Der frühere AfD-Bundestagsabgeordnete interviewte die russische Außenamtssprecherin Maria Zakharova. Zweieinhalb Tage nach der Ausstrahlung wurde COMPACT verboten.
Der frühere AfD-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Müller (r.) interviewte die russische Außenamtssprecherin Maria Zakharova. Zweieinhalb Tage nach der Ausstrahlung wurde COMPACT verboten.

Hansjörg Müller war von 2017 bis 2021 Abgeordneter der AfD-Bundestagsfraktion. Seitdem ist er wieder, wie schon vor seiner Bundestagszeit, in der Restrukturierung international tätiger Unternehmen tätig und engagiert sich zivilgesellschaftlich als Journalist, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt. Gegenüber PI-NEWS hat er sich einigen aktuellen Fragen gestellt, unter anderem zu seinem Interview für COMPACT mit der russischen Außenamtssprecherin Maria Zakharova (das Video wurde inzwischen gelöscht, zu finden ist es noch auf dem linken Youtube-Kanal „Weltnetz“).

PI-NEWS: Herr Müller, wie sind Sie auf die Idee gekommen, die russische Außenamtssprecherin Maria Zakharova zu interviewen?

HANSJÖRG MÜLLER: Die Idee entstand Anfang 2024, als ich über die westliche Berichterstattung über Russland zunehmend den Kopf schüttelte, weil sie sich immer mehr von den Fakten entfernte und diese durch ideologische Vorgaben ersetzte. Hierbei spielen Erfahrungen aus meinem Leben eine Rolle, die mit der Politik gar nichts zu tun haben. Das begann während meiner der Schulzeit in den 1970er- und 80er-Jahren, als ich in Bayern aufwuchs und dort stramm „anti-Osten“ konditioniert wurde. Zeitgleich besuchte ich damals mit meinem Vater regelmäßig seine Verwandten in der DDR, aus der er vor meiner Geburt geflohen war und fand dort nicht „die Menschenfresser“ vor, vor denen man mich in der bayerischen Schule gewarnt hatte, sondern normale und liebenswerte Menschen.

Ab Mitte der 1990er Jahre war ich dann für deutsche bzw. österreichische Unternehmen im Russlandgeschäft tätig und musste wieder die gleiche Erfahrung machen: Die westliche Presse zog über „die bösen Russen“ her, was zwar bezüglich der damaligen Verbrechen der russischen Mafia berechtigt war, aber das Urteil „böse“ wurde komplett über Land und Leute ausgebreitet, ohne zu differenzieren. Über Jahre hinweg führte ich damals interkulturelle Trainings für deutsche Industriekapitäne durch, um Brücken zwischen der deutschen und russischen Wirtschaft zu bauen, aber das scharfe Schwert der deutschen Massenmedien rasierte dieses zarte Pflänzchen der Verständigung gnadenlos ab.

Besonders schlimm wurde die antirussische Hetze in Deutschland nach dem Beginn des Ukrainekriegs 2022: Null Selbstreflexion darüber, warum es zu diesem Krieg gekommen war, wie der Westen im Vorfeld ernst gemeinte russische Verständigungsvorschläge bewusst verworfen hatte, um Russland zum Einmarsch in die Ukraine zu verleiten und dann als Aggressor an die Wand nageln zu können. Kurzum: Meine persönlichen West-Ost-Erfahrungen kamen in mir hoch, als ich Anfang 2024 erkannte, wie der Westen seine bevorstehende Niederlage gegen Russland im Ukrainekrieg dadurch zu verhindern versuchte, dass er stattdessen lieber die Auslöschung der Menschheit durch einen Atomkrieg riskieren würde. An diesem Punkt war für mich Schluss mit lustig und es wurde mir klar, dass die Medienkonsumenten im Westen die Chance erhalten müssten, die Argumente führender russischer Repräsentanten im Original anzuhören: Jenseits westlicher Filter, Einordnungsversuche, Verdrehungen und Zensur; einfach den Argumenten der Russen zuhören und das dann mit dem vergleichen, was über die Russen behauptet wird. Das ist doch der objektiv beste Weg zur Bildung einer eigenen Meinung! Anschließend analysierte ich, wer von russischer Seite besonders ausdrucksstark argumentiert und an wen ich realistischerweise herankommen könnte. Meine Wahl fiel auf die Sprecherin des Russischen Außenministeriums, Maria Zakharova.

