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Dienstag, April 21, 2026
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Fronleichnam, morgens um fünf in Schwaben

Von MEINRAD MÜLLER | Die Eltern schliefen noch – oder taten zumindest so –, als sich der zehnjährige Knabe heimlich aus dem Haus schlich. Seine Freunde machten es ebenso, denn sie wollten bei diesem Fest mithelfen. Eigentlich gab es 1964 keine Zuschauer so wie heute, die die Prozession vom Straßenrand aus verfolgten. Es gab nur Teilnehmer. Groß und Klein waren auf den Beinen.

Morgens um fünf galt es, einen Blumenteppich zu legen. Vor dem alten Pfarrhaus, das schon 200 Jahre dort stand, wurde eine vielleicht sechs mal sechs Meter große Fläche mit frisch gemähtem Gras eingerahmt. Und auf dem Betonboden dazwischen legten Frauen, junge Mädchen – und auch wir Knaben – die Blütenblätter aus, wie ein Puzzle. Rote, blaue, gelbe. Das Muster ergab sich beim Verlegen. Der Arbeitseifer, die Freude am Mitmachen ließen ein Bild entstehen, das der Herr Pfarrer später mit der Monstranz betreten durfte. Es war keine kunstvolle Vorlage nötig, unsere Freude führte jedes Jahr zu einem etwas anderen „Mandala“.

Derweil waren die Bauern – und es waren fast nur Bauern im Ort – damit beschäftigt, frisch gemähtes Gras auf der Prozessionsstrecke auszulegen. Diese führte durch das Dorf, lang war sie nicht, denn das Dorf war klein. Klein war auch die Einwohnerzahl: 100 Bauernhöfe mit je fünf Personen. Jeder kannte jeden. Und jeder schmückte freiwillig mit – zur Ehre dieses Festes. Birkenbäumchen wurden mit bunten Papierstreifen geschmückt und alle 50 Meter an Gartenzäune gebunden. Es sah aus, als hätte sich ein farbenfrohes, fröhliches Spalier gebildet. So wurde der ganze Ort zu einer riesigen Bühne, die den Himmel auf Erden für einen Vormittag lang sichtbar werden ließ.

Fronleichnam war irgendwie fröhlicher als Weihnachten, Pfingsten oder Ostern. Was genau gefeiert wurde, verstanden wir zehnjährigen Ministranten nicht so richtig. Man sagte uns, es sei das „Hochfest des Leibes Christi“, doch das war zu groß für unsere kleinen Köpfe. Wir verstanden nur: Es war heilig – und wir gehörten dazu. Die Prozession war der Höhepunkt, und wir durften zu sechst hinter dem Herrn Pfarrer gehen. Vier kräftige Männer trugen einen roten Baldachin, unter dem der Pfarrer schritt. Dahinter gingen die Kinder, dann die Jugendlichen, die Frauen und schließlich die Männer. Und die Musikkapelle spielte gar feierliche Lieder – auch „Großer Gott, wir loben dich“. Einige Böllerschüsse kündigten den Aufbruch an, der erste Weihrauch zog durch die Gassen.

Es war keine Bibelstunde, sondern ein Mitmach-Ereignis, das das Gemüt ergriff und die Gemeinde als Gemeinde sichtbar werden ließ. Auf dem vielleicht ein Kilometer langen Weg der Prozession waren vier Altäre an Bauernhöfen aufgebaut worden – geschmückt mit allem, was ein Bauerngarten an Blumen und Ziersträuchern hergab. Jeder Altar war wie ein kleines Versprechen: Gott kommt zu uns. Und wir haben unser Bestes gegeben. An jedem dieser Altäre – die nur an diesem Tag entstanden – hielt die Prozession an. Der Herr Pfarrer sprach Gebete und segnete mit der Monstranz die Gläubigen. Ein Messdiener schwenkte das Weihrauchfass, ein anderer läutete die kleine Glocke – wir achteten genau auf das Zeichen zum Niederknien.

Am Bauernhof meiner Eltern stand – seit man denken kann – einer dieser Altäre. Das wurde als besondere Ehre empfunden.

