Von MEINRAD MÜLLER | Ein gut gelaunter junger Mann wollte nur von Deutschland nach Portugal, mitten in der EU. Leider hatte er vergessen, vorher einen Antrag auf Ausreise zu stellen. Die Grenzer hielten ihn fest.
Reinhard Mey schrieb 1977 eine Satire auf den deutschen Formularwahnsinn. Damals lachte man über den Amtsschimmel. Heute steht er am Flughafen München, trägt Uniform und entscheidet, ob über den Wolken die Freiheit noch grenzenlos ist.
Der Fall ist so schön absurd, dass man ihn kaum erfinden könnte. Maximilian Märkl, Sprecher der Identitären Bewegung, wollte von München nach Porto fliegen. Nicht nach Pjöngjang, nicht in ein Kriegsgebiet, nicht auf eine einsame Insel mit Piratenhafen. Nach Portugal, in ein Land der Europäischen Union, in den Schengen-Raum. Doch am Münchner Flughafen war Schluss.
Die Bundespolizei hinderte Märkl an der Ausreise. Die Begründung soll lauten, seine Reise könne dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland schaden. Öffentlich bekannt ist kein strafrechtlicher Vorwurf, kein Haftbefehl, kein Gerichtsbeschluss und kein Räuberhauptmann auf der Flucht. Nur ein Mann mit falscher politischer Haltung auf dem Weg zu einer Veranstaltung.
Freizügigkeit nur noch für politisch korrekte Bürger
Damit bekommt die europäische Freizügigkeit einen neuen, deutschen Zusatz. Sie gilt offenbar für Waren, Kapital, Fachkräfte, Touristen, Demonstranten, Klimaaktivisten, Lobbyisten und jeden Rollkoffer mit Aufkleber aus Barcelona. Wer Texte schreibt oder in einem Verband tätig ist, gerät ins Visier der Obrigkeit, wie in der DDR. Damals galt Schießbefehl, heute wird man nur in einen Besprechungsraum geführt. Ob er mit dem Auto hätte fahren können? Stehen an den Straßengrenzübergängen auch welche, die das Kennzeichen automatisch scannen?
Doch die Grenzen sind offenbar wieder da. Der Bürger darf reisen, wenn er politisch korrekt ist. Wer in Porto über Dinge sprechen will, über die man in Berlin lieber nicht sprechen lässt, bleibt eben in München stehen. So einfach kann Europa sein, wenn man es verwaltungstechnisch entkernt.
Das ist der eigentliche Witz. Portugal ist EU. Portugal ist Schengen. Portugal ist kein feindliches Ausland. Trotzdem wird aus einer Reise von Bayern nach Porto plötzlich ein politischer Prüfstein. Man könnte fast meinen, die Bundesrepublik habe Angst, dass am Zielort kein Koffer verloren geht, sondern ein Satz ausgesprochen wird. Paragraf 10 Passgesetz erlaubt eine Ausreiseuntersagung, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass Passversagungsgründe vorliegen.
Ausreiseantrag von Bayern nach Portugal
Reinhard Mey brauchte für seine Satire noch ein Antragsformular. Heute reicht offenbar eine politische Einschätzung. Früher jagte der Bürger einem Stempel hinterher. Heute jagt der Stempel dem Bürger hinterher und erwischt ihn am Gate.
Die Begründung ist dabei das Meisterstück. Nicht eine konkrete Straftat soll verhindert worden sein, sondern ein möglicher Schaden am Ansehen der Bundesrepublik. Das ist ein Gummiparagraf mit Turnschuhen. Er läuft überall hin, wo man ihn braucht.
Man darf gespannt sein, welche Formblätter demnächst folgen. Antrag auf Erteilung einer Ausreisegenehmigung innerhalb des theoretisch freien Schengen-Raums. Anlage B: Erklärung über die beabsichtigte Gesprächsharmlosigkeit im Ausland. Anlage C: Versicherung, dass in Porto nur über Wetter, Fado und Blätterteig gesprochen wird.
Freiheit nur mit Stempel
Wer ankreuzt, dass er eine unbequeme Meinung mitführt, muss zum Sonderschalter. Dort wird geprüft, ob seine Gedanken im Handgepäck den zulässigen Rahmen überschreiten. Flüssigkeiten über 100 Milliliter sind verboten. Politische Abweichungen offenbar auch. So wird aus Reisefreiheit eine Art Gnadenakt.
Der Bürger darf fliegen, wenn er vorher nicht geistig auffällig geworden ist. Aus „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“ wird im Jahr 2026 eine Fußnote mit Behördenstempel: Freiheit ja, aber bitte nur nach vorheriger Prüfung der Reputationsverträglichkeit.
Natürlich ist München nicht Ostberlin. Aber gerade deshalb ist der Fall so brisant. UnsereDemokratie™ muss mehr aushalten als Lobgesänge auf sich selbst. Der Staat wirkt stark, wenn er Straftaten verfolgt. Er wirkt schwach, wenn er Meinungen am Gate abfängt. Wer einem Bürger die Ausreise verweigert, verrät mehr über das Land als über den Bürger.

PI-NEWS-Autor Meinrad Müller (72), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen privaten Blog finden Sie hier.