Wie aufwendig waren die Vorbereitungen, sie vor die Kamera zu bekommen?

Kurze Zeit, nachdem meine Wahl auf Zakharova gefallen war, veröffentlichte Tucker Carlson sein Interview mit Vladimir Putin, das ich mir sehr sorgfältig ansah. Dadurch wurde mir klar, wie ich mein Interview mit Zakharova zu gestalten hatte: Das Gegenüber nicht durch Fangfragen in die Ecke zu drücken, sondern dem Gegenüber die Möglichkeit zu bieten, seine Standpunkte so darzulegen, wie er/sie es sieht, ohne Filter, Einordnungsgehabe oder Zensur. Genau diese Objektivität wurde ja seit Jahrzehnten von den Westmedien verhindert. Also setzte ich mir zum Ziel, mit meinem Zakharova-Interview für COMPACT den „kleinen Bruder“ zum „großen Interview“ von Carlson mit Putin in Szene zu setzen. Insgesamt ist das wohl gelungen, wobei es in unserem Interview ein paar Zacken härter zuging: Maria Zakharova langt richtig hin und ich kann echt nerven, wenn Fragen nicht beantwortet werden. Dafür erhielten die Zuschauer fundierten Nachrichtenmehrwert. Von der ersten Idee bis zum Interview vergingen ca. sechs Monate. Aufwendig waren dabei die Einreichungsprozeduren der Anfrage über das russische Außenministerium. Ministerien funktionieren immer bürokratisch, aber es lief korrekt ab, ohne künstliche Erschwernisse.

Was sagen Sie zum zeitlichen Zusammenhang zwischen der Ausstrahlung des Interviews am 13. Juli 2024 und dem Verbot von COMPACT am 16. Juli?

Es sieht natürlich so aus, als sei das Zakharova-Interview der Auslöser für das COMPACT-Verbot gewesen, das zweieinhalb Tage nach dessen Veröffentlichung erfolgte. Ja und Nein. Der Verbotsbeschluss, der mir zugespielt wurde, datiert schon vom 5. Juni und dahinter stehen monatelange, wenn nicht jahrelange Vorbereitungen der Regierung, ein deutsches Presseorgan zu verbieten, das der Regierung nicht nach dem Mund redet. Insofern läuft der Anlauf zum COMPACT-Verbot schon länger als mein Interview veröffentlicht wurde. Gleichwohl ist unser Interview ein Hammer, weil wir unter Umgehung der Westzensurkaskade geschafft hatten, dass jetzt mit Maria Zakharova nach Vladimir Putin eine weitere, hochgestellte russische Persönlichkeit ihre Standpunkte ungefiltert vor westlichem Publikum erklären konnte. So etwas bedroht natürlich die westliche Meinungshoheit über den dortigen Medienkonsumenten, weshalb das COMPACT-Verbot nach Ausstrahlung des Interviews eher beschleunigt als verlangsamt wurde.

Vor eineinhalb Jahren veröffentlichten Sie Ihr Buch „Scheindemokratie“, in dem Sie mit den totalitären Tendenzen in der deutschen Politik und Gesellschaft hart ins Gericht gehen. Fühlen Sie sich durch das COMPACT-Verbot in Ihren Warnungen bestätigt?