Nach der Prozession zogen die Teilnehmer unter besonders kräftigem Orgelklang in die Barockkirche ein, die goldgeschmückte Engelchen und Deckengemälde zierten. Die Monstranz wurde von Hochwürden zurück zum Hochaltar getragen, feierlich, langsam, fast wie in Zeitlupe – als müsse sich die Heiligkeit noch einmal in alle Winkel der Kirche ergießen.

Nach dem von allen mit Inbrunst gesungenem Te Deum, dem feierlichen Schlusssegen, ging es heimwärts. Die Brätknödel, Grießknödel, Leberknödel samt Backerbsen wollte man nicht warten lassen. Den Schweinebraten mit der knusprigen Kruste und den 100 Semmelknödeln auch nicht. Und beim Essen wussten wir: Das war nicht nur ein Feiertag – das war unser Tag.


Meinrad Müller.
Meinrad Müller.

Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.

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22 Kommentare

  1. Danke, Herr Meinrad Müller, für diesen Artikel und die Erinnerung.
    .
    Wir Mädchen der Gemeinde hatten uns am Tag vor Fronleichnam verabredet, um mit großen Eimern in die Blumenweisen zu ziehen.
    Dort angekommen wurden die Aufgaben verteilt: Die Blumen wurden je nach Blütenfarbe in die Eimer verteilt. Ein Glück für diejenigen, die Margeritenblüten zu pflücken hatten; davon gab es viele.
    Später wurden die Eimer bei der Kirche abgeliefert und kühl gestellt.
    Aus diesen Feldblumenblüten wurden dann am frühen Morgen die großen Teppiche gelegt.
    Es waren 4 Stationen über das Ortszentrum verteilt, wo der Pastor dann mit der Monstranz den besonderen Segen erteilte.
    Viele Häuser bezeugten Ehre, indem sie einen kleinen Altar mit Teppich vor ihrem Haus präsentierten.
    Die Kommunionkinder zeigten sich in ihren weißen Kleidern, und die ganz Kleinen hatten an Seidenbändern befestigte kleine Körbchen vor dem Bäuchlein, darin befanden sich Blüten, die auf dem Weg vor der Monstranz gestreut wurden.
    Die Damen trugen ihre Hüte mit Würde und die Männer strahlen vor guter Laune; die Lieder klangen fröhlich und dazu spielte die Blasmusik.

  2. Tja, solche Prozessionen werden heute ja wohl eher als VÖLKISCH nicht gern gesehen!
    Da kann eine/r schnell seinen Ruf verlieren!

  3. Politiker FORDERN mal wieder von den Einheimischen, von denen die noch lesen und schreiben können und einen Beruf haben, also von den Steuerzahlern:
    Erzieher im Osten sollen ihre Heimat verlassen, (sie nennen es „rübermachen“) weil es dort nicht mehr genug Kinder gibt.

    Sie sollen in den Westen kommen, um die Migrantenkinder zu betreuen den Islam kennenzulernen? Oder um sich im Westen abstechen oder von Autos überrollen zu lassen?

    Nein, da sollten sie besser BÜRGERGELD beantragen, so wie alle anderen!

    Ihre Familien verlassen für einen Job, von dem sie kaum leben können?
    Da sollten die POLITIKER besser die Prämien erhöhen!
    5.000 EURO BRUTTO dann klappt es auch mit den Erziehern!

    https://www.bild.de/politik/inland/kita-politiker-fordern-ost-erzieher-sollen-in-westen-ruebermachen-6852d9834ec34660f1453cfa

    Es ist schon alles eine verrückte Welt!
    Die einen sollen ihre Kinder abgeben und arbeiten gehen, um Geld zu verdienen und die anderen werden bezahlt, um deren Kinder zu betreuen!

  4. Wunderbar. So ähnlich war es bei uns auch. In unserer Prozession wurden zwei Figuren mitgetragen, eine Madonna und ein segnendes Jesuskind. Große und kleine Mädchen schmückten die Tragegestelle am Tag vorher. Ich holte Unmengen von Blumen von Wiesen und Feldrainen. Unser Haus wurde mit einer Girlande aus frischen Fichtenzweigen geschmückt, geholt und gebunden von meiner Oma und mir. Es war alles wunderbar.

