Von MEINRAD MÜLLER | Vor dem Haus der Wannseekonferenz steht seit Kurzem eine neue Tafel. Dort heißt es, im Januar 2024 hätten Mitglieder der AfD, CDU und Identitären in Potsdam die „millionenfache Vertreibung von Menschen aus Deutschland“ besprochen. Die Tafel zieht eine direkte Linie zur Holocaust-Konferenz von 1942. Damals ging es um die „Endlösung“. Heute soll es laut Tafel wieder um „Deportationen“ gehen. Nur diesmal nicht von Juden, sondern von Migranten.
Das Landgericht Hamburg hat dem ZDF verboten, diese Correctiv-Erzählung zu wiederholen. Auch der NDR musste Aussagen über angebliche Abschiebepläne deutscher Staatsbürger löschen. Selbst Correctiv gab vor Gericht zu, dass über Ausweisungen deutscher Staatsbürger nicht gesprochen wurde.
Trotzdem stellt die neue Tafel im staatlich betriebenen Wannseehaus genau das in den Raum. Die Öffentlichkeit soll glauben, eine demokratisch gewählte Partei plane Massenvertreibungen wie einst die SS. Damit wird das Gedenken am historischen Ort zur Bühne politischer Propaganda.
Es geht hier nicht um Interpretation, sondern um gezielte Verdrehung. Die AfD wird mit den Verbrechern von 1942 in Verbindung gebracht, schwarz auf weiß, mit Steuergeld finanziert, ohne Rücksicht auf Fakten oder Gerichtsentscheidungen.
Wer heute am Wannsee gedenkt, soll nicht mehr nachdenken, sondern zustimmen. Kritik an der Regierung? Wird in die Nähe des Nationalsozialismus gerückt. Der Holocaust dient nicht mehr der Mahnung, sondern der politischen Ausgrenzung.
Das ist keine Aufarbeitung der Geschichte, das ist ein Anschlag auf die Demokratie. Diese Tafel gehört nicht vor ein Haus, das für das schlimmste Verbrechen des 20. Jahrhunderts steht. Sie gehört in ein Museum für staatlich gelenkte Meinungsmache.

Meinrad Müller (71), Unternehmer im Ruhestand, kommentiert mit einem zwinkernden Auge Themen der Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik für diverse Blogs in Deutschland. Der gebürtige Bayer greift vor allem Themen auf, die in der Mainstreampresse nicht erwähnt werden. Seine humorvollen und satirischen Taschenbücher sind auf Amazon zu finden. Müllers bisherige Beiträge auf PI-NEWS gibt es hier, seinen Ratgeber für Hobbyautoren hier.









Wo sind die ganzen Kommentare hin?
MOD: Bitte etwas Geduld, wir arbeiten an der Seite. Danke!
Es hat überhaupt nix mit Deportation zu tun, wenn ein Illegaler Eindringling dorthin zurückgeschickt wird, wo er angeblich herkommt. Dass er in Wirklichkeit fast immer ganz woanders her ist, spielt in dem Zusammenhang
gar keine Rolle.
Die Tafel muss“überarbeitet“ werden. Das Spiegel Titelbild 43/2023 mit der übergroßen Schlagzeile:
KORREKTUR STATT CORRECTIV und dazu den ebenfalls übergroßen Schädel aus Hamburch https://www.meine-zeitschrift.de/der-spiegel-43-2023.html?srsltid=AfmBOorlQuyJVnp-Q-telt8yA7uUzF-KzSTJ-yf9Jnn7zbS-p58EWkHy der Hinweis auf §187 StGB gegenüber dem Aufsteller der Tafel darf natürlich auch nicht fehlen.
@ PI–Mods: wohin sind die Kommentare verschwunden? Sollten wir LENOR kaufen und unsere Bademäntel nochmal aprilfrisch machen?
H.R
MOD: Sorry, wir arbeiten an der Seite, bitte etwas Geduld mit uns. Danke!
@PI–Mods: OK, danke für Euren unermüdlichen Einsatz.
H.R
Mit dem oben angezeigten, in wahrscheinlich bewußtem, gleich mehrfachem Übergehen rechtskräftiger Gerichtsurteile, erzeugten Machwerk aus Lügen sind aus meiner Sicht die Straftatensachbestände der Verleumdung, üblen Nachrede und nicht zuletzt der Volksverhetzung erfüllt. Die Täter sollten konsequent auf der juristischen Ebene verfolgt werden, bis sich niemand von den staatlichen und halbstaatlichen Nachrichtenfälschern mehr traut, diese Lügen, die man ganz bewußt an dieser Stelle veröffentlicht haben wird, um die AfD mit Nazi-Verbrechen in Zusammenhang zu bringen, in die Welt zu setzen.
Niemand hat das Recht, die Opfer der Shoah auf so unverschämte Weise für kriminelle Machenschaften zu mißbrauchen, um daraus sein politisches Süppchen zu kochen und noch dazu die Menschen aufzuhetzen.