Ja natürlich. Hinzu kommt, dass ich als einer der Wortführer gegen die Aushebelung der Bürgerrechte des Grundgesetzes durch die Coronaregeln 2020 bis 2021 die totalitären Verhaltensweisen der BRD-Regierungsdemokraten selbst erleben musste. In meinem Buch traf ich vor anderthalb Jahren bezüglich Ost-West-Konflikt bzw. Ukraine und auch der teilweisen Selbstunterwerfung der AfD unter das politische System Voraussagen, deren Eintreffen mich heute zutiefst erschüttern. Das kann gerne selbst jeder nachlesen, der zu seinem Buchhändler geht.

Wäre solch ein Vorgehen gegen die Pressefreiheit, wie aktuell gegen COMPACT, auch in Putins Russland denkbar?

Wahrscheinlich ja. Wie mir Maria Zakhavora im Interview offen mitteilte, läuft aktuell ein Wirtschaftskrieg des Westens gegen den Osten. In jedem Krieg werden moralische Überlegungen über Bord geworfen, wenn sie dem Ziel zuwiderlaufen, den Krieg zu gewinnen. So, wie im Westen Medien unter Druck gesetzt werden, die sich nicht in die Phalanx der westlichen Kriegstreiber gegen Russland einreihen, werden auch im Osten Medien unter Druck gesetzt, die sich nicht in die entgegengesetzte Richtung verhalten. Das ist leider die Logik des Krieges. Umso wichtiger ist es, den aktuellen Krieg möglichst schnell zu beenden und diplomatische Lösungen zu finden. Unabhängig davon bleibe ich bei meiner persönlichen Beobachtung aus den letzten vier Jahrzehnten, dass die westliche Presse den Osten weit mehr dämonisiert als umgekehrt.

» Morgen: Teil 2 des Interviews mit Hansjörg Müller

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13 KOMMENTARE

  1. Mag sein, dass ein Zusammenhang besteht. Aber die Absicht, die alternativen Medien zu verbieten, ist schon viel länger im Gespräch, und zwar ganz offen. Dies, das Attentat auf Trump und Mannheim, beispielsweise, können mitentscheidend gewesen sein, denn die Aufmerksamkeit war zu sehr auf diese Themen gerichtet. Zuviel Aufmerksamkeit auf kriminelle Migranten und den gefürchteten Trump zu lenken, ist ungut. Dem einen oder anderen, nur wenigen wohlgemerkt, könnte gar ein Licht aufgehen und das muss vermieden werden. Warum sonst das Verbot, die Zensur?

  2. Biedermann und die Brandstifter

    Der Chor (Compact, pi, AfD) in diesem Drama hat die wichtige Funktion, Sachverhalte und Ereignisse zu beschreiben und zu kommentieren sowie Biedermann und das Publikum zu warnen und zu ermahnen.
    Der Chor schafft Distanz zur Handlung und gibt damit dem Zuschauer die Möglichkeit, das vergangene, das aktuelle oder das bevorstehende Geschehen zu überdenken. Der Chor sieht von Anfang an hellseherisch [nein, schlicht gesunder Menschenverstand] voraus, was mit dem Hause Biedermann geschehen wird, und rät Biedermann sogar aufzupassen.

    Das gefällt „Biedermann“ überhaupt nicht.
    „Biedermann“ möchte nicht mit Fakten und Realität belästigt werden.
    „Biedermann“ überfällt die Teilnehmer vom „Chor“, raubt diese aus, nimmt finanzielle Lebensgrundlage und macht sie mundtot.

    wiki/Biedermann_und_die_Brandstifter

  3. buntstift 19. Juli 2024 at 11:49

    Auf den Punkt gebracht, @buntstift.
    Kommunisten wollen damit ein Exempel statuieren. Man will in die Gehirne der Deutschen. Gleichschaltung, Verdummung und Versklavung, das sind die Ziele der Kommunisten.
    Zudem stehen die ostdeutschen Landtagswahlen an, bei den roten Blockparteien brennen die Sicherungen durch. Tausende Mitläufer und Täter würden bei einem AfD-Erfolg fette Pfründe, Macht und Einfluss verlieren. Korruption und Vetternwirtschaft könnten ans Tageslicht gelangen. SPD Brandenburg kündigte an, auch mit dem Kampfanzug der DDR-Kampfgruppen für den Machterhalt zu Felde zu ziehen.