  5. Danke, Herr Meinrad Müller, für diesen Artikel und die Erinnerung.
    .
    Wir Mädchen der Gemeinde hatten uns am Tag vor Fronleichnam verabredet, um mit großen Eimern in die Blumenweisen zu ziehen.
    Dort angekommen wurden die Aufgaben verteilt: Die Blumen wurden je nach Blütenfarbe in die Eimer verteilt. Ein Glück für diejenigen, die Margeritenblüten zu pflücken hatten; davon gab es viele.
    Später wurden die Eimer bei der Kirche abgeliefert und kühl gestellt.
    Aus diesen Feldblumenblüten wurden dann am frühen Morgen die großen Teppiche gelegt.
    Es waren 4 Stationen über das Ortszentrum verteilt, wo der Pastor dann mit der Monstranz den besonderen Segen erteilte.
    Viele Häuser bezeugten Ehre, indem sie einen kleinen Altar mit Teppich vor ihrem Haus präsentierten.
    Die Kommunionkinder zeigten sich in ihren weißen Kleidern, und die ganz Kleinen hatten an Seidenbändern befestigte kleine Körbchen vor dem Bäuchlein, darin befanden sich Blüten, die auf dem Weg vor der Monstranz gestreut wurden.
    Die Damen trugen ihre Hüte mit Würde und die Männer strahlen vor guter Laune; die Lieder klangen fröhlich und dazu spielte die Blasmusik.

  6. Tja, solche Prozessionen werden heute ja wohl eher als VÖLKISCH nicht gern gesehen!
    Da kann eine/r schnell seinen Ruf verlieren!

  7. Politiker FORDERN mal wieder von den Einheimischen, von denen die noch lesen und schreiben können und einen Beruf haben, also von den Steuerzahlern:
    Erzieher im Osten sollen ihre Heimat verlassen, (sie nennen es „rübermachen“) weil es dort nicht mehr genug Kinder gibt.

    Sie sollen in den Westen kommen, um die Migrantenkinder zu betreuen den Islam kennenzulernen? Oder um sich im Westen abstechen oder von Autos überrollen zu lassen?

    Nein, da sollten sie besser BÜRGERGELD beantragen, so wie alle anderen!

    Ihre Familien verlassen für einen Job, von dem sie kaum leben können?
    Da sollten die POLITIKER besser die Prämien erhöhen!
    5.000 EURO BRUTTO dann klappt es auch mit den Erziehern!

    https://www.bild.de/politik/inland/kita-politiker-fordern-ost-erzieher-sollen-in-westen-ruebermachen-6852d9834ec34660f1453cfa

    Es ist schon alles eine verrückte Welt!
    Die einen sollen ihre Kinder abgeben und arbeiten gehen, um Geld zu verdienen und die anderen werden bezahlt, um deren Kinder zu betreuen!

  8. Wunderbar. So ähnlich war es bei uns auch. In unserer Prozession wurden zwei Figuren mitgetragen, eine Madonna und ein segnendes Jesuskind. Große und kleine Mädchen schmückten die Tragegestelle am Tag vorher. Ich holte Unmengen von Blumen von Wiesen und Feldrainen. Unser Haus wurde mit einer Girlande aus frischen Fichtenzweigen geschmückt, geholt und gebunden von meiner Oma und mir. Es war alles wunderbar.

  9. Hoffentlich ist dies kein Abgesang an ein wunderschönes christliches Fest!

    .
    „Fronleichnam: Das katholischste aller katholischen Feste

    Fronleichnam in einer islamisierten Welt?
    Im 21. Jahrhundert, in dem auch in einst katholisch geprägten, idyllischen Landstrichen die Teilnahme an einer Fronleichnamsprozession keineswegs mehr selbstverständlich ist, in dem das Christentum aus dem deutschsprachigen Raum schwindet und der Islam deutlich wächst und in dem die Spätfolgen der 68er und 50 Jahre Linksrutsch ihre unheilvollen Spuren hinterlassen, wirkt die jahrhundertealte Fronleichnamstradition als Anker der Rückbesinnung und kleiner Hoffnungsschimmer im Schrecken, der sich hier und anderswo vollzieht.

