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Hamburg: Zulauf für Alternative

Posted By PI On 27. März 2013 @ 17:29 In Deutschland,EUdSSR,Euro,Parteien | Comments Disabled

[1]Über einen gewichtigen Zulauf kann sich die in der Gründung befindliche Alternative für Deutschland (AfD) in der Hansestadt Hamburg freuen. Neben sieben engagierten Freien Wählern trat auch der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Jörn Kruse (Foto) der Anti-Euro-Partei bei.

(Von Étienne Noir)

„Ich will Mitglied einer Partei sein, die aktiv und durchsetzungsfreudig für meine politischen Kernanliegen ‘Verhinderung einer blinden Euro–Rettungspolitik’ sowie ‘Demokratiereform in Deutschland und Europa’ eintritt. Innerhalb der deutschen Parteienlandschaft fühle ich mich allein von der Alternative für Deutschland angemessen vertreten. Das geht vielen politisch Interessierten so. Deshalb habe ich – gemeinsam mit sieben in Hamburg bislang sehr engagierten Freien Wählern – diese Partei verlassen, um der Alternative für Deutschland beizutreten”, erklärte Prof. Dr. Jörn Kruse laut einer Pressemitteilung der AfD [2]. Dabei weist Prof. Dr. Jörn Kruse sich im Gegensatz zu den autoritären Eurokraten als wahrer Europäer aus, der sich dem Frieden verpflichtet fühlt. Der Volkswirtschaftslehre am Institut für Wirtschaftspolitik der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität und Berater zahlreicher Unternehmen, Verbände und Ministerien in der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz betont: „Die Auflösung des jetzigen Euro–Systems ist auch ein Friedensprojekt für Europa. Die in Schieflage geratenen Euro–Länder hätten damit eine echte Chance, wieder auf die Beine zu kommen.”

Unterdessen teilte der ehemalige Stuttgarter FDP-Regionalrat Ronald Geiger, der nach 26 Jahren von der FDP zur AfD wechselte (PI berichtete) [3] laut Stuttgarter Zeitung mit, dass er sein Mandat im Regionalparlament behalten wolle [4] und für die AfD Strukturen aufbauen wolle. Es geht also quer durch die Bundesrepublik, von Hamburg bis Stuttgart, mit der jungen Bewegung voran.

Das Handelsblatt weiß derweil zu vermelden
, dass die „Sonstigen“ in der blatteigenen „Prognosebörse“ statt wie zuvor bei drei Prozent nunmehr seit Montag bei neun Prozent (ohne Piraten, diese werden gesondert erfasst) gehandelt werden. Kein Wunder also, dass bei den als Blockflöten formierten Europarteien im Bundestag die Panik umhergeht. So warnte der Eurokrat und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU-Blockflöte) mit Blick auf die Bundestagswahl laut Welt [5] davor, „sich in Sicherheit zu wiegen“ und forderte dazu auf, Konservative, wie vor Wahlen üblich, zu blenden. „Dann bleiben solche Parteien bedeutungslos.“ Bleibt zu hoffen, dass sich bei der nächsten Bundestagswahl nicht die übliche kleingeistige Parole vom „kleineren Übel CDU“ durchsetzt. Die CDU ist nicht das „kleinere Übel“, sondern ein enormer Bestandteil des großen Problems.


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[2] Pressemitteilung der AfD: https://www.alternativefuer.de/presse

[3] (PI berichtete): /2013/03/stuttgart-regionalrat-wechselt-zur-alternative

[4] sein Mandat im Regionalparlament behalten wolle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.alternative-fuer-deutschland-fdp-dissident-nimmt-sein-mandat-mit.a0b7dc0a-5931-41fd-83f0-a59d8105eb4a.html

[5] laut Welt: http://www.welt.de/newsticker/news3/article114722954/Schaeuble-zeigt-sich-unbeeindruckt-von-Alternative-fuer-Deutschland.html