  4. Ich gehe davon aus, dass dem Verbot der unliebsamen kritischen Stimme (COMPACT) JAHRE an Beobachtung, Info-Sammlung und am Ende einige Wochen an Zuspitzung von internen Entscheidungsprozessen voraus gehen.

    Es ist die Summe der kritischen Aussagen über diesen Zeitraum, die die heilige, unvehlbare und alleine Gerechtigkeit-machende Grün-Rote-Ideologie(*K) in Frage stellt oder gar anzweifelt.
    Klar, die Welt muss von der minderwertige Rasse der Ungläubigen und Gerechtigkeits(*K)Leugner gereinigt werden, gehört also logischer Weise in den Gulag.
    Aber der Gulag ist ja leider noch außer Betrieb.
    Ok, dann wenigstens mundtot machen, verbieten, finanzielle Lebensgrundlage nehmen.

    Heil Mohammed, Marx und Merkel!


    (*K) Kommunismus, mörderischer Rassismus gegen Wohlhabende, RedHolocaust100Mio

  5. Leeds ist BUNT
    Leeds, eine Stadt in Nordengland, 790‘000 Einwohner.
    Im Stadtteil Harehills (42% BUNTE Mohammedaner(*M))

    Leeds brennt BUNT
    Bilder wie in einem Bürgerkrieg:
    BUNTE Aktivisten:
    brennende Autos, Polizeiauto wird zertrümmert, Angriff auf (ungläubige) Polizei, Barrikaden, …

    Auslöser der Krawalle soll laut Augenzeugen ein Besuch des Jugendamtes im Stadtteil Harehill gewesen sein. Die Angestellten seien wegen einer Gefährdung des Kindeswohls tätig geworden, demnach sollten mehrere BUNTE Kinder in Obhut des Staates genommen werden. Der Einsatz habe BUNTE Anwohner so erbost, dass sich eine BUNTE Menschenmenge ansammelte und BUNT randalierte.

    Es gab „anhaltende Unruhen“ mit einer Gruppe von BUNTEN rumänischen Leiharbeitern und deren BUNTEN Kindern.

    Seit 2001 BUNTE „Rassenspannungen“ in Leeds (Details s.u. en.wiki).
    Was lernen wir in Deutschland daraus?
    Zwanghaft-extremistisches alle-rein MultiKulti ist gescheitert, absolut gescheitert.
    Das war in Leeds spätestens ab 2001 sichtbar (ist es in Deutschland auch schon in vielen Städten).
    Je länger die Gutmenschen den Kopf in den Sand stecken (und Kritiker wie Compact mundtot machen), um so mehr wird Gewalt, Dschihad und Kalifat zu nehmen.
    Wenn Anteil der BUNTEN Verehrer*innen vom Kalifat-Gründer Mohammed zu nehmen, wird es zu Dschihad und Kalifat kommen.

    Statt die BUNTEN Probleme zu benennen und die Ursachen zu beheben,
    werden von Faeser (Innenministerium, Verfassungs“schutz“) diejenigen in den (sozialen) Gulag deportiert und mundTOT gemacht, die die Probleme benennen.
    Wenn es dann in wenigen Jahren zu spät ist, heißt es:
    „plötzlich und unerwartet kam es zu Gewalt und Dschihad und es wurde ein Kalifat gefordert“ …


    (*M) Verehrer*innen vom BUNTEN terroristisch-militärischen islamistischen Eroberer, Kalifat-Gründer und Scharia-Erfinder Mohammed

    https://www.welt.de/vermischtes/article252599892/Grossbritannien-Nacht-der-Schande-in-Leeds-Polizeiautos-attackiert-Feuer-gelegt.html
    en.wikipedia.org/wiki/Harehills

  6. Zwanghaft-extremistisches alle-rein MultiKulti ist gescheitert, absolut gescheitert.
    —————————————————————
    Das weiss man !!!! alle wissen das !!!! Kirchen, Politiker, Grüne, Linke….alle.