    Während im Iran, in Pakistan, Saudi-Arabien, Katar, und zahlreichen anderen islamischen Staaten eine Fronleichnamsprozession undenkbar ist, kann man vor allem im süddeutschen Raum noch die schönen Blumenteppiche und dekorierten Wegaltäre bewundern, während das Allerheiligste über die Flur getragen wird.

    Wer weiß schon, wie lange in einschlägigen Stadtbezirken westdeutscher Großstädte noch eine öffentliche Prozession möglich sein wird?

    Wer weiß schon, wie lange den westlichen und südlichen Bundesländern der gesetzliche Feiertag noch erhalten bleiben wird, bevor auch er dem Zeitgeist geopfert wird?
    Wenn selbst im einst erzkatholischen Freistaat Bayern der katholische Bevölkerungsanteil aktuell unter die 50-Prozent-Marke fällt, dann wird es auch zunehmend schwieriger für den Erhalt des traditionsreichen Feiertages zu argumentieren.

    Das Christentum in Deutschland kämpft momentan an allen Fronten. Zwischen dem wachsenden Atheismus und der Islamisierung zerfließt es in die Bedeutungslosigkeit und zermahlt sich durch Eigenverleugnung und tagespolitisierende Kleriker selbst.

    Während sich die EKD auf dem diesjährigen Kirchentag (2019) endgültig als der 17. Landesverband (bzw. 2. Bundesverband) der Bündnisgrünen offenbart hat, setzt die katholische Kirche immer wieder zum Manöver auf die linke Überholspur an.

    Einem katholischen Bischof, der auf islamischen Wunsch hin in Jerusalem das Kreuz versteckt, kann man nicht mehr in Gänze ernst nehmen, wenn er in München den Glauben an die Öffentlichkeit bringen will.

    Fronleichnam ist nicht mehr nur eine Provokation für die nicht-katholische Nachbarschaft. Inzwischen, so scheint es, ist Fronleichnam eine Provokation für die Kirche und manchen Linkskatholiken selbst.

    In diesem Sinne:

    Einen schönen Feiertag nach Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in das Saarland sowie in die sorbischen Oberlausitz und in das thüringische Eichsfeld! Ebenso einen schönen Feiertag nach Österreich und Liechtenstein und in die katholisch geprägten Kantone der Schweiz!“

  10. Hoffentlich ist dies kein Abgesang an ein wunderschönes christliches Fest!

    .
    „Fronleichnam: Das katholischste aller katholischen Feste

    Fronleichnam in einer islamisierten Welt?
    Im 21. Jahrhundert, in dem auch in einst katholisch geprägten, idyllischen Landstrichen die Teilnahme an einer Fronleichnamsprozession keineswegs mehr selbstverständlich ist, in dem das Christentum aus dem deutschsprachigen Raum schwindet und der Islam deutlich wächst und in dem die Spätfolgen der 68er und 50 Jahre Linksrutsch ihre unheilvollen Spuren hinterlassen, wirkt die jahrhundertealte Fronleichnamstradition als Anker der Rückbesinnung und kleiner Hoffnungsschimmer im Schrecken, der sich hier und anderswo vollzieht.

    Während im Iran, in Pakistan, Saudi-Arabien, Katar, und zahlreichen anderen islamischen Staaten eine Fronleichnamsprozession undenkbar ist, kann man vor allem im süddeutschen Raum noch die schönen Blumenteppiche und dekorierten Wegaltäre bewundern, während das Allerheiligste über die Flur getragen wird.

    Wer weiß schon, wie lange in einschlägigen Stadtbezirken westdeutscher Großstädte noch eine öffentliche Prozession möglich sein wird?

    Wer weiß schon, wie lange den westlichen und südlichen Bundesländern der gesetzliche Feiertag noch erhalten bleiben wird, bevor auch er dem Zeitgeist geopfert wird?
    Wenn selbst im einst erzkatholischen Freistaat Bayern der katholische Bevölkerungsanteil aktuell unter die 50-Prozent-Marke fällt, dann wird es auch zunehmend schwieriger für den Erhalt des traditionsreichen Feiertages zu argumentieren.

