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Samstag, Mai 30, 2026
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StartDeutschlandMatthias Matussek im Gespräch mit "Weltmeister und Widerständler" Thomas Berthold

Matthias Matussek im Gespräch mit „Weltmeister und Widerständler“ Thomas Berthold

Während die deutsche Nationalmannschaft ihr Trainingslager für die WM in den USA bezieht, spricht Kontrafunk-Moderator Matthias Matussek in einem aktuellen Podcast mit Thomas Berthold. Der Fußball-Weltmeister von 1990 und unerschrockene Querdenker, der während der Corona-Zeit öffentlich gegen Freiheitsentzug protestierte und schließlich in die Schweiz zog, bleibt ein Mann klarer Worte.

Im Sammelband „Endlich Frieden“ richtet Berthold einen leidenschaftlichen Appell gegen den Ukraine-Krieg. Er sieht die NATO-Osterweiterung als Vorgeschichte und warnt vor einer „Blutmühle“, in der bereits Millionen leiden. Kein Putin-Versteher, sondern ein Beobachter der Geschichte: „Wenn man Abkommen bricht, darf man nicht erwarten, dass der andere alles hinnimmt.“ Statt Milliarden in diesen Konflikt zu pumpen, sollte Europa in eigene Infrastruktur, Bildung und Renten investieren. Korruption in Kiew und Superjachten ukrainischer Eliten werden in Staatsmedien ausgeblendet.

Die Siegesfeier 1990 mit Kanzler Kohl in der Kabine bleibt unvergessen – rauschend, männlich, unbeschwert. Berthold beschreibt eine Mannschaft voller Typen und Spitzenspieler, die dreimal hintereinander ins WM-Finale einzogen. Teamgeist, Fokus, Respekt vor Franz Beckenbauer. Im Zweikampf gegen Maradona erlebte er fußballerische Genialität pur. Heute? Der Kader sei ordentlich, doch für den Titel fehlten Optionen und individuelle Klasse. Bei Hitze in den USA wäre schon das Viertelfinale ein Erfolg. Woke-Aktionen wie in Katar hätten 2022 zusätzlich geschadet – Fußball braucht Konzentration, keine Ablenkung.

Berthold kritisiert den Bildungsnotstand und Deutschland-Verachtung aus Ministerkreisen. Bärbel Bas’ Sprüche über die „graue braune Volksmasse“ stehen sinnbildlich für eine politische Klasse, die das eigene Volk verachtet. Seine eigene Entwicklung: Nach der aktiven Karriere öffnete Corona die Augen für Manipulation und Spaltung. Viele Teamkollegen bleiben tolerant, im privaten Umfeld gab es Brüche.

Privat lebt der Ex-Profi konsequent gesund: Krafttraining, Skiwandern, Earthing, organisches Essen, elektromagnetischer Detox und WLAN-abschalten. Die fröhliche Hochzeit in einer Gemeinde im Senegal vor 20 Jahren bleibt für ihn ein positives Gegenbild zu europäischem Kulturpessimismus – Gastfreundschaft ohne Alkohol, pure Lebensfreude.

Berthold hat Deutschland verlassen, weil die Blockwart-Mentalität und der Irrsinn überhandnahmen. In der Schweiz schätzt er direkte Demokratie und Sicherheit. Sein Fazit ist nüchtern: Die Lokomotive Europa läuft nur noch auf halber Kraft. Notbremse ziehen, lautet die Devise. Ein Weltmeister, der nie den Blick für die Realität verlor.

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2 Kommentare

  1. Korruption in Kiew und Superjachten ukrainischer Eliten werden in Staatsmedien ausgeblendet.

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    Genau, kein Wort darüber in den Medien, schon gar kein detaillierter Bericht.

    Eine Regierung, die ihr Volk als „braune Volksmasse“ deklariert hat den Hass erst geschürt, der sich zwischen Regierenden und Volk breit macht!

    Wo so viel Hass und Volksverachtung ungestraft jährlich und täglich ausgestrahlt wird,
    kommt jetzt das Echo in Form von AFD zurück!

    Die AFD wird immer größer und größer, so wie Russland immer wütender und wütender gegen den Westen wird.

    Alles nach dem Prinzip: Ursache und Wirkung!

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