Für Opferfest? Polizei findet gefesseltes Schaf im Kofferraum
Bayern. Grausamer Fund bei einer Grenzkontrolle in Bayern: Polizisten entdecken ein gefesseltes Schaf im Kofferraum eines Autos. Die Insassen des Wagens hatten außerdem keine gültigen Ausweisdokumente bei sich. Warum das Tier im Kofferraum war und ob es für die Feierlichkeiten des muslimischen Opferfestes über die Grenze gebracht werden sollte, ist laut Polizei nicht klar.
https://www.welt.de/vermischtes/article6a1acae1411d40cd4c74c9a6/fuer-opferfest-polizei-findet-gefesseltes-schaf-im-kofferraum.html
Gewusst wie: Trick 17 Gelungene Ausreise im Kofferraum!
Das Schaf hat Glück gehabt, wäre es die Ehefrau gewesen hätte es am Wagen angebunden hinterherlaufen müssen.
„Die Bundespolizei hinderte Märkl an der Ausreise. Die Begründung soll lauten, seine Reise könne dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland schaden. Öffentlich bekannt ist kein strafrechtlicher Vorwurf, kein Haftbefehl, kein Gerichtsbeschluss und kein Räuberhauptmann auf der Flucht. Nur ein Mann mit falscher politischer Haltung auf dem Weg zu einer Veranstaltung.“
Die Reise dieses jungen Mannes hätte sehr wahrscheinlich niemand bemerkt. Keiner hätte sich dafür interessiert, weil für jedermann selbstverständlich gewesen wäre, das zu tun, was in der DDR damals so nicht möglich war. Dessen brüsten sich die „lupenreinen Demokraten“ von heute immer noch. Das „beste Deutschland, das wir je hatten“, hat Rost angesetzt, der den schönen „rechtsstaatlichen“ Lack allmählich verwinden läßt. Nichts anderes als der Vorgang, um den es hier geht, und der die im Raum der EU hantierende „bessere Gesellschaft“ der Vereinigung „Unseredemokratie“ ™ der Lüge überführt, war besser in der Lage, dem „Ansehen der Bundesrepublik Deutschland“ zu schaden.
Sie schaden sich selbst.
Tja, wenn wenigstens Portugal gesagt hätte „Du kummst hier nit rein!“…..
Aber so?
Wird es in Zukunft für diverse erlesene Politiker und Journaillen auch zum Problem, Deutschland zu verlassen, weil sie dem Ansehen des Staates im Ausland Schaden zufügen?
Greta Thunbergs Besuch in Hamm ist eine absolute Überraschung:
Die Klimaaktivistin Ina-Maria Shikongo aus Namibia ergänzte: „Wir schützen unseren Planeten. Es ist unser Menschenrecht, sich dafür einzusetzen. Wir brauchen kein Gas!“
Anna-Lena Schrimpf von Fridays for Future Hamm betonte: „Wir machen das alles hier nicht aus Spaß an der Freude – wir merken, dass wir in der aktuellen Energiepolitik völlig danebengehen.“
https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/protest-prominenz-ueberraschender-besuch-von-greta-thunberg-bei-klima-camp-in-hamm-94326978.html
Wieso haben Greta, Anna-Lena, Ina-Maria und Luisa und Co keine Ein-und Ausreiseprobleme?
„Welpenschutz für Frauen“ ist nicht mehr zeitgemäß. Alle Menschen sind gleich.
Baerbock ist ein menschgewordener Gummiparagraf mit Turnschuhen. Er läuft überall hin, wo man ihn braucht:
https://www.t-online.de/video/unterhaltung/id_101268534/annalena-baerbock-ueberrascht-im-fussballtrikot-ungewoehnliche-aufnahmen.html
Es kommt zwar ein jeder rein, aber nicht jeder raus.
Diese Altparteien sind so dermaßen kaputt!
Die Staatsanwaltschaft hatte Friedrich Merz nicht darüber informiert, dass sie gegen den Social-Media-Nutzer ermittelt. NIUS hat drei Rechtsexperten gebeten, dieses Vorgehen zu beurteilen: Verfassungsrechtler Volker Boehme-Neßler, Strafrechtler Udo Vetter und Amtsrichter Thorsten Schleif.
https://nius.de/politik/merz-lackaffe-staatsanwaltschaft-rechtsexperten
Dabei hat Merz als Verletzter das Recht, einer Strafverfolgung zu widersprechen. Um dieses Recht überhaupt wahrnehmen zu können, hätte er allerdings zunächst informiert werden müssen….
Dann sollte Merz jetzt mal die Justizministerin Stefanie Hubig SPD feuern!
Staatsanwälte tun nur ihre Pflicht und Justizia ist bekanntlich blind.
Achso! Deshalb müssen die Flüchtlinge alle hier bleiben, die können das Formular nicht ausfüllen.
Diese Amtsschikanen werden immer absurder und die Bilder für die Pässe müssen elektronisch hergestellt werden und haben ein Verfallsdatum von 3 Monaten!!! Es könnte ja sein, dass einer in 3 Monaten auf dem Foto nicht mehr wiederzuerkennen ist.
Nichts besseres zu tun?
Angela Merkels Gewerbefachkräfte sind dick ins Geschäft am Nürnberger Hauptbahnhof eingestiegen!
https://youtu.be/xfj9CD3pJMA?si=HRFaubiXs2GsAere
Vielfalt auch in Handel und Dienstleistung!
Buntheit und Diversiy jetzt!
Einheitsgrau Braun beenden.
https://www.youtube.com/watch?v=_UHJsKfVmak
Saalfeld Omas gegen Rechts DEMO
Weichreite findet zum Schluss noch einen OPA GEGEN LINKS!
Sehr gut, weiter so!