    Das Christentum in Deutschland kämpft momentan an allen Fronten. Zwischen dem wachsenden Atheismus und der Islamisierung zerfließt es in die Bedeutungslosigkeit und zermahlt sich durch Eigenverleugnung und tagespolitisierende Kleriker selbst.

    Während sich die EKD auf dem diesjährigen Kirchentag (2019) endgültig als der 17. Landesverband (bzw. 2. Bundesverband) der Bündnisgrünen offenbart hat, setzt die katholische Kirche immer wieder zum Manöver auf die linke Überholspur an.

    Einem katholischen Bischof, der auf islamischen Wunsch hin in Jerusalem das Kreuz versteckt, kann man nicht mehr in Gänze ernst nehmen, wenn er in München den Glauben an die Öffentlichkeit bringen will.

    Fronleichnam ist nicht mehr nur eine Provokation für die nicht-katholische Nachbarschaft. Inzwischen, so scheint es, ist Fronleichnam eine Provokation für die Kirche und manchen Linkskatholiken selbst.

    In diesem Sinne:

    Einen schönen Feiertag nach Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und in das Saarland sowie in die sorbischen Oberlausitz und in das thüringische Eichsfeld! Ebenso einen schönen Feiertag nach Österreich und Liechtenstein und in die katholisch geprägten Kantone der Schweiz!“

  11. Danke für diese schöne Erinnerung aus einer noch Heilen Kinderwelt.
    Schade das die Katholische Kirche für diesen schönen Brauch nicht mehr und verstärkt Werbung macht. Blumenschmückende Kinder sind doch etwas sehr sympathisches, stattdessen gibt es heute „Opferfest für Allah“.

    Diese Fronleichnamsprozession stand unter keinem Guten Stern.
    Wie genau es zum Einsturz kam, ist noch unklar. Die Wasserschutzpolizei überprüft, ob es sich um Überlastung oder Materialermüdung gehandelt hat.
    https://www.bild.de/regional/bayern/zwei-verletzte-bruecke-bei-fronleichnamsprozession-eingestuerzt-6853dd025cc1ca15643e1dff
    Ich wünsche den Verletzten gute Genesung.

  12. Schon am frühen Morgen waren die Menschen in Dingelsdorf unterwegs, um in liebevoller Kleinarbeit kunstvoll gestaltete Blumenteppiche zu legen. Anwohner legten einen Grasteppich mit Blüten durch die Gemeinde, der alle Altar-Stationen verband.
    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/blumenteppiche-schmuecken-gemeinden-zu-fronleichnam-am-bodensee-100.html
    DAS schaut wirklich sehr lieb aus, der Blumenteppich sollte über ganz Deutschland wachsen, weg mit Steinen und Schotter!
    „Lasst Blumen sprechen“

  13. Danke für diese schöne Erinnerung aus einer noch Heilen Kinderwelt.
    Schade das die Katholische Kirche für diesen schönen Brauch nicht mehr und verstärkt Werbung macht. Blumenschmückende Kinder sind doch etwas sehr sympathisches, stattdessen gibt es heute „Opferfest für Allah“.

    Diese Fronleichnamsprozession stand unter keinem Guten Stern.
    Wie genau es zum Einsturz kam, ist noch unklar. Die Wasserschutzpolizei überprüft, ob es sich um Überlastung oder Materialermüdung gehandelt hat.
    https://www.bild.de/regional/bayern/zwei-verletzte-bruecke-bei-fronleichnamsprozession-eingestuerzt-6853dd025cc1ca15643e1dff
    Ich wünsche den Verletzten gute Genesung.