    Aber man will ja diese Zustände, um sich durch künstlich herbeigeführte Vergrößerung der Bedrohungslagen, sich dadurch selbst immer mehr Macht anzueignen !!! Am Schluss geht das bis zum Bürgerkrieg und dann sind Wahlen weg – Notfallverordnungen zemtieren am Aende den totalitären Staat !!!!

    Das ist deren Plan…. Dass der dt. Doofmichel sich derart lange reizen lässt ohne zu reagieren, konnten die sich auch im Vorfeld net vorstellen – und stört das timing. Covid war ja auch für 2016 geplant gewesen !!

    Entweder der Deutsche steht nun auf, es gibt Krieg hier oder es schlägt der weltweite Crash ein… nur dann kann man noch was richten. Kommt nix – wars das. Ziehen ja 150 000 Deutsche Fachleute jährlich weg… bin auch schon am planen.

    Lupo

  7. Anwalt Pankalla verklagt BRD wegen Compact Magazin
    Der Anwalt Gordon Pankalla hat gestern eine Klage wegen Amtshaftung gegen die BRD, vertreten durch das Ministerium des Inneren und Heimat, vertreten durch Frau Nancy Faeser erhoben. Hintergrund der Klage ist, dass der Anwalt Anfang dieses Jahres das Compact Magazin abonniert hat und die restlichen sieben Lieferungen des Magazins nun nach dem Verbot von Compact nicht mehr möglich sind. Dadurch soll ihm ein Schaden in Höhe von 40,80 EUR entstanden sein, welchen er nun von der BRD erstatten haben will, da er der rechtlichen Auffassung ist, dass die Verbotsverfügung rechtswidrig ist.
    https://journalistenwatch.com/2024/07/19/anwalt-pankalla-verklagt-brd-wegen-compact-magazin/
    Sehr gut!
    Faeser gehört in Grund und Boden verklagt.

  8. Die türkischstämmige Genossin Cansel Kiziltepe, SPD-Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung erklärt den Bürgern, die schon länger hier leben und auf dem überheizten Wohnungsmarkt seit Jahren keine bezahlbare Wohnung erhalten: “Integration gelingt dann am besten, wenn aus Geflüchteten Nachbarinnen und Nachbarn werden, die sich kennen und unterstützen.” Die Gebäude stehen mitten im Kiez, die Gegend ist vor allem durch Einfamilienhäuser geprägt. Deutschland sei bunt, würde bunt bleiben und immer bunter werden, heißt es von den Verantwortlichen. Da ist dann auch darauf gepippt, wenn viele Anwohner um den sozialen Frieden und ihre Sicherheit fürchten, wenn demnächst neben ein paar Alibi-Flüchtlingsfamilien alleinstehende, kräftige junge Muslime und Afrikaner in der Nachbarschaft einziehen.
    https://journalistenwatch.com/2024/07/19/sieben-neue-hochwertige-apartmenthaeuser-ausschliesslich-nur-fuer-faeser-gaeste/

  9. Warum umschreibt man in einem deutschsprachigen Medium russische Namen in Englisch. Die deutsche Sprache ist viel besser dazu geeignet, russische Namen vom Kyrillischen ins Deutsche zu transkribieren. Verschiedene Namen sind durch das Englische kaum wirklich richtig lesbar. Die Frau heißt Sacharowa! Ist einfacher und besser zu lesen.

  10. Anwalt Pankalla verklagt BRD wegen Compact Magazin

    https://journalistenwatch.com/2024/07/19/anwalt-pankalla-verklagt-brd-wegen-compact-magazin/

    Der Anwalt Gordon Pankalla hat gestern eine Klage wegen Amtshaftung gegen die BRD, vertreten durch das Ministerium des Inneren und Heimat, vertreten durch Frau Nancy Faeser erhoben.

