Von WOLFGANG HÜBNER | Ein Gespenst geht um in der hochsubventionierten deutschen Kulturszene. Es heißt: AfD an der Macht. Zwar ist das bislang nur in dem mitteldeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt eine reale Möglichkeit. Doch gerade in diesem kleinen und bevölkerungsschwachen Teil Deutschlands gibt es nicht nur eine AfD mit einem charismatischen jungen Spitzenkandidaten, sondern auch eine kulturpolitisch wache und offensive Partei. Sie will „ideologisch motivierte Projekte auf den Prüfstand stellen“, setzt sich für „Volkskunst“ ein und möchte eine „Stärkung und Bildung der kulturellen Identität“.
Das alles sind Horrorvorstellungen für eine Kulturszene, die es gewohnt ist, aus Steuergeldern gepäppelt zu werden, aber mit ihren Produktionen oft genug weiten Teilen der Steuerzahler nach Herzenslust ihre Verachtung zu dokumentieren. Unter dem Banner „Freiheit und Unabhängigkeit“ von Kunst und Kultur werden immer wieder auf Theaterbühnen Klassiker verhackstückt, wird immer wieder auch noch die ergreifendste Oper zum politischen Tribunal deformiert, sind massiv staatlich bezuschusste kulturelle Einrichtungen nicht selten Hochburgen linksgrüner Aktivisten.
Das sind über viele Jahrzehnte gewachsene Strukturen, die selbst eine AfD-Alleinregierung weder in Sachsen-Anhalt noch anderswo kurzfristig radikal verändern würde. Deshalb sind die multimedial verbreiteten Ängste und Befürchtungen aus der Szene auch einer gewissen Hysterie geschuldet. Allerdings könnte ein politischer Wechsel in Magdeburg durchaus negative finanzielle Konsequenzen für kulturelle Einrichtungen haben. Weniger Geld muss übrigens weder weniger noch schlechtere Kultur und Kunst bedeuten. Denn wo nur möglichst hohe staatliche Subventionen ein gutes Niveau garantieren, stimmt mit der Kultur etwas grundsätzlich nicht.
Ohnehin muss sich die linksgrüne Kulturszene fragen lassen, ob sie nicht längst zu einem trotz aller schrillen Effekte harmlosen Betrieb für die Bespaßung der gebildeten Mittel- und Oberschicht geworden ist. Wo sind die Künstler und Kulturschaffenden, die sich kritisch mit Aufrüstung und Propagierung von „Kriegsfähigkeit“ auseinandersetzen, wo sind Bühnenstücke und Romane, die zunehmende soziale Verwerfungen in Deutschland thematisieren, warum gibt es so gut wie keine Filme und TV-Serien, die historische Ereignisse in Deutschland vor 1914 behandeln?
Dass allein die Möglichkeit einer von der AfD geführten Regierung in Sachsen-Anhalt dafür sorgt, die in linksgrünen Gesinnungsgewissheiten erstickende Kulturszene gehörig aufzuschrecken, kann nur begrüßt werden. Das gilt auch dann, wenn man einige Vorstellungen und Ziele der AfD-Kulturpolitik in dem Bundesland nicht teilen mag. Doch die berühmte „Zeitenwende“ wird es schon wegen sich abzeichnender Finanznot im Bund, den Ländern und Kommunen auch im Kulturbereich geben. Dieser ist nicht dazu da, die AfD zu bekämpfen, sondern allen Teilen der Gesellschaft Unterhaltung und Anregung statt schimmligen linksgrünen Agitprop zu vermitteln.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Geopolitik, Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ legte 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Hübner ist über seine Facebook-Seite und seinen Telegram-Kanal erreichbar. Seine politische Biographie „Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom“ ist im Engelsdorfer-Verlag, 226 Seiten, ISBN 978-3-69095-029-9, 24,80 Euro, erschienen.



Ich finde es nicht richtig, dass man immer die Sorgen und Nöte der linken Kültürschaffenden ernst nehmen muss. Was haben die denn für Sorgen und Nöte? Ich kann das nicht verstehen!
Ein guter Freund wollte schon Monate vor der Veranstaltung im Vorverkauf Karten für die Gruberin haben. Für die Vorstellung in Rosenheim gabs noch welche, sonst war alles im Raum München ausverkauft.
Natürlich fährt er mit Frau nach Rosenheim.
Die linksgrünen müssen nur die Kultur pflegen, die den Leuten auch gefällt, dann klappts auch ganz ohne Subventionierungen und Verlustängste.
Leider gilt bei alledem: Blöd ist, wer sich blöd machen lässt. Wo kein Käufer, da kein Markt. Leider ist die Masse wieder steuerbar, denkunfähig und verantwortungslos. Und werden von der Angst regiert: Vermeintliche schwarze Schafe werden verfolgt, ausgegrenzt und in ihrer Existenz vernichtet. Es gilt das maoistische Prinzip „Bestrafe einen, erziehe tausend!“. Der Deutsche soll sich zu nichts mehr trauen und zwar zu buchstäblich überhaupt rein gar nichts mehr.
https://journalistenwatch.com/2026/05/29/bunt-vielfaeltig-tolerant-die-erneute-umerziehung-der-deutschen-laeuft-schon-seit-vielen-jahren/
„Grünepisse“ fordert EU-Aufrüstung, Brüsseler Militärmacht und staatlich gelenkte Waffenschmieden. Aus der alten Friedensbewegung wird Begleitmusik für Panzerketten. Es ist der große Verrat der Öko-Pazifisten an den eigene Überzeugungen. Wer in den achtziger Jahren mit Friedensbutton gegen Atomraketen demonstrierte, reibt sich heute fassungslos die Augen.
https://journalistenwatch.com/2026/05/29/vom-friedensengel-zum-ruestungs-lobbyisten-greenpeace-zieht-in-den-krieg/
Hauptsache, Europa wird „kriegstüchtig“ und Brüssel bekommt den Taktstock.
Die Funktionäre haben sich dem Zeitgeist angepasst. Das ist der moralische Totalschaden mit Friedenstaube auf der Motorhaube.
In Deutschland gibt es überhaupt keine Kulturszene.
Es gibt einen KLÜNGEL der stammt aus der KUNSTHOCHSCHULE.
90 % dieser Leute können gar nichts. Die lassen sich alle ihre „Studios“ vom Staat subventionieren und wer da nicht von der Kunsthochschule kommt, der bekommt keinen Fuß dort rein!
Das ist keine offene Kunstszene wie im ehemaligen Berlin, wo sich die Künstler treffen.
Denn die gibt es hier ja gar nicht!
Das was sich in D Kunstszene nennt sind Caféhäuser wo viele Leute hingehen, aber nicht weil sie an Kunst interessiert sind, sondern weil sie eine idyllische Szene bevorzugen wo es guten Kuchen oder sonst ein angenehmes Plätzchen gibt, wo sie sich mit ihren Freunden treffen können.
Der SERVICEWÜSTE Deutschland folgt die KUNSTWÜSTE Deutschland.