  14. Schon am frühen Morgen waren die Menschen in Dingelsdorf unterwegs, um in liebevoller Kleinarbeit kunstvoll gestaltete Blumenteppiche zu legen. Anwohner legten einen Grasteppich mit Blüten durch die Gemeinde, der alle Altar-Stationen verband.
    https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/blumenteppiche-schmuecken-gemeinden-zu-fronleichnam-am-bodensee-100.html
    DAS schaut wirklich sehr lieb aus, der Blumenteppich sollte über ganz Deutschland wachsen, weg mit Steinen und Schotter!
    „Lasst Blumen sprechen“

  15. Bonn/Krefeld ? Fronleichnam ganz ohne Prozession – geht das? Eine Kirchengemeinde in Krefeld wagt den Versuch. Zwischen Skepsis und Aufbruch: Warum der Pfarrer neue Wege geht, wer kritisch hinschaut und wo Chancen liegen
    https://www.katholisch.de/artikel/62449-fronleichnam-mal-anders-ohne-prozession-geht-es-auch
    „Diese Form der Fronleichnamsfeier ist auch ohne Geistlichen zu leisten.“ Ein Gottesdienst mit Kommunionausteilung sei am Festtag kirchenrechtlich erlaubt, die Aussetzung des Allerheiligsten auch – eine Prozession ohne Geistlichen dagegen nicht. „Insofern ist eigentlich die Idee gewesen: Wie rette ich das Fronleichnamsfest?“
    Der Kirche fehlt der Nachwuchs!
    Im Jahr 2022 gab es beispielsweise im Bistum Regensburg nur eine Priesterweihe eines deutschen Kandidaten, zusätzlich zu einigen indischen Priestern

  16. Bonn/Krefeld ? Fronleichnam ganz ohne Prozession – geht das? Eine Kirchengemeinde in Krefeld wagt den Versuch. Zwischen Skepsis und Aufbruch: Warum der Pfarrer neue Wege geht, wer kritisch hinschaut und wo Chancen liegen
    https://www.katholisch.de/artikel/62449-fronleichnam-mal-anders-ohne-prozession-geht-es-auch
    „Diese Form der Fronleichnamsfeier ist auch ohne Geistlichen zu leisten.“ Ein Gottesdienst mit Kommunionausteilung sei am Festtag kirchenrechtlich erlaubt, die Aussetzung des Allerheiligsten auch – eine Prozession ohne Geistlichen dagegen nicht. „Insofern ist eigentlich die Idee gewesen: Wie rette ich das Fronleichnamsfest?“
    Der Kirche fehlt der Nachwuchs!
    Im Jahr 2022 gab es beispielsweise im Bistum Regensburg nur eine Priesterweihe eines deutschen Kandidaten, zusätzlich zu einigen indischen Priestern

  17. Ich war Katholik. Aber von einem allerheiligsten Sakrament des Altares halte ich nach wie vor nichts. Wo steht im Neuen Testament sowas? Das ist halt so mit den meisten Kirchen, nicht nur mit der katholischen, sie haben oder gar sie wollen keinen Bibelgrund haben. Genau desswegen habe ich auch meine Zahlungen an den Papst und seine Spezl schon vor ca. 40 Jahren eingestellt. Ich habe statt dessen Gemeinschaft und Gotteslob mit Menschen welche sich an Gottes Wort (Die Bibel) halten wollen. Das sei übrigens auch empfohlen. Denn sowohl wirtschaftlich, als auch moralisch, und wohl auch militärisch gehen wir einer „anstrengenden“ Zeit entgegen. Wer sie letztlich gut überstehen will sollte sich selbst Jesus Christus anvertrauen – er trägt gerade in Not durch. Ehre sei IHM.

  18. Ich war Katholik. Aber von einem allerheiligsten Sakrament des Altares halte ich nach wie vor nichts. Wo steht im Neuen Testament sowas? Das ist halt so mit den meisten Kirchen, nicht nur mit der katholischen, sie haben oder gar sie wollen keinen Bibelgrund haben. Genau desswegen habe ich auch meine Zahlungen an den Papst und seine Spezl schon vor ca. 40 Jahren eingestellt. Ich habe statt dessen Gemeinschaft und Gotteslob mit Menschen welche sich an Gottes Wort (Die Bibel) halten wollen. Das sei übrigens auch empfohlen. Denn sowohl wirtschaftlich, als auch moralisch, und wohl auch militärisch gehen wir einer „anstrengenden“ Zeit entgegen. Wer sie letztlich gut überstehen will sollte sich selbst Jesus Christus anvertrauen – er trägt gerade in Not durch. Ehre sei IHM.

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