    Hintergrund der Klage ist, dass der Anwalt Anfang dieses Jahres das Compact Magazin abonniert hat und die restlichen sieben Lieferungen des Magazins nun nach dem Verbot von Compact nicht mehr möglich sind.

    Dadurch soll ihm ein Schaden in Höhe von 40,80 EUR entstanden sein, welchen er nun von der BRD erstatten haben will, da er der rechtlichen Auffassung bin, dass die Verbotsverfügung rechtswidrig ist.

    Sollten sich hier Nachahmer finden, könnte es doch noch eng für Faeser werden, obwohl sie natürlich den Schaden nicht aus eigener Tasche bezahlen wird, das übernimmt dann natürlich wieder der Steuerzahler.

    Die Klageschrift finden Sie hier

    Eine Einschätzung zu dem ganzen Vorgang liefert Pankalla auf seiner Homepage gleich mit:

    “Innenministerin Nancy Faeser verbietet den Elsässer Verein.

    So muss es eigentlich richtig heißen und nicht wie Faeser es selbst sagte, sie habe das Compact Magazin verboten, das darf sie nach dem Gesetz nämlich gar nicht.

    Elsässer selbst sagt dazu im Interview mit Björn Banane immer wieder: wir sind gar kein Verein!

    Faeser und Haldenwang vom Verfassungsschutz haben rechtlich zu einem Trick gegriffen und die Aktivitäten Esässers kurzer Hand zu einem Verein umdefiniert.

    Dies eröffnete ihnen die Möglichkeit nach Art. 9 Abs.2 Grundgesetz in Verbindung mit § 3 Vereinsrecht, das Verbot auszusprechen.

    Vereinsrecht anwendbar?

    Die erste Frage die sich rechtlich stellt ist also, ob das Vereinsrecht anwendbar gewesen ist. § 2 Vereinsgesetz, bestimmt, was ein Verein ist.

    Demnach müsste es sich um eine Vereinigung handeln, die auf längere Zeit angelegt ist und einen gemeinsamen Zweck verfolgt.

    Welcher Vereinszweck dies gewesen sein soll, findet sich dagegen in keiner Satzung, weil es eine solche Satzung auch gar nicht gibt.

    Den Vereinszweck liefert Faeser aber gleich selbst mit, als sie auf der Pressekonferenz sagt: die „Agenda“ von Elsässer sei es gewesen, Rechtsextremisten zu vernetzen und antisemitische Verschwörungsideologie zu verbreiten, das Ziel (Vereinszweck) sei die Zerstörung der freiheitlichen Gesellschaft.

    Hat Elsässer also, ohne dies selbst zu wissen, einen Verein mit dem Ziel betrieben, die freiheitliche Gesellschaft zu zerstören?

    Ich glaube, dies wird man ihm kaum unterstellen, geschweige denn nachweisen können und schon daher funktioniert der Trick von Faeser hier nicht, weil das Vereinsrecht gar nicht anwendbar gewesen ist und damit ihre Verbotsverfügung nach dem § 3 Vereinsgesetz gar nicht möglich ist.

  11. Elsässer ist bei mehr oder weniger öffentlichen Aufrufen zum Umsturz zu weit gegangen und vermutlich hat er es auch in Compact so drucken lassen. Er hat sich also gegen die FDGO ausgesprochen was zu prüfen ist. Ähnlich wie bei den Rollator-Reichis und bei den Höcke-Auftreten.
    Das Interview mit der ideologisch verbohrten Russin war’s nicht.
    Seit dem Prozeß gegen die beiden Uwe’s und die Katzenmutter sind verdeckte Ermittler für die Gerichte nicht mehr glaubhaft weil sie selber im Verdacht stehen Dreck am Stecken zu haben.
    So sammelt, notiert man eben was Konservative so von sich geben in der Öffentlichkeit.
    Bei Deutschen ist das einfach. Bei Clans und Islamisten, welche in ihrem Dialekt kommunizieren, ist das schon wesentlich schwieriger und man braucht spezielle Übersetzer und die KI.

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