2025 Beim 23:26
„Ja, richtig“
Das reicht mir, „nicht_die_mama“
Ich habe gesagt, ein Punkt blieb aus dem Artikel raus. Ich habe meinen Punkt hinzugefügt, und wir können deinen Punkt genau so hinzufügen.
Es ist gut, wenn man möglichst alle Ursachen erfasst, damit uns die Meinungsmacher nicht irreführen können
DUX 18. September 2025 Beim 10:18
Und wieder stimme ich Dir zu.
jetzt sind wir von (produzierender und wertschöpfender) Realität